Sir Apfelot Wochenschau KW 14, 2020

Es ist schon wieder Freitag, und ihr habt im Laufe der Woche hoffentlich ausreichend Abstand gehalten sowie eure Hände gewaschen. Wenn ja, dann werdet ihr nun an dieser Stelle mit einer umfangreichen Sir Apfelot Wochenschau belohnt 😉 Dieses Mal habe ich euch die Apple- und Tech-News zusammengetragen, die mir in der Kalenderwoche 14 des Jahres 2020 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem folgende Themen: Slack erweitert Leistungen durch Fremdangebote, so könnte die Corona-App einen Nutzen haben, Apple Watch Aktivitätsringe für Kinder, zwei Gaming-Meldungen und mehr! Am Ende gibt’s noch ein Video, das auf eine mögliche Länge der aktuellen Corona-Maßnahmen eingeht.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 14 im Jahr 2020 findet ihr: Slack mit Teams und Zoom, SpaceX, Corona App, Minecraft für Pressefreiheit, kontaktloses Bezahllimit, watchOS 7, PS5, Uplay und maiLab.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 14 im Jahr 2020 findet ihr: Slack mit Teams und Zoom, SpaceX, Corona App, Minecraft für Pressefreiheit, kontaktloses Bezahllimit, watchOS 7, PS5, Uplay und maiLab.

Slack jetzt auch mit Microsoft Teams und Zoom

Weil viele Unternehmen mit neuen Strukturen umgehen und ihre Mitarbeiter/innen im Home Office miteinander verbinden müssen, sieht sich der Anbieter „Slack“ gerade einem massiven Zustrom von Nutzer/innen gegenüber. Wie beispielsweise t3n berichtet, stieg die Zahl der über Slack getätigten Anrufe im letzten Monat um ca. 350%. Ebenfalls wird aufgezeigt, dass Slack aufgrund der großen Nachfrage nun Fremdangebote wie Microsoft Teams und Zoom mit in sein Angebot integriert hat. Damit sollen die Anfragen der von 12 Millionen auf 44 Millionen angestiegenen Nutzer/innen besser aufgefangen werden. Wenn ihr Slack nutzt und bspw. Microsoft-Teams-Calls nutzen wollt, könnt ihr dies in den Videotelefonie-Einstellungen festlegen.

Warum Zoom für Elon Musk ein No-Go ist

Während Slack seine Kapazitäten unter anderem mit Zoom aufstockt, verbietet Elon Musk die Nutzung des Videotelefonie-Dienstes in seiner Firma SpaceX. Das ist aber kein exzentrischer Anfall, sondern eine Reaktion auf zuletzt vermehrt auffindbare Negativschlagzeilen rund um Zoom – und damit eine Sicherheitsmaßnahme. Wie z. B. MacNotes berichtet, ist SpaceX nicht das einzige Unternehmen, das die Zoom-Nutzung nun komplett eindämmt. Auch die NASA verwendet das Tool nicht mehr. Im Grunde kein Wunder, da die NASA einer der größten Kunden von SpaceX ist. Zoom steht in Kritik, die Datensicherheit nicht so genau zu nehmen und beispielsweise am Apple Mac Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Auch darauf geht MacNotes ein.

Der Nutzen einer trackenden Corona-App

Eine „Corona-Tracking-App“ oder „Anti-Corona-App“ wird aktuell vielerorts diskutiert, auch in einer Meldung vom iPhone-Ticker. Die App soll durch Vernetzung der Smartphones, auf denen sie installiert ist, dafür sorgen, dass die physischen Kontakte von COVID-19-Infizierten bestmöglich zurückverfolgt werden können. Eine Isolation von Infizierten und Kontakten kann dann zu einer besseren Beobachtung sowie zur Eindämmung der Ausbreitung führen. Die App kann also, wenn sie auch wirklich genügend Leute nutzen, dazu führen, dass eine massive Ausbreitung unterbunden werden kann, auch wenn mögliche Maßnahmen wie Kontaktsperre und dergleichen gelockert wären. Wann das, App hin oder her, der Fall sein könnte, das wird in dem Video thematisiert, das ich euch ganz unten eingebaut habe.

Minecraft und Pressefreiheit: Unzensierte Dokumente in virtueller Bibliothek

Vielleicht habt ihr es schon woanders gelesen, eventuell ist das Thema auch komplett neu für euch: im seit 2009 durchweg beliebten Aufbau-Spiel „Minecraft“ wurde eine Bibliothek gebaut, die es aktuell fünf Journalist/innen ermöglicht, ihre Informationen in die Welt zu tragen. Diese Maßnahme, also die Veröffentlichung von Informationen über ein Computerspiel, ist für sie nötig, weil sie auf anderen Wegen an ihrer Arbeit gehindert werden, im Exil leben, zensiert werden oder anderweitige, unüberwindbare Hürden vor sich haben. Details zum Projekt findet ihr u. a. in einer Meldung von Futurezone.

Banken heben PIN-freie Bezahllimits für Kartenzahlungen an

Und eine weitere technische Entwicklung, die sich aus der Corona-Krise ergibt: Damit man beim Bezahlen an der Supermarkt-, Drogerie- oder Apothekenkasse nicht so schnell seinen PIN eingeben muss, soll das PIN-freie Limit für den (auch und vor allem kontaktlosen) Karteneinsatz von 25 Euro auf 50 Euro angehoben werden. Wer übrigens noch keine aktuelle EC- oder Kreditkarte mit NFC-Funktion hat (zu erkennen am WLAN-Symbol auf der Karte), kann alternativ auch das Smartphone fürs kontaktlose Bezahlen nutzen. Das 50-Euro-Limit soll aktuell eingeführt werden, sodass ihr eventuell schon beim Wochenendeinkauf davon profitieren könnt. Details dazu gibt’s in einem Artikel von Allround-PC.

Swift + Windows: Apple-Programmiersprache fürs Microsoft-Betriebssystem

Swift ist eine Programmiersprache, die für Apple-Betriebssysteme wie macOS, iOS, watchOS, tvOS und so weiter entwickelt wurde. Ab der Version Swift 5.3 ergibt sich aber auch die Möglichkeit, die Computersprache für Windows-Anwendungen zu nutzen. Das berichtet beispielsweise t3n mit dem Hinweis, dass das Ganze noch nicht auf vollwertige Apps mit GUI ausgelegt ist, sondern es soll vielmehr