MasterCard E-Mail: Karte gesperrt oder nur Phishing?

In letzter Zeit gibt es ja wieder vermehrt Phishing-Versuche von Betrügern, die über weit gestreute E-Mails versuchen, die Daten verschiedenster Zielgruppen zu erheischen. Hier im Blog ging es ja zuletzt um Phishing-Mails, die angeblich von der Sparkasse, von der Postbank oder von PayPal stammten. Zudem habe ich euch einen allgemeinen Beitrag zum Thema zusammengestellt. In dieser kleinen Meldung soll es nun um Versuche gehen, im Namen des Kreditkartenanbieters MasterCard Kundendaten abzugreifen. Selber habe ich keine solche MasterCard Phishing-Mail bekommen, wurde aber durch Berichte anderer Seiten (s. u.) darauf aufmerksam.

MasterCard Phishing-Mail: Bei diesem Betrugsversuch ist es schon ziemlich eindeutig, dass die E-Mail nicht vom Kreditkartenanbieter stammt. Eure Kreditkarte ist also nicht gesperrt ;)

MasterCard Phishing-Mail: Bei diesem Betrugsversuch ist es schon ziemlich eindeutig, dass die E-Mail nicht vom Kreditkartenanbieter stammt. Eure Kreditkarte ist also nicht gesperrt 😉

MasterCard Kreditkarte gesperrt? Offensichtliche Phishing-Mail!

Wie schon auf dem obigen Bild gezeigt, trieft die Betrugsmail gerade so vor Rechtschreibfehlern und fehlenden Satzzeichen. Das zeigt, dass die Betrüger sehr faul bei der Erstellung ihrer Mail waren – darüber hinaus wird noch nicht einmal der Name der Empfängerin oder des Empfängers eingebunden. Ihr solltet euch also vorsehen und auf keinen Fall den „Rechnungsdaten aktualisieren“-Link der Mail anklicken. Wenn ihr wissen wollt, ob eure Kreditkarte wirklich gesperrt wurde, dann ruft einfach bei eurer Bank oder bei MasterCard an und fragt nach. Oder geht mit der Karte bei eurer Bankfiliale vorbei und lasst den Sachverhalt dort prüfen.

Bild und Text der MasterCard Phishing-Mail bei Netzwelt

Auf das Thema aufmerksam geworden bin ich durch eine Meldung bei Netzwelt. Der Kollege Benjamin Lucks hat dort gestern nicht nur den Text und einen Screenshot der Mail veröffentlicht, sondern auch noch ein paar erklärende Worte dazu. Wenn ihr euch weiter zum Thema informieren wollt, dann klickt entweder den Netzwelt-Beitrag an oder einen der oben in der Einleitung gegebenen Links. In meinen Beiträgen nehme ich die erhaltenen Mails auseinander, zeige die einzelnen Erkennungsmerkmale auf, und weise auf jene Zeichen hin, die eine Phishing-Mail als solche entlarven. Mit diesen Infos könnt ihr zukünftig selber erkennen, ob sich wirklich eine Mail der Bank, von PayPal, Amazon, Apple und Co. in eurem Posteingang befindet oder ob es ein Betrugsversuch ist 😉


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