Meine Erfahrungen mit der Readly.com Zeitschriften-Flatrate

Die Zeitschriften-Flatrate von Readly im Langzeit-Test

Ich habe den Readly-Service seit fast zwei Jahren gebucht und die ganze Zeit schon vorgehabt, einen kleinen Beitrag über meine Erfahrungen damit zu schreiben. Irgendwie hat es immer nicht “gepasst”, aber nachdem vor Kurzem Apple seinen Service “News+” vorgestellt hat, was ja quasi die Zeitschriften-Flatrate von Apple ist, dachte ich, dass nun der richtige Zeitpunkt für meinen Readly-Erfahrungsbericht gekommen ist.

Readly als News+ Alternative für deutsche Kunden

Die Zeitschriften-Flatrate News+ von Apple startet – wie die meisten Apple-Services – vorerst nur in den USA. Inbegriffen sind dort etwa 300 Magazine, die allesamt englischsprachig sind. Die deutschen Apple-Kunden, die gerne das Angebot nutzen würden, sind vorerst ausgeschlossen, da man nur mit einem amerikanischen Apple-Account die Bestellung von Apple News+ tätigen kann. Die Gründe dafür liegen vermutlich bei Einschränkungen, die von den Verlagen ausgehen, die bei News+ teilnehmen. Verhandlungen mit deutschen Verlagen sind sicher schon in Bearbeitung, aber aktuell gibt es die Zeitschriften-Flatrate von Apple nicht in Deutschland.

Bis es soweit ist, dass man News+ in Deutschland buchen kann, ist die Magazin-Flatrate “Readly” aber durchaus eine empfehlenswerte Alternative. Dabei bietet Readly deutlich mehr als Apple mit seinen 300 Magazinen, denn bei Readly hat man aktuell Zugriff auf über 3.900 Zeitschriften – über 900 davon sind deutschsprachig.

Aktuell stellt sich die Frage für deutsche Leser nicht, aber wenn Apple News+ in Deutschland startet, stellt sich die Frage, ob man Readly oder Apple News+ buchen soll.

Aktuell stellt sich die Frage für deutsche Leser nicht, aber wenn Apple News+ in Deutschland startet, muss man entscheiden, ob man Readly oder Apple News+ buchen möchte.

Preis und Kündigungsfrist

Ein wichtiger Punkt, den ich direkt zu Beginn nennen möchte, ist der Preis und die Kündigungsmöglichkeit, die mit dem Readly-Abo einher geht. Der Kostenpunkt beläuft sich auf 9,99 EUR pro Monat (Stand 04/2019). Damit erhält man ein Konto bei Readly.com mit dem sich insgesamt fünf Profile anlegen lassen. Zudem kann man die App auf maximal fünf Geräten nutzen. Der erste Monat ist ein Test-Monat, in dem man Readly vollumfänglich nutzen kann, aber nur 0,99 Euro zahlt. Buchen könnt ihr diesen Test-Monat hier bei Readly.

Die Profile sind sinnvollerweise jeweils einem Nutzer zugeordnet, so dass man die personalisierte Leseliste, die Favoritenauswahl und die Lesezeichen innerhalb der gelesenen Magazine nicht mit anderen Personen teilen muss. Auf diese Weise kann man Readly auf verschiedenen Geräten mit der ganzen Familie oder WG nutzen und trotzdem hat jede Person seinen eigenen “Bereich”.

Die Kündigung kann man bei Readly immer in Konto-Bereich durchführen. Es gibt also keine Kündigungsfrist.

Mit über 3900 Magazinen bietet Readly eine extrem breite Auswahl mit seiner Zeitschriften-Flatrate (Grafik: Readly).

Mit über 3900 Magazinen bietet Readly eine extrem breite Auswahl mit seiner Zeitschriften-Flatrate (Grafik: Readly).

Readly statt Zeitschriften-Abo?

Ich hatte vor einigen Jahren diverse Zeitschriften im Abo gehabt: Klettern, Mac Life, Outdoor, GeoLino und PM. Trotzdem habe ich mir im Sommer immer nochmal die eine oder andere Gartenzeitschrift gekauft und vielleicht noch ein Wandermagazin oder ähnliches. Insgesamt kam da schon einiges an Kosten und Heften zusammen.

Über die Kletter-Zeitschrift bin ich dann über eine Anzeige von Readly gestolpert: “Über 3000 Magazin für knapp 10 Euro im Monat! Ausprobieren für 0,99 Euro im ersten Monat.” Das klang irgendwie nach einem Lockangebot und wie ein Fall für die “zu gut um wahr zu sein”-Schublade. Trotzdem hat es mich interessiert, da ich die Kletter-Zeitschrift sowieso kündigen wollte. Aus Zeitmangel kam ich einfach zu selten dazu, regelmässig darin zu lesen.

