Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW 49

Der zweite Advent 2018 rückt näher und damit auch der zweite Gewinn im Gewinnspiel, das für Abonnenten des Sir Apfelot Newsletter ausgetragen wird. Vorher kommen wir aber zur allwöchentlichen Rundschau, in der ich euch Apple- und Tech-News aufzeige, die mir in den vergangenen Tagen besonders aufgefallen sind. Dieses Mal geht es um Meldungen aus der Kalenderwoche 49 in 2018 mit diesen Themen: Bose Frames, Facebooks Spionage-App,  Epic Games, Apple HomePod, WhatsApp, AirPods 2 und einige weitere Themen.

Die Sir Apfelot Wochenschau vor dem 2. Advent 2018 bringt euch Meldungen zu Epic Games, AirPods 2, Apple Music auf Echo-Geräten, Facebook-Spionage, WhatsApp und weiteren Themen.

Die Sir Apfelot Wochenschau vor dem 2. Advent 2018 bringt euch Meldungen zu Epic Games, AirPods 2, Apple Music auf Echo-Geräten, Facebook-Spionage, WhatsApp und weiteren Themen.

Bose-Sonnenbrillen mit Sound- und AR-Funktionen

Unter dem Namen „Bose Frames“ hat der Soundexperte Bose neue Sonnenbrillen vorgestellt, die mehr können als nur die Augen vor zu heller Sonneneinstrahlung zu schützen. Wie Appgefahren berichtet, sind in der Brille Bluetooth-Lautsprecher verbaut, die den Schall so auf die Ohren ausrichten, dass man zwar als Träger/in Musik, Filmsound oder Spielgeräusche hört, aber die Leute um einen herum davon nichts merken. Zudem seien die Bose Frames für den Einsatz von Augmented Reality aus dem Sound-Bereich gemacht. Details gibt es natürlich auch auf der offiziellen Produktseite. Auf den Markt kommen sollen die Bose Frames Anfang 2019 in den USA und später in weiteren Ländern.

Facebooks VPN-Lösung „Onavo“ ist ein Spionage-Tool

Wie 9to5Mac in einem Beitrag aufzeigt, hat das UK-Parlament interne E-Mails des Unternehmens Facebook veröffentlicht, aus denen sich interessante Erkenntnisse erlesen lassen. Unter anderem findet man Details zum kostenlosen iOS-VPN, das Facebook zeitweise für Apple-Geräte angeboten hat. Dabei handelt es sich weniger um ein Sicherheitstool denn um ein Spionage-Programm, das Details zu Anrufen und SMS-Verhalten der Nutzer/innen aufzeichnet. Wie in dem Beitrag weiter zitiert wird, so gab bzw. gibt es auch Änderungen in den Facebook-AGB für Android-Nutzer, welche eine solche Überwachung zulassen können. Mehr Informationen gibt es u. a. bei Bloomberg. Die E-Mails selber einsehen könnt ihr hier.

„Epic Games“-Plattform will es mit App Store, Steam und Co. aufnehmen

Epic Games ist vor allem bekannt für das Battle-Royale-Spiel „Fortnite“. Das kostenlose Spiel für Konsole, Computer, iPhone und einige Android-Smartphones bietet zahlreiche In-App-Käufe, weshalb es immer weiter entwickelt und vermarktet werden kann. Jedoch scheint Epic nun Pläne über die eigene Spieleentwicklung hinaus zu haben, wie 9to5Mac hier berichtet. Mit der neuen Plattform soll – zumindest für Spiele – eine Alternative zum Mac App Store und zu Steam von Valve geschaffen werden. In Kontakt mit Entwicklern von Games steht das Unternehmen schon allein wegen seiner Unreal Engine, die seit 1998 in vielen Spielen zum Einsatz kommt.

