Im Test: Proscenic WashVac F10 Bodenreiniger und Nass-Trockensauger

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Der Hersteller Proscenic hat mir vor einiger Zeit den Proscenic WashVac F10 für einen Testbericht zugeschickt. Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Art Stabstaubsauger, der jedoch auch den Boden wischen kann. Er arbeitet dabei mit einer Bürstenrolle, die mit Reinigungsflüssigkeit befeuchtet wird.

Wie gut sich dieser Bodenreiniger bei uns im Haushalt geschlagen hat und was man aus meiner Sicht verbessern könnte – all das findet ihr hier im Beitrag.

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Der Proscenic WashVac F10 ist ein Bodenreiniger oder auch Nass-Trockensauger – wie auch immer man es nennen mag.
Der Proscenic WashVac F10 ist ein Bodenreiniger oder auch Nass-Trockensauger – wie auch immer man es nennen mag.

Technische Daten

Hier findet ihr die „Specs“, die man über diesen Bodenreiniger finden kann.

  • Hersteller: Proscenic
  • Modell: WashVac F10
  • Typ: Nass-Trockensauger / Bodenreiniger
  • Selbstreinigung: ja (Frischwasserreinigung)
  • Wassersprühknopf: ja
  • Lufttrocknung nach Reinigung: ja, Ventilator-Trocknung
  • Leistung:120 W
  • Laufzeit: bis zu 30 Minuten
  • Ladezeit: 5 Stunden
  • Batteriekapazität: 2.500 mAh
  • Anzahl der Wasserauslässe: 12
  • Kapazität Frischwassertank: 650 ml
  • Kapazität Schmutzwassertank: 600 ml
  • Arbeitsmodi: Smart-Modus, Max-Modus, Saugmodus
  • Audio-Hinweise: ja, mehrsprachig
  • LED-Display: ja
  • Geeignete Bodenarten: Holzboden, Fliesenoberfläche, Zementboden
  • Gewicht: 4,2 kg
  • Maximale Saugleistung: 6 kPa
  • Geräuschpegel: ≤76 dB (beim Trocknen ca. 45 dBA)
  • Kantenreinigung: Duale Kantenreinigung (Abstand 0,7 cm)
  • Preis: UVP 299 EUR (hier bei Amazon checken)

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Lieferumfang und Aufbau

Im Paket des Proscenic F10 sind neben den Einzelteilen des Nass-Trockensaugers auch noch folgende Dinge enthalten:

  • Ladestation mit Netzteil und Platz für Zubehör
  • Ersatz HEPA-Filter
  • Ersatz Rollenbürste
  • Reinigungsbürste (für das Rohr zwischen Abwassertank und Rollenbürste)
  • Reinigungsmittel

Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach: Man muss nur das Griffstück an den Sauger stecken und zwei Kleinteile an die Ladestation stecken. Dann noch das Netzteil einstöpseln und fertig ist der Proscenic F10.

Unser Jax ist nicht im Lieferumfang enthalten, aber er wollte auch mal unbedingt mal auf ein Foto drauf (Fotos: Sir Apfelot).
Unser Jax ist nicht im Lieferumfang enthalten, aber er wollte auch mal unbedingt auf ein Foto drauf – hat geklappt, wie man unschwer erkennen kann (Fotos: Sir Apfelot).

Verarbeitung

Das Gerät wirkt aus meiner Sicht sehr robust und wertig. Auch, wenn wir hier vor allem Kunststoffteile haben, sind diese doch aus einem Material, das nicht direkt springt. Woher ich das weiß? Beim Auspacken ist mir der Sauger auf den Boden gefallen und außer einer Verfärbung von unserem Boden war nichts passiert.

Die farbliche Gestaltung mit viel Weiß und einigen schwarzen bzw. grauen Elementen finde ich ebenfalls sehr gelungen. Mit dieser Farbwahl dürfte das Gerät in sehr viele Wohnungen passen und dazu sieht es noch recht edel aus.

Mit dem Proscenic F10 wird ein Reinigungsmittel geliefert, das man nutzen sollte. Ich verwende jedoch immer einen Bio-Allzweckreiniger und das klappt schon seit über 1,5 Jahren prima.
Mit dem Proscenic F10 wird ein Reinigungsmittel geliefert, das man nutzen sollte. Ich verwende jedoch immer einen Bio-Allzweckreiniger und das klappt schon seit über 1,5 Jahren prima.

Reinigungsmittel – nur Original oder auch anderes?

