Photobooth selber bauen – für Hochzeit und andere Events!

So einfach kann man sich ein Photobooth selber bauen.

Die Photobooth-Kabinen, die man von Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Events kennt, kann man relativ einfach selber bauen, wenn man bereit ist 150 bis 200 Euro zu investieren und ein iPad besitzt. Wie das funktioniert, wird in einem Video erklärt (auf Englisch), das ich euch hier einbinde:

DIY Photobooth mit dem Canon Selphy CP1300

Da mich der kleine Canon Selphy CP1300 schon seit einigen Wochen mit tollen Fotos beglückt, habe ich dieses kleine Anwendungsbeispiel für meine Zwecke recherchiert und nachgebaut. Ich habe sowieso diverse iPads, Halterungen und Fotostative und den Drucker besitze ich ja nun ebenfalls. Ich musste mir also nur noch die passende App (wird unten vorgestellt!) besorgen.

Der Canon Selphy (hier ein Testbericht zum Drucker) ist quasi das "Herzstück" des DIY-Photobooth, denn er druckt die Fotos in einer beeindruckenden Qualität aus. Das Ganze dauert mit Knipsen ca. zwei Minuten und ist ein toller Gag für jede Hochzeit.

Mein Canon Selphy 1300 läßt sich durch den Akku (graues Teil oben) sogar ohne Steckdose betreiben. Perfekt für Partys!

Mein Canon Selphy 1300 läßt sich durch den Akku (graues Teil oben) sogar ohne Steckdose betreiben. Perfekt für Partys!

Unterschied Profi-Photobooth und DIY-Photobooth

Man muss allerdings sagen, dass man die Lösung nicht mit einem "professionellen" Photobooth vergleichen kann, der ohne Betreuung den ganzen Tag von den Gästen genutzt werden kann. Diese muss man in der Regel mieten, was aber oft 250 Euro und mehr pro Tag kostet.

Bei dem hier vorgestellten Photobooth zum Selber-Bauen sollte schon eine Person den Gästen helfen, denn der Canon Selphy hat eine Papierkassette, die nur ca. 20 Blatt Fotopapier fasst. Nach etwa 50 Ausdrucken muss man die Farbpatrone wechseln. Das sollte man den Gästen natürlich abnehmen. Der Vorteil bei der Selbstbau-Lösung ist aber, dass man nachher einen tollen Fotodrucker hat und von den Kosten sogar günstiger weg kommt.

Durch die Tasche von Supremery ist der Selphy CP1300 transportabel und man hat alle wichtigen Teile immer dabei.

Durch die Tasche von Supremery ist der Selphy CP1300 transportabel und man hat alle wichtigen Teile immer dabei (Fotos: Sir Apfelot).

Was braucht man für den Selber-Bauen-Photobooth?

Ich habe euch hier eine Liste mit den Zubehörteilen zusammen gestellt, die man für den DIY-Photobooth benötigt. Beim iPad-Halter und den Fotoaccessoires kann man selbstverständlich nehmen, was man mag. Meine Teile sind nur Vorschläge…

Die App "My Photobooth", die ich mir gekauft habe (knapp 11 EUR), wird auch im Video empfehlen. Sie bietet die Möglichkeit, das iPad im Hoch- und Querformat zu nutzen und entsprechend die Fotos in beiden Formaten zu drucken.

‎My Photobooth App
‎My Photobooth App
Entwickler: SooLou L.L.C.
Preis: 13,99 €

Das Tolle an der App sind die mitgelieferten Rahmen, die man sogar durch eigene Rahmen ersetzen kann, die man in Photoshop gebastelt hat. Man kann sich dazu eine der Vorlagen nehmen, in Photoshop anpassen und dann in ein Fotoalbum "Photo Booth Borders" in der Fotos-App sichern. Dort schaut die App nach Grafiken und verwendet diese.

So sieht dann die Vorschau des Photobooth-Ausdrucks in der App aus. Ich hab nur mal probiert… darum sind keine Luftschlangen in den Fotos zu sehen!

So sieht dann die Vorschau des Photobooth-Ausdrucks in der App aus. Ich hab nur mal probiert… darum sind keine Luftschlangen in den Fotos zu sehen!

Einkaufsliste

 

Mein Fazit zum DIY-Photobooth

Ich denke, mit dieser Ausstattung kann man einen relativ günstigen Photobooth selber bauen. Da man mit günstigem Zubehör auskommt, was in einigen Fällen vielleicht schon im Haushalt vorhanden ist, kann man damit auch perfekt Fotosessions an Kindergeburtstagen machen. Die Kinder können sich verkleiden und sich dann selbst fotografieren. Meine Kinder lieben solche Fotos mit ihren Freunden jedenfalls!

Aber natürlich eignet sich das Setup auch für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten. Ein WLAN-Zugäng ist übrigens nicht nötig, denn der Canon Selphy eröffnet bei Bedarf sein eigenes WLAN-Netz über das man ihn dann mit dem iPad ansteuern kann.

Die Auswahl der App fiel trotz des Preises auf "My Photobooth", da diese App eine schöne All-in-One-Lösung ist, die für den Canon Selphy optimiert ist. Dazu gibt es einige Rahmen, die man sich gratis von der Webseite laden kann. Die sind schön gestaltet und die Fotos machen dann deutlich mehr her. Die Rahmen werden dann natürlich in der App "on-the-fly" über die Fotos gebastelt, so dass man hier keine Bildbearbeitung mehr machen muss.

Ich hoffe, ihr habt Spaß mit dem DIY-Photobooth. Die Fotos kosten im Ausdruck nur ca. 25 Cent, was der Spaß auf jeden Fall wert ist.


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8 Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Cooler Tip! Ist gespeichert 🙂

  2. Mario sagt:

    hi, hat das bei dir mit der Ausrichtung beim Drucken geklappt? Sobald ich das Tablet im Landscape Modus betreibe wird der Drucker im Portrait Modus angesteuert.

    Blöderweise merkt sich mein iPad auch den Drucker nicht als Standard 🙁

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Mario! Ich hatte die App noch unter iOS 12 ausprobiert. Da es nun ipadOS 13 ist, bin ich nicht sicher, ob das Problem eventuell damit zusammen hängen könnte. Vielleicht müssen die Entwickler die App an das neue System anpassen. Bei mir hat es damals aber mit dem Ausdruck einwandfrei funktioniert.

  3. Christoph sagt:

    Ich habe mit iOS 13 das gleiche Problem. Der Drucker dreht das „Landscape“-Bild leider nicht. Gibt es eine Alternative, die jemand zu einem ähnlichen Preis empfehlen kann?

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo CXhristoph! Meinst du eine Alternative zu der Photobooth App oder zum Selphy Drucker?

    • Mario sagt:

      ich habe jetzt einige Apps ausprobiert und finde leider nichts, dass auch nur annähernd so günstig ist.
      Meine Lösung ist jetzt der Portrait Fotomodus und nachdem ich an Silvester das im Einsatz hatte musste ich feststellen, dass es für mich eigentlich auch egal ist ob die Bilder Portrait erstellt werden. Hauptsache der Druck funktioniert

  4. Christoph sagt:

    Zur App 🙂 Danke

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