Ich habe mich also kurzerhand bei Readly registriert und war überrascht, wieviele Zeitschriften es dort tatsächlich gab. Die einzige Einschränkung, die mir von Anfang an klar war: Man schaut sich die Zeitschriften in Zukunft über ein elektronisches Gerät an und kann nicht mehr in einem Papier-Magazin blättern.

Da ich für meine Beiträge aber gerne in vielen verschiedenen Magazinen recherchiere, bietet sich durch Readly für mich ein breites Betätigungsfeld, denn alleine in der Kategorie “Computer & Technik” finden sich über 120 Zeitschriften in deutscher Sprache und fast 30 in englischer Sprache. Unter den englischen auch die “MacWorld”, die ich früher schon oft gelesen und jetzt wieder entdeckt habe.

Viel Auswahl – viel Käse – viele Fachmagazine

Wenn man sich die Magazin-Auswahl bei Readly ansieht, merkt man schnell, dass neben einigen etablierten Zeitschriften auch viele Nischen-Fachzeitschriften und jede Menge Klatsch-und-Tratsch-Magazine dabei sind. Letztendlich gibt es für den Einzelnen nur eine kleine Auswahl an Magazinen, die vermutlich seine Interessensgebiete anspricht – aber das ist eben gleichzeitig der Vorteil der Flatrate: Man zahlt nicht mehr oder weniger, egal wieviel einen persönlich vom Gesamtangebot interessiert.

Letztendlich bin ich aber wirklich beeindruckt von der Vielfalt der Magazine, die sich bestimmten Nischen verschrieben haben. Da gibt es wirklich sehr Spezielles wie…

  • SchiffsModell: Die Zeitschrift für den Schiffsmodellbau
  • Märklin-Magazin (Ja, ich hatte früher auch eine!)
  • Rätsel-Prinz – Wer Rätsel mag, kommt da voll auf seine Kosten! 😉
  • Michael Rundschau – Magazin für Briefmarkensammler
  • DBZ – Deutsche Briefmarken Zeitung
  • Der Whisky-Botschafter – Wer das liest, ist mir gleich sympathisch!
  • Clarino – Das Fachmagazin für Blasmusik
  • Kirmes & Park Revue – Internationales Fachmagazin für Freizeittechnologie.
  • Strassenbahn Magazin – Ohne Kommentar…

Man sieht schon: Hier ist für jeden was dabei. Man könnte aber auch sagen:

Viel Auswahl, aber das Meiste ist für die Meisten nichts!

Das heißt: Man muss sich damit abfinden, dass man letztendlich 5 bis 10 Zeitschriften aussucht, die man liest und den Rest ignoriert man einfach. Wobei ich bei einigen Titeln finde, dass sie so abgefahren klingen, dass man doch mal reinschauen muss. Kostet ja nix! 😀

Leider kann man unter Umständen auch Pech haben und genau die Zeitung, die man sucht, ist noch nicht dabei. Ich habe zum Beispiel nach der “c’t” gesucht, aber leider nur die holländische Ausgabe gefunden. Mit Englisch hätte ich mich noch arrangieren können, aber Holländisch???

Die Suche nach dem Magazin c't bringt leider nur die holländische Ausgabe als Ergebnis.

Die Suche nach dem Magazin c’t bringt leider nur die holländische Ausgabe als Ergebnis.

Seit Kurzem auch Tageszeitungen in Readly

Im Grunde eine schöne Tendenz, wenn die Auswahl nicht so begrenzt und beschränkt wäre. Die ersten Tageszeitungen, die vor kurzem den Weg ins Readly-Angebot gefunden haben, sind: Bild, Bild am Sonntag, B. Z., B- Z. am Sonntag, Die Welt, Die Welt kompakt und Die Welt/kompakt am Sonntag. Nicht gerade das, was ich als vernünftige Tageszeitungen bezeichnen würde aber egal – das war der Anfang und ich hoffe, es kommen inKürze mehr Zeitungen, um die Auswahl etwas “vielschichter” zu gestalten.

