[gelöst] Die beste SD-Karte für die DJI Mini 3 Pro

SD-Karte für die DJI Mini 3 Pro

Als ich meine DJI Mini 3 Pro bestellt habe, war mir schon klar, dass DJI keine SD-Karte mitliefert. Warum man bei einer solchen Drohne keine Speicherkarte mitgeliefert bekommt, ist mir immer noch ein Rätsel. Schließlich ist es kein schönes Benutzererlebnis, wenn man das Gerät zum Fliegen mitnimmt, nur um dann beim ersten Flug festzustellen, dass man keinen Film und keine Fotos aufzeichnen kann. Die 10 Euro für eine kleine Speicherkarte wären gut investiert.

Die DJI Mini (hier ein älteres Modell) sollte aufgrund der hohen Bitrate und Auflösung mit U3/V30 microSD-Speicherkarten ausgestattet werden.

Die DJI Mini (hier ein älteres Modell) sollte aufgrund der hohen Bitrate und Auflösung mit U3/V30 microSD-Speicherkarten ausgestattet werden.

Interner Speicher für Notfälle

Aber ok, wenigstens hat die DJI Mini 3 Pro einen eingebauten Speicher von ca. 1,2 Gigabyte. Nicht viel, aber man kann einige Fotos und ein paar kurze Videosequenzen darauf abspeichern. Mit der Einstellung 4K@60fps hält dieser interne Speicher jedoch nur ungefähr eine Minute Filmmaterial. Das reicht hinten und vorne nicht aus.

Die schnelle Empfehlung – auch von DJI

Wer nur flott eine Speicherkarte bestellen möchte, der kann einfach die DJI-Empfehlung nutzen, welche einem als Zubehör beim Kauf der Mini 3 Pro angeboten wird. Dies ist eine 128 GB SanDisk Extreme microSD Karte – allerdings für 29 Euro, was viel zu teuer ist.

Genau dieses Modell kostet auf Amazon gut 30% weniger – nämlich knapp 20 Euro. Wenn ihr also eine sehr gute und trotzdem günstige Speicherkarte möchtet, würde ich dieses Modell nehmen, das ich mit den Kapazitäten von 128 GB bis 1 TB empfehlen kann:

SanDisk Extreme microSDXC UHS-I Speicherkarte 128 GB + Adapter & Rescue Pro Deluxe (Für...
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Maximal unterstützte SD-Karten-Kapazität

Laut dem Datenblatt der DJI Mini 3 Pro kann die Drohne nur Speicherkarten bis 512 GB verarbeiten. Nach meiner Erfahrung mit DJI Drohnen ist das jedoch nicht der Fall. Ich hatte schon häufiger größere Karten als die empfohlenen eingesteckt und bisher haben die Drohnen die Karten immer mit der vollen Speicherkapazität erkannt.

Ich denke, die 1TB-SD-Karte wäre daher auch ok, aber da DJI es nicht offiziell empfiehlt, möchte ich euch wenigstens darauf hinweisen.

Die SanDisk Extreme (U3/V30) wird mit einem SD-Karten-Adapter geliefert und ist eigentlich eine microSDXC-Karte und eine der offiziellen Empfehlungen von DJI.

Die SanDisk Extreme (U3/V30) wird mit einem SD-Karten-Adapter geliefert und ist eigentlich eine microSDXC-Karte und eine der offiziellen Empfehlungen von DJI.

Sind nur SanDisk Karten empfehlenswert?

Nein, natürlich kann man auch andere microSD-Karten verwenden. Wichtig ist lediglich, dass die Speicherkarte schnell genug ist, um die Daten wegschreiben zu können, welche die Drohne bei hochauflösenden Videoaufnahmen an die Karte sendet.

Wenn die Speicherkarte nicht schnell genug ist, kommt es zu sogenannten Framedrops, wobei im Filmmaterial dann einzelne Frames nicht geschrieben wurden und das Video an dieser Stelle eigentlich unbrauchbar ist.

Aus diesem Grund sollte man bei der Auswahl der Speicherkarte auf folgende Eigenschaften achten:

  • UHS-I Geschwindigkeitsklasse3 (U3-Symbol)
  • Video Speed Class V30

Eine der beiden Logos sollte auf der Karte zu finden sein, aber in der Regel sind sogar beide abgedruckt.

Hier zur Vollständigkeit daher noch Links zu anderen Speicherkarten von verschiedenen Herstellern, welche ebenfalls SD-Karten für die DJI Mini 3 Pro anbieten:

Ich hoffe, ihr konntet mit diesen Infos eine für euch passende Karte auswählen. Wenn ihr noch weitere Hinweise habt, welche für andere Leser interessant sein könnten, dann hinterlasst gerne einen Kommentar.