Mit im Lieferumfang ist ein Reinigungsmittel, das der Hersteller auch als einziges für den Sauger vorschreibt. Da wir eine sehr geruchsempfindliche Person im Haushalt haben, kommen diese Reiniger bei uns meistens nicht zum Einsatz.

Als Ersatz habe ich mir schon vor Jahren einen Bio-Allzweckreiniger (10 Liter-Kanister BiOHY) geholt, den ich für diese Nass-Trockensauger verwendet. Er riecht nicht so intensiv, sondern nur ganz dezent nach Zitrone und ist damit auch für Leute, die sich von Gerüchen schnell belästigt fühlen.

Was ihr nicht verwenden solltet, ist Reiniger, der Alkohol enthält. Auch das Zusetzen von ätherischen Ölen sollte man vermeiden. Der Grund dafür ist, dass diese Stoffe eventuell die Klebeverbindungen im Wassertank angreifen und ihn dadurch undicht werden lassen. Einen Hinweis dazu hat der Hersteller am Tank angebracht.

Beim ersten Zusammenbau findet man an etlichen Stellen des Bodenreinigers kleine Aufkleber mit wichtigen Hinweisen.
Beim ersten Zusammenbau findet man an etlichen Stellen des Bodenreinigers kleine Aufkleber mit wichtigen Hinweisen.

Meine Erfahrungen mit dem Proscenic F10

In den folgenden Absätzen möchte ich euch beschreiben, wie der Arbeitsablauf ist, wenn man mit dem Bodenreiniger einen Raum – oder auch mehr – wischen möchte.

So funktioniert das Reinigen mit dem Proscenic F10

Aber wie ist das Putzen mit dem Proscenic WashVac F10? Bevor man starten kann, füllt man den Wassertank mit der Reinigungsflüssigkeit. Dann setzt man den Tank ein und kann loslegen.

Ein Tippen auf den Einschaltbutton startet den Nass-Trockensauger im Modus „Smart“. In diesem prüft der Sensor des Proscenic F10, wie viel Schmutz er findet und versorgt die Rollenbürste entsprechend mit Wasser.

Am Griff ist der Einschalter und darüber der Modus-Taster, mit dem man zwischen "Smart", "Max" und "nur saugen" umstellen kann.
Am Griff ist der Einschalter und darüber der Modus-Taster, mit dem man zwischen “Smart”, “Max” und “nur saugen” umstellen kann.

Möchte man die maximale Reinigungsleistung, tippt man auf den Modustaster und kommt zum „Max“-Modus. Hier legt die Bürste erneut etwas an Geschwindigkeit zu und zudem wird der Zufluss von Reinigungsflüssigkeit erhöht.

Tippt man nochmals auf die Modustaste, gelangt man in den „Suction“-Modus. Hier wird der Bürste kein Wasser zugesetzt und das Gerät saugt nur. Man kann trotzdem jederzeit mit dem Sprüh-Taster an der Unterseite des Griffs Flüssigkeit auf die Rollenbürste sprühen lassen.

Im Lieferumfang sind zwei Rollenbürsten und zwei Hepa-Filter – so kann man immer einen trocknen und mit einem putzen.
Im Lieferumfang sind zwei Rollenbürsten und zwei Hepa-Filter – so kann man immer einen trocknen und mit einem putzen.

Positiv: Kaum Abstand zur Wand

Was mir beim ersten Putzen im Bad direkt aufgefallen ist, ist der geringe Abstand, den die Reinigungsbürste zur Wand lässt. Damit kann man den Boden bis knapp an den Rand wischen und hat nicht solche Schmutzränder, wie sie andere Bodenwischer hinterlassen.

In meinem Test blieb seitlich nur ein Rand von ca. 1 cm (laut technischen Daten nur 0,7 cm) und zur Vorderseite der Bürste nur ca. 2 bis 3 cm. Man halt also ein deutlich besseres Reinigungsergebnis als ich es zum Beispiel beim Easine W100 habe (der bei uns immer noch im Einsatz ist).

Auch mit der Front der Wischeinheit kommt man sehr nah an die Ränder heran – ich schätze ca. 2 bis 3 cm bleiben ungeputzt.
Auch mit der Front der Wischeinheit kommt man sehr nah an die Ränder heran – ich schätze ca. 2 bis 3 cm bleiben ungeputzt.

 

Hier ist markiert, wie nah man seitlich am Rand putzen kann: Der Abstand dürfte unter einem Zentimeter liegen (Fotos: Sir Apfelot).
Hier ist markiert, wie nah man seitlich am Rand putzen kann: Der Abstand dürfte unter einem Zentimeter liegen (Fotos: Sir Apfelot).

Reinigungsergebnis: Top!

Bei uns kommt der Proscenic F10 hauptsächlich zum Wischen des Bodens im Bad und im Keller zum Einsatz. Hier ist das Ergebnis aus meiner Sicht überzeugend.

Ich nutze in der Regel den Smart-Modus, in dem das Gerät selbst entscheidet, wie viel Wasser bzw. Reinigungsmittel es auf die Rollenbürste gibt. Beim Start der Reinigung dauert es dann etwa 10 Sekunden, bis die Rolle den Boden komplett wischt, ohne trockene Stellen zu hinterlassen.

Ab dann kann man durch Vor- und Zurückbewegen des Nass-Trockensaugers den Boden wischen. Ich mache dies meistens so, dass ich jede Stelle mindestens zweimal wische – einmal zum Einweichen und einmal zum Wischen. Damit bekommt man das Meiste sauber.

Für unseren Fliesenboden im Bad ist der Proscenic F10 perfekt geeignet (Fotos: Sir Apfelot).
Für unseren Fliesenboden im Bad ist der Proscenic F10 perfekt geeignet (Fotos: Sir Apfelot).

Selbstreinigung – nach dem Putzen

Hat man fertig geputzt, hilft einem der Proscenic F10 noch beim Aufräumen. Man stellt ihn dazu auf seine Ladestation und drückt an der Rückseite des Griffs auf den Button, um die Selbstreinigung zu starten.

Nun läuft die Rotationsbürste nochmal an und es wird frisches Putzwasser über der Bürste verteilt. Dieses wird auch direkt wieder eingesaugt und auf diese Weise werden Fusseln und Schmutz sowohl von der Bürste geholt als auch aus den Verbindungsrohren im Sauger gespült.

Die Rollenbürste wird übrigens auf der hinteren Seite von einer Gummilippe stark angedrückt, sodass das Schmutzwasser aus dem Stoff gepresst wird. Auf diese Weise ist die Bürste immer sauber und wird mit neuem Putzwasser benetzt.

Wenn der Reinigungsprozess nach einigen Sekunden vorbei ist, sagt einem die Assistentin, dass man nun den Filter und den Schmutzwasserbehälter entnehmen kann.

In diesem Behälter sammelt sich das Schmutzwasser, das man einfach ins Spülbecken oder ins Klo kippen kann.
In diesem Behälter sammelt sich das Schmutzwasser, das man einfach ins Spülbecken oder ins Klo kippen kann.

Den Schmutzwasserbehälter kann man einfach ausschütten und muss dann noch ein- oder zweimal frisches Wasser durchlaufen lassen, um auch den restlichen Schmutz loszuwerden. Hunde- und Katzenhaare sammeln sich hier gerne am Boden, aber werden beim Reinigen dann einfach mit ausgeschüttet.

Der Hepa-Filter ist ein Stück Schaumstoff, dass man aus dem Gummirahmen nehmen kann, um es unter Wasser zu reinigen und auszudrücken. Danach setzt man es wieder ein und lässt es trocknen.

Im Hepa-Filter sammeln sich auch einige Hundehaare und Schmutz, aber es ist nicht viel, was dort landet. Die Reinigung ist auch recht einfach.
Im Hepa-Filter sammeln sich auch einige Hundehaare und Schmutz, aber es ist nicht viel, was dort landet. Die Reinigung ist auch recht einfach.

Die Rollenbürste ist in der Regel durch das Spülen schon recht sauber und wird vom Proscenic F10 selbst über einen Ventilator getrocknet. Dieser Prozess dauert aber recht lange und ist nicht richtig leise. Ich habe 45 db(A) gemessen, was einer Lautstärke in einem ruhigen Wohnviertel ohne Straßenlärm entsprechen soll. Damit es hinkommt, müssen aber definitiv ein paar Kinder auf der Straße sein.

Naja, jedenfalls hole ich die Rollenbürste immer raus und stelle sie dann in ein Fach in der Ladestation. So kann sie schön leise vor sich hin trocknen.

Mehr Druck durch den Fuß

Bei hartnäckigen Flecken, wenn auch mehrmaliges Drüberwischen nichts hilft, stelle ich einen Fuß auf die Vorderseite des Proscenic F10, um den Druck zu erhöhen, mit der die Bürste den Boden reinigt. Ich nehme an, das Icon mit dem Schuhabdruck soll zeigen, dass man das machen kann.

Allerdings erfordert diese Reinigungstechnik etwas Koordination, denn der Motor des Saugers ist ordentlich stark und treibt die Rolle trotzdem problemlos weiter an. Dadurch zieht der Nass-Trockensauger nach vorne, was wiederum nicht einfach auszugleichen ist, wenn man gerade auf einem Bein balanciert. Aber: es funktioniert und man bekommt auch festsitzende Flecken weg.

Wenn ich hartnäckige Flecken sehe, drücke ich mit einem Fuß auf die Reinigungseinheit und erreiche damit, dass sie Rollenbürste stärker putzt.
Wenn ich hartnäckige Flecken sehe, drücke ich mit einem Fuß auf die Reinigungseinheit und erreiche damit, dass sie Rollenbürste stärker putzt.

Teppiche und Fußabtreter: mehr als Hartböden möglich

Der Proscenic WashVac F10 ist laut Hersteller für Holzböden, Fliesen und Zementboden. Meiner Einschätzung nach kann man damit aber auch Laminat reinigen, wenn man den Nur-Saugen-Modus verwendet und dann manuell etwas Reinigungsmittel auf die Rollenbürste gibt. So kann man die Bürste nur „nebelfeucht“ machen, was bei Laminat ja gerne als Richtlinie empfohlen wird.

Wir nutzen den Proscenic F10 jedoch auch für Teppiche und Fußabtreter. Wir haben zwei Hunde und zum Auffangen des gröbsten Schmutzes nach dem Spazieren gehen einen Fußabtreter direkt im Eingangsbereich. Der wird im Herbst schon ziemlich dreckig, wenn man mit matschigen Gummistiefeln und Hundepfoten ins Haus kommt.

Mit dem Sprühtaster kann man bei Bedarf noch mehr Reinigungsflüssigkeit auf die Rollenbürste geben.
Mit dem Sprühtaster kann man bei Bedarf noch mehr Reinigungsflüssigkeit auf die Rollenbürste geben.

Der Easine Nass-Trockensauger, den wir schon seit Anfang 2022 in Gebrauch haben, hat hier bewiesen, dass diese Art Bodenreiniger auch für dreckige Fußabtreter und Teppiche genutzt werden können. Durch die Rollen werden die Teppiche richtig durchgebürstet und Verschmutzungen werden gut entfernt.

Das Ergebnis ist, dass die Fußabtreter oder Teppiche wieder recht frisch und neu aussehen. Man muss nur aufpassen, dass man – wenn man einen Holz- oder Laminat darunter hat – aufpasst, dass der Fußabtreter oder Teppich nicht bis unten durchweicht.

Auf dem Display kann man immer den Akkustand und den aktuellen Reinigungsmodus sehen.
Auf dem Display kann man immer den Akkustand und den aktuellen Reinigungsmodus sehen.

Praktisch: Schnellstopp durch „Einklappen“

Ein Feature, das beim Putzen praktisch ist, ist der Schnellstopp durch das Einklappen des Saugers. Das macht man, indem man den „Körper“ des Saugers nach oben klappt, sodass der Winkel zwischen dem Teil mit der Bürstenrolle und dem Körper 90 Grad beträgt. So kann man den Staubsauger dann abstellen und gleichzeitig schaltet er sich ab.

Dieser Schnellstopp hilft mir zum Beispiel, wenn mich jemand beim Putzen stört und ich zur Haustüre oder ans Telefon muss.

Bringt man den Proscenic F10 in diese stehende Position, wird er direkt abgeschaltet. Nur die Absaugung läuft noch 2 oder 3 Sekunden nach, um vorhandenes Restwasser einzusaugen.
Bringt man den Proscenic F10 in diese stehende Position, wird er direkt abgeschaltet. Nur die Absaugung läuft noch 2 oder 3 Sekunden nach, um vorhandenes Restwasser einzusaugen.

Sprache umstellen oder „muten“

Der Bodenwischer sagt immer an, was man gerade macht, in welchem Modus man sich befindet, wenn der Akku geladen werden muss oder wenn das Wasser leer ist. Die Sprachausgabe ist in Englisch, aber man kann sie über einen Button an der Rückseite des Saugers auch auf Französisch, Spanisch, Deutsch und einige andere Sprachen umstellen.

