PlayStation 5 – Sony verrät technische Daten (+ Vergleich zur PS4)

Sony hat gestern im Rahmen einer sehr technischen und recht langweiligen Pressekonferenz die technischen Daten der PlayStation 5 bekannt gegeben. Die vor allem an Entwickler/innen und Technik-Freaks gerichtete Veranstaltung, die man ab 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit u. a. auf YouTube streamen konnte, gab aber auch Informationen für die späteren Nutzer/innen preis. Hinter den Erklärungen zur Costum SSD-Festplatte, zum eigens entwickelten Flash Controller, zu GPU und Co. steckt vor allem eine Aussage: die PlayStation 5 wird neue Maßstäbe setzen. Ladezeiten werden merklich kürzer (oder verschwindend gering), es können in weniger Zeit mehr Inhalte geladen werden und Grafik sowie Sound werden besser…

Technische Daten der PlayStation 5: eine Costum SSD-Festplatte, ein eigener Flash Controller und mehr führen zu einer überragenden Performance mit minimalen Ladezeiten. Hier findet ihr die PS5 Specs von Sony.

Technische Daten der PlayStation 5: eine Costum SSD-Festplatte, ein eigener Flash Controller und mehr führen zu einer überragenden Performance mit minimalen Ladezeiten. Hier findet ihr die PS5 Specs von Sony.

Road to PS5 – Technische Keynote verrät Specs der neuen Konsole

Unter anderem wurde auf der gestrigen Keynote zur Sony PS5 erklärt, dass eine SSD schneller ist als eine HDD. Das wissen aber die meisten. Bei weiteren Ausführungen kamen dann aber die Tricks und Kniffe zum Vorschein, die Sony mit der eigens für die PlayStation 5 entworfenen Hardware nutzt, um das Maximale fürs Spielerlebnis rauszuholen. 

Deshalb gibt es auch bestimmte Anforderungen an die SSD-Speichererweiterung, die man in die PS5 einbauen können wird, um den internen Speicher von 825 GB zu erweitern. Die ganze Vorstellung der neuen Hardware „The Road to PS5“, die für Entwickler/innen und Technik-Geeks sicher interessant ist, findet ihr als Video auf YouTube sowie hierunter eingebettet:

Sony PlayStation 5 Datenblatt und Vergleich zur PlayStation 4

Kommen wir nun aber zu dem, was euch sicher am meisten interessiert: den Specs, also den technischen Daten der PlayStation 5 von Sony. Im Folgenden habe ich sie euch im Vergleich mit dem Vorgängermodell, der PlayStation 4, zusammengefasst. Es zeichnet sich eine deutliche Verbesserung ab; ob sich dadurch aber revolutionäre Spiele und grundlegend neue Konzepte für die Spielerfahrung ergeben, bleibt abzuwarten – genauso wie bei der Microsoft Xbox Series X.

PlayStation 4 (2013)PlayStation 5 (2020)
ProzessorOcta-Core CPU mit Jaguar-Kernen und 1,6 GHzOcta-Core CPU mit Zen-2-Kernen und 3,5 GHz
GrafikkarteCostum GCN GPU mit 1,84 Teraflops und 18 CUs mit 800 MHzCustom RDNA 2 GPU mit 10,28 und 36 CUs mit 2,23 GHz
Arbeitsspeicher8 GB GDDR516 GB GDDR6 RAM
Interner Speicher500 GB HDD825 GB Custom SSD
I/O-Verarbeitung50 bis 100 MB/s5,5 GB/s roh und bis zu 9 GB/s komprimiert
SpeichererweiterungAustausch der HDD-FestplatteNVMe Slot für SSD-Festplatte
Weitere SpeicherschnittstelleUSB mit Festplatten-SupportUSB mit Festplatten-Support
Optisches LaufwerkBlu-Ray4K UHD Blu-Ray
Weitere FeaturesSlim- und Pro-Versionen von 2014 bis 2018Tempest Engine für 3D Audio, Hall und evtl. auch Raytracing, schnelleres Booten und Laden

PlayStation 5: Design, Release und Preis stehen noch aus

Nun sind also die Spezifika hinsichtlich der internen Hardware und der damit zu erwartenden Leistung der Sony PlayStation 5 bekannt. Jedoch wurde gestern im Rahmen der „Road to PS5“ noch kein Bild der Konsole an sich gezeigt. Das PS5 Design bleibt also weiter ein Rätsel sowie Gegenstand von Spekulationen. Hinzu kommt, dass nichts zum PlayStation 5 Release oder zum Preis gesagt wurde. Bezüglich der Veröffentlichung kann man aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass auch hier der Herbst 2020 anvisiert wird, damit die Konsole zu Weihnachten verschenkt werden kann. Was denkt ihr dazu? Wie wird die PS5 aussehen, was wird sie kosten und wann wird man sie kaufen / bestellen können? Lasst gern einen Kommentar da 😉

The Game Console: A Photographic History from Atari to Xbox
10 Bewertungen

Quellen: 1, 2

Ein Tipp am Rande: Aktuell gibt es bei Eleonto die Zendure Supertank mit 100 W Leistung (auch zum Laden von großen MacBook Pro Modellen geeignet!) für knapp 104 Euro als B-Ware. Die Powerbank kostet sind ca. 170 Euro.

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