Extrem praktisch: Das Archiv von Readly

Eine Funktion, die ich bei Readly extrem zu schätzen gelernt habe, ist das Archiv. Wenn man sich eine Zeitschrift ausgewählt hat, bekommt man auch die alten Ausgaben aus dem Archiv aufgelistet – und das reicht teilweise viele Jahre zurück. Bei der Mac Life ist die erste Ausgabe zum Beispiel die 01/2014. Das entspricht einem Zeitschriftenstapel mit locker 50 Ausgaben, die man sonst im Wohnzimmer oder im Büro rumfliegen hätte.

Das Archiv der Zeitschriften reicht viele Jahre zurück. Bei der Mac Life ist die erste Ausgabe die 01/2014.

Das Archiv der Zeitschriften reicht viele Jahre zurück. Bei der Mac Life ist die erste Ausgabe die 01/2014.

Die Suche bei Readly – auf dem iPad gut!

Das iPad ist für mich das Gerät, mit dem ich Readly am liebsten nutze. Es gibt dafür eine App und man hat deutlich bessere Suchmöglichkeiten als auf dem Computer, wenn man Readly über den Browser nutzt.

Während man bei der Suche im Browser leider keine Filtermöglichkeiten hat, läßt sich die Suche am iPad stark filtern:

  • Suche nur nach Zeitschriften-Titeln
  • Suche im gesamten Text aller Zeitschriften
  • Eingrenzung der Suche nach Land der Zeitschrift
  • Filtern der Suchergebnisse nach der Sprache
  • Eingrenzung der Suche auf eine bestimmte Zeitschrift und deren Ausgaben im Archiv

Damit kommt man sehr gut ans Ziel und kann sich leicht zu bestimmten Personen, Gebieten, Städten, Geräten oder Produktgruppen wie Powerbanks, Beamern oder ähnlichem informieren.

Mit den Filtern läßt sich die Suche auf Sprachen, Erscheinungsgebiete oder thematische Kategorien eingrenzen.

Mit den Filtern läßt sich die Suche auf Sprachen, Erscheinungsgebiete oder thematische Kategorien eingrenzen.

Darstellung der Zeitschrift mit Layout

Wenn man sich eine Zeitschrift ausgesucht hat und darin blättert, findet man ein Layout vor, wie es bei dem Print-Magazin vorhanden ist. Es gibt keine Funktion, den Text für ein iPhone auf eine schmale Spalte zu verkleinern, weshalb das iPad aus meiner Sicht die beste Wahl ist, wenn man in Readly etwas lesen möchte. Man kann das iPad entweder im Querformat verwenden – dann werden die Doppelseiten der Zeitschrift angezeigt – oder man hält es im Portraitmodus und sieht eine Seite. Die Darstellung passt sich automatisch an, wenn man das iPad dreht.

Im Querformat ist die Schrift bei der 100% Darstellung einer Doppelseite zu klein, um darin zu lesen, aber im Hochkant-Format klappt das schon ganz gut. Ich vergrößere mir die Absätze trotzdem etwas, was mit der üblichen Finger-Geste zum Vergrößern von allem sehr komfortabel klappt.

Eine Besonderheit bietet die App noch für die Vergrößerung von Ausschnitten an: Drückt man mit einem Finger auf einen Bereich der Seite und läßt ihn dort liegen, wird der Bereich automatisch vergrößert, bis man den Finger wieder anhebt. Dadurch gelangt man relativ einfach auf eine leicht lesbare Schriftgröße, ohne viel mit der eigentlichen Zoom-Funktion arbeiten zu müssen.

Tippt man beim Lesen einer Zeitschrift auf das Display, öffnet sich das Userinterface. Darüber kann man oben die Zeitschrift zu den Favoriten hinzufügen, ein Lesezeichen setzen oder auch das Sharesheet öffnen. Im unteren Bereich werden alle Seiten des Magazins als Thumbnail dargestellt. Über den Slider kann man schnell im Heft blättern.

Tippt man beim Lesen einer Zeitschrift auf das Display, öffnet sich das Userinterface. Darüber kann man oben die Zeitschrift zu den Favoriten hinzufügen, ein Lesezeichen setzen oder auch das Sharesheet öffnen. Im unteren Bereich werden alle Seiten des Magazins als Thumbnail dargestellt. Über den Slider kann man schnell im Heft blättern.