Die beste Funktion, die man aber über diesen Button auslösen kann, ist das Stummschalten. Die Stimme der Audio-Assistentin ist ziemlich blechern und nervt etwas. Also bleibt sie bei mir aus.

Auf der Rückseite des Saugers gibt es den Knopf zum Umschalten der Sprache und zum Stummschalten.
Auf der Rückseite des Saugers gibt es den Knopf zum Umschalten der Sprache und zum Stummschalten.

Kritikpunkte

Wirklich viel zu meckern gibt es an dem Proscenic F10 nicht. Ich habe nur Kleinigkeiten, die ich aber trotzdem hier nennen möchte:

  • Die Bürstenrolle ist „kurzflorig“, um es mal so auszudrücken. Die Folge ist, dass bei Fliesenböden mit Höhenunterschieden (durch schlechte Verlegung) Bereiche trocken bleiben und nicht gewischt werden. Das kann man lösen, indem man die Ausrichtung des Nass-Trockensaugers so ändert, dass er mit dem Rand der Rolle am Fliesenabsatz entlangfährt.
  • Beim Easine W100 hat man am Hauptteil des Saugers einen Griff, mit dem man das Gerät gut tragen kann. Solch etwas fehlt beim Proscenic F10, sodass man ihn am Rohr des Griffs schnappt und auf diese Weise durch die Gegend trägt. Das ist weniger komfortabel, aber auch kein großes Problem.
  • Durch die Drehung der Bürstenrolle nehmen solche Bodenreiniger Schmutz, der auf der Rückseite der Rolle liegt, weniger gut auf. Man muss also schauen, dass man immer mit der Vorderseite der Rolle über Krümmel oder Ähnliches fährt, damit sie zuverlässig aufgenommen werden.
  • Die Geschwindigkeit und Stärke, mit der der Proscenic F10 durch die Rollendrehung nach vorn zieht, ist beeindruckend – aber auch anstrengend. Natürlich nimmt einem der Bodenwischer viel Arbeit ab, aber man kommt durch das Ziehen des Saugers auch schon ins Schwitzen. Aber ja, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Die Kritikpunkte sind alle nicht wirklich kritisch und manche sind eher Anmerkungen. Ihr merkt schon, dass ich mit dem Proscenic F10 sehr zufrieden bin. Aber das abschließende Urteil kommt ja gleich noch.

Da die Rollenbürste nicht übermäßig "fluffig" ist, muss man bei stärkeren Kanten schauen, dass auch die Bereiche an der Kante geputzt werden.
Da die Rollenbürste nicht übermäßig “fluffig” ist, muss man bei stärkeren Kanten schauen, dass auch die Bereiche an der Kante geputzt werden. Mit der richtigen Technik, werden diese Stellen aber auch gewischt.

Mein Fazit zum Proscenic WashVac F10

Aus meiner Sicht ist der Proscenic Nass-Trockensauger eine Empfehlung, wenn man Räume hat, die man wischen muss, aber keine Lust auf Wischen hat. Früher empfand ich es immer als sehr nervig, wenn ich Eimer und Wischmop holen und Putzwasser anmischen musste, um dann einen Raum zu wischen.

Dazu kam, dass man selbst für ein kleines Bad einen halben Eimer Wischwasser brauchte. Diese Zeiten sind mit den Bodenwischern vorbei. Hier benötigt man nur einen halben Liter Putzwasser und hat so recht flott einen Raum gereinigt.

Der Proscenic verfügt dazu über eine praktische Selbstreinigungsfunktion, welche die internen Rohre und die Rollenbürste in unter einer Minute durchspült und reinigt. Danach schüttet man das Schmutzwasser weg, nimmt die Bürste und den Hera-Filter raus und lässt alles trocknen. Ich möchte das Gerät jedenfalls nicht mehr missen.

Wenn ihr euch für den Proscenic WashVac F10 interessiert, findet ihr ihn hier bei Amazon oder über diese Produktbox:

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2 Kommentare zu „Im Test: Proscenic WashVac F10 Bodenreiniger und Nass-Trockensauger“

  1. Ich kann die Ersatzbürste und den Filtersatz nicht im Internet finden. Wo kann ich Ersatzbürsten und Filter für die PROSCENIC F10 kaufen?

    1. Hallo Gennaro! Leider hängt das immer vom Land ab. Was es bei amazon.de gibt, muss es nicht unbedingt auf amazon.it geben. Ich habe da leider keinen Tipp, wo man die Ersatzteile bekommen kann. LG, Jens

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