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8 Kommentare

  1. Charly Kauffmann sagt:

    Hallo Jens, apropos Speicherkarten: kürzlich hast du informiert über die preisgünstige Speichererweiterung für das neue MBPro 16“ M1 mittels Transcend JetDriveLite-SD-Karte. Diese Karte hat ja den spezifischen Formfaktor für das MBP. Deswegen passt sie nicht in marktgängige Kartenleser. Meine Frage: Ist dir oder einer/einem LeserIn bekannt, in welchen Adapter/SD-Kartenleser diese spezielle Karte außerhalb des MBP passt und gelesen werden kann? Ich habe keine gefunden, auch nicht bei Transcend. Danke und herzliche Grüße, Charly Kauffmann

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Charly! Den Text hatte sicher Johannes geschrieben. Ich frage ihn mal und dann kann er dir hier als Kommentar die Infos dazu geben. 😊 Ich habe leider keine Ahnung von der Erweiterung.

    • Johannes Domke sagt:

      Hallo Charly,

      da die JetDrive-Modelle für das MBP kürzer sind als reguläre SD-Karten, bietet sich ein Lesegerät an, in dem die Karten nicht ganz oder zur Hälfte verschwinden. Am besten wäre eines, welches nur den Bereich aufnimmt, der für die Kontakte zum Datenaustausch nötig ist. Dieses Modell von uni sieht vielversprechend aus.

      Falls du nicht auf gut Glück bestellen willst, kannst du aber auch mit der JetDrive-Karte bzw. deren Abmessungen in einen Elektronik- oder Computer-Laden gehen und dich dort beraten lassen. Vielleicht lassen sich da auch direkt ein paar Modelle ausprobieren, sodass du nicht mehrere bestellen und zurückschicken musst.

      Ich bin ehrlich gesagt selber gespannt, welches Lesegerät hier das beste ist. Wenn du eines gefunden hast, wäre ich über eine Rückmeldung sehr dankbar :)

      MfG
      Johannes

  2. Charly Kauffmann sagt:

    Hallo, Johannes!
    Dein Tipp JetDriveLite-Speichererweiterungkarte mit dem SD-Kartenleser der Marke „uni“ (bei amazon gekauft) zu testen, ist ein Volltreffer.

    Vom MBP M1 auf der JetDriveLiteCard 128GB gespeicherte Dateien werden via uni-CardReader sowohl von einem win10 PC als auch von iPads mit USB C-Connector schnell gelesen! Danke und mfG Charly

  3. Spriggan sagt:

    Hallo,
    Ich bin neu auf diesem Gebiet. Ich sehe, dass sowohl die Drohne als auch die Fernsteuerung einen microSD-Slot haben.
    Was ist der Zweck der beiden? Sollte ich in beide eine Speicherkarte einsetzen? Wo werden die Fotos und Videos gespeichert, in der Drohne oder in der Fernbedienung? Das verwirrt mich.
    Vielen Dank für deine Hilfe.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Spriggan! Die SD-Karte am Controller kann genutzt werden, um die Videoübertragung aufzuzeichnen. Dieser Karte ist sozusagen ein Notfall-Backup, falls die Drohne mal im Meer oder in einer Gletscherspalte verschwindet und man das Videomaterial anders nicht mehr sichern kann. Aber natürlich hat man bei der Aufzeichnung am Controller (vermutlich) keine 4K-Auflösung, denn OcuSync 3.0 kann nur 1080p@30fps. Aber im Ernstfall ist das vielleicht besser als nichts.

      • Spriggan sagt:

        Hallo Jens,
        vielen Dank für deine Antwort! Das heißt also, dass die microSD-Karte in der Fernsteuerung nur optional ist? Soweit ich weiß, werden die Fotos und Videos auf der microSD-Karte der Drohne gespeichert. Wenn du mit der Fernsteuerung aufzeichnen willst, ist das dann zusätzlich und gleichzeitig mit der Aufnahme auf der Drohne? Oder nachträglich, von der microSD der Drohne auf die der Fernsteuerung?

        • Jens Kleinholz sagt:

          Es ist optional und wird parallel aufgezeichnet. Ich weiß allerdings nicht, ob man die Aufnahme getrennt starten kann oder ob es automatisch auch in der RC aufgenommen wird, wenn man der Drohne sagt, sie soll aufzeichnen.

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