Weitere Features von Readly

Es gibt noch einige Funktionen von Readly, die ich hier nur kurz anreissen möchte, damit der ohnehin schon lange Artikel nicht aus dem Ruder läuft:

  • Zeitschrift als Favorit sichern: Die Favoriten sind immer über den Favoriten-Button zu finden. Zudem erhält man – wenn gewünscht – eine Benachrichtigung per Mail, wenn eine neue Ausgabe einer Favoriten-Zeitschrift online gegangen ist.
  • Lesezeichen setzen: Dies kann man nutzen, um sich bestimmte Artikel bzw. Seiten in Zeitschriften zu merken. Die Lesezeichen findet man über den Button “Meine Inhalte”.
  • Zeitschrift runterladen: Für einen längeren Offline-Aufenthalt kann man sich so einige Ausgaben auf dem iPad sichern und später ohne Internetzugang anschauen.
  • Seite teilen: Über das Share-Sheet läßt sich eine beliebige Seite, an der man gerade liest teilen. Entweder per Mail, per AirDrop, in den Fotos speichern, in Dateien sichern, in die Zwischenablage kopieren oder direkt ausdrucken.
  • Jugendschutz: Damit lassen sich Profile als “Jugendprofil” einstellen, so dass diese nur eine gefilterte Auswahl an Zeitschriften angezeigt bekommen. Die Erwachsenen-Profile lassen sich zudem mit einer PIN sichern.
  • Kreuzworträtsel, Sudoku und andere Rätsel lassen sich in Readly direkt der App lösen: Man drückt in einem Rätsel etwas länger auf die Stelle, wo man einen Buchstaben oder eine Zahl eintragen möchte und dann erscheint dort die Eingabeaufforderung.
Selbst Kreuzworträtsel lassen sich in Radly bequem am iPad lösen.

Selbst Kreuzworträtsel lassen sich in Radly bequem am iPad lösen.

Vorteile und Nachteile von Readly

Der Readly-Service ist zweifelsohne eine sehr praktische Sache, aber es gibt ein paar Vor- und Nachteile, die man nennen sollte.

Vorteile:

  • Verfügbarkeit vieler Zeitschriften aus allen möglichen Ländern und in verschiedensten Sprachen.
  • Viele Nischen-Magazine im Angebot, die man sonst vermutlich nicht einmal am Kiosk bekommt.
  • Platzsparend: Man hat etliche Magazine und sogar alte Ausgaben derselben in einem iPad immer dabei.
  • Profile für 5 Personen: Damit hat jeder seinen Bereich, aber auf allen Geräten, auf denen Readly läuft. Man muss also nicht “sein” iPad nehmen, sondern kann einfach in der Readly-App eines beliebigen iPads sein Profil auswählen.
  • Bei Fotos in den Zeitschriften kann man heranzoomen und erkennt so mehr Details als in der Druckausgabe.
  • Man stöbert auch mal in Zeitschriften, die man sonst nie kaufen würde und entdeckt so unter Umständen neue “Schätze”.
  • Für Rätselfreunde extrem viel zu tun. Man kann im Urlaub ohne Kuli viele Rätsel lösen und unter “Meine Inhalte” gibt es sogar einen extra Bereich, der nur die angefangenen Rätsel anzeigt.
  • Durch die Suche am iPad findet man Berichte über bestimmte Themen sehr einfach über alle Magazine und Ausgaben hinweg.
  • Weniger Papiermüll, da man nicht immer wieder neue Druckmagazine bekommt, die man dann irgendwann entsorgen muss.
  • Durch Screenshots oder die Teilen-Funktion kann man sich Artikel sehr schnell abspeichern, ohne die Kamera zum Abfotografieren bemühen zu müssen.
  • Das “Umblättern” macht keinen Krach und stört den Bettnachbar nicht.
  • Feste Kostenstruktur für bis zu fünf Benutzer – keine variablen Ausgaben, da man nicht hier und da mal wieder andere Zeitschriften kauft.
  • Offline-Funktion erlaubt das Herunterladen der Zeitschriften.

Nachteile:

  • Man kann nicht so schön analog drin “schmökern”, wie in einer Druckausgabe eines Magazins.
  • Mit der Kündigung von Readly verliert man alle seine Magazine und deren Ausgaben.
  • Was nicht in Readly vorhanden ist, muss man doch wieder am Kiosk kaufen oder abonnieren. Einige etablierte Magazine wie Stiftung Warentest, Geo, Stern, National Geographic, Focus oder den Spiegel findet man nicht auf Readly.
  • Handschriftliche Anmerkungen an den Seiten sind nicht möglich.
  • Das Markieren und Kopieren von Text ist nicht möglich.
  • Die Darstellung passt sich nicht einem Smartphone an, so dass das Lesen auf einem iPhone schnell in Lesen, Scrollen, Lesen, Scrollen, Lesen, Scrollen ausartet und keinen Spaß macht.
Mit der Funktion

Mit der Funktion “Teilen” und in Fotos speichern, landet eine Grafik bestehend aus der entsprechenden Magazin-Seite und dem Cover der Ausgabe in der Fotomediathek. Die Auflösung ist hoch genug, um den Text lesen zu können.

Mein Fazit zu Readly

Ich bin ja nun schon seit gut zwei Jahren bei Readly und habe trotzdem noch die Mac Life als Druckmagazin abonniert: Warum? Weil ich diese Zeitschrift gerne auf dem Sofa lese und das nach einem Tag vor dem Monitor ohne ein iPad machen möchte. Zum Recherchieren, wenn ich in vielen verschiedenen Zeitschriften hin und her springe, lese ich sehr gerne auf dem iPad mit Readly, da man so flexibler ist. Es macht einfach Spaß sich durch die Computer- oder Outdoor-Zeitschriften zu klicken und mal hier und da reinzuschnuppern. Wenn man das am Kiosk macht, wird man schnell darauf hingewiesen, dass man die Zeitschrift gerne kaufen darf, wenn man sie lesen möchte. 😀

Ich nutze Readly wirklich sehr häufig. Nicht unbedingt jeden Tag, aber manchmal verbringe ich zwei oder drei Stunden mit der App und suche Informationen über ein bestimmtes Gerät, ein Thema oder ein Programm zusammen. Auch die Möglichkeit, mit Zeitschriften aus den USA mit einem Fingertipp aufs iPad zu holen, ist sehr schön, wenn man mal über den deutschen Tellerrand hinaus schauen möchte.

Den Kostenpunkt von knapp 10 Euro im Monat finde ich sehr günstig, vor allem, wenn man bedenkt, dass man dafür ja eigentlich Zeitschriften für 5 Personen “einkauft”.

Zuletzt ist noch die intuitive Bedienung der App ein Faktor, der das Lesen mit Readly zu einem angenehmen Zeitvertreib macht. Hier haben die Entwickler der App wirklich ordentliche Arbeit geleistet. Ich kann die App wärmstens weiter empfehlen. Im ersten Monat kann man das komplette Angebot für nur 99 Cent ausprobieren und geht erst nach Ablauf der Zeit das monatliche Abo von 9,99 Euro ein.

Wenn ihr Readly testen oder euch die Auswahl der über 3900 Magazine anschauen möchtet, kommt ihr über diesen Link zum Anbieter:

» www.readly.com

Transparenzhinweis

Dieser Artikel gibt meine Erfahrungen und meine persönliche Meinung zum Readly-Service wieder. Ich wurde von Readly nicht vergütet oder beeinflusst und habe meinen Account auch regulär selbst bezahlt. Die Links zu Readly, die ihr im Artikel findet, sind “Partnerlinks”. Das heißt, wenn darüber jemand zu Readly kommt und ein Abo abschließt, erhalte ich einen Monat Readly gratis. Das ist aber nicht der Beweggrund für den Artikel gewesen, denn ich zahle den Service sowieso weiterhin, da ich ihn wirklich hilfreich finde.

 

 

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4 Kommentare

  1. Carlo sagt:

    Ich finde Readly ganz gut, ok die Zeitschriften taugen nix, dafür viele magazine.

    Zum angepassten Layout gibt es neuerdings unter etlichen Artikeln einen gelben Punkt mit Listensymbol, ein Klick darauf und der Text ist freifliessend angepasst auf das Gerät. Ganz prima. Viel drin für kleinen Preis. Top!

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Carlo! Auf welchem Gerät hast du diesen Punkt mit Listensymbol? Ich habe eben am iPhone ein paar Zeitschriften durchgeschaut, aber konnte ihn nicht entdecken… vielleicht müssen sie diesen “Lesemodus” noch bei allen Zeitschriften einrichten? Ich behalte es mal im Auge, ob mir das auch auffällt. Das wäre natürlich richtig praktisch, um auf dem iPhone zu lesen.

  2. Stefan TS sagt:

    Hallo,
    Ich habe auch das Probeabo auf Grund Deines Artikels.
    Hier noch die Info zum Abo: https://de.readly.com/support/topics/419034/articles?article_id=2327481
    Wenn man direkt bei readly.com abonniert, bekommt man den Preis €9,99.
    Der Lesemodus funtkioniert auf dem iPad, allerdings nur bei Zeitungen, die dafür vorbereitet sind.
    -Stobs

    • Sir Apfelot sagt:

      Hi Sefan! Dank dir für deinen Hinweis!Ich hatte heute die MacWorld am iPad offen und siehe da: Unten war dieser Lesemodus-Button – dick und orange. Kaum zu übersehen. 🙂

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