27 der 30 größten Online-Shops führen Bonitätsprüfungen durch

Unter anderem Amazon führt beim Einkauf seiner Kunden eine Schufa-Prüfung durch, vor allem dann, wenn die Produkte auf Rechnung bestellt werden. Das schreibt unter anderem Futurezone an dieser Stelle. So wird mit dem Klick auf „Zur Kasse“ in Sekundenbruchteilen entschieden, ob jemand auf Rechnung bestellen darf, in Vorkasse gehen muss oder seine Bestellung gar nicht erst abschließen darf. Einerseits lässt sich das natürlich nachvollziehen, da gerade bei Bestellungen, die erst nach Erhalt der Ware bezahlt werden sollen, ein hohes Betrugsrisiko gegeben ist. Andererseits werden Kunden und deren Bonität immer wieder überprüft, was die Übermittlung vieler persönlicher Daten bedeutet.

WhatsApp steht ab 2019 / 2020 weniger Nutzern zur Verfügung

Ab Ende 2018 / Anfang 2019 stellt WhatsApp den Support für das Nokia S40 ein. Betroffen sind im weiteren Verlauf auch Devices mit iOS und Android. Aber keine Angst – aktuelle Versionen werden natürlich weiterhin unterstützt. Neben dem Nokia S40 als Gerät werden Devices mit Android 2.3.7 ab 2020 nicht mehr unterstützt. Auf dem iPad wird WhatsApp zwar noch verfügbar sein, aber nicht als eigene App, wie Futurezone hier berichtet. Zudem wird auf iOS-Devices ab 2020 mindestens iOS 7 nötig, um WhatsApp nutzen zu können.

Apple zeigt auf, wie der HomePod Umgebungsgeräusche auszublenden lernt

Machine Learning kommt – nebst anderen spannenden Technologien – im Smart-Speaker HomePod von Apple zum Einsatz. Ein Vorteil aus der selbstlernenden Maschine: sie kann auch bei vielen Nebengeräuschen oder Gesprächen in einem Raum Siri-Befehle und andere Sprachsteuerungen heraushören. Wie das bewerkstelligt wird, hat Apple nun aufgezeigt, wie ihr hier bei 9to5Mac und hier bei MacRumors nachlesen könnt. Die drei Hauptelemente für die Erkennung von Sprachbefehlen bei Nebengeräuschen sind: Echo-Cancellation gegen Störungen der eigenen Lautsprecher, Wiederhall-Entfernung gegen Schallfragmente wenn der Nutzer weiter weg steht und Geräusch-Reduzierung, die Geräusche von Geräten, der Straße, etc. filtert. Eine deutsche Meldung habe ich dazu auch noch gefunden: Hier bei Appgefahren.

Apple AirPods 2 müssen innovativer sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben

Die Apple AirPods bieten mit ihrem kabellosen Design, den Touch- und Sprachassistenz-Funktionen mittlerweile kein neues Prinzip mehr. Auch hier im Blog gab es schon den einen oder anderen Test von kabellosen Bluetooth-Kopfhörern, die ähnliche Features anbieten. Wie 9to5Mac berichtet, wollen nun auch Google und Amazon mit eigenen AirPod-Alternativen den Markt aufmischen. Das heißt für Apple, dass die neue Generation der Funk-Ohrstöpsel noch einen drauf setzen muss. Wahrscheinlich werden dann auch Health- und / oder Fitness-Funktionen mit implementiert. Die Pulsmessung oder wäre u. a. denkbar. Ähnliche Ausführungen gibt es auch als Kommentar bei MacRumors.

Apple Music auf dem Amazon Echo – was bedeutet das?

Apple Music lässt sich bald auch auf Echo-Geräten von Amazon per Sprachbefehl aufrufen. Damit verliert der Apple HomePod seine Exklusivität als Lautsprecher mit dieser Möglichkeit. Weiterhin, so kann man es bei 9to5Mac lesen, könnten zukünftig weitere Abo- und Streaming-Dienste von Apple auf Drittanbieter-Hardware angeboten werden; nicht zuletzt der kommende Streaming-Dienst für Filme und Serien. Das würde dem Unternehmen mehr Geld bringen, da Abos und deren Inhalte einer viel größeren Nutzerschaft zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig müssten sich Apple HomePod, Apple TV und Co. als Premium-Produkte gegen andere Hersteller und Marken durchsetzen.

Was meint ihr zu den aufgezeigten Themen? Lasst gern einen Kommentar da! 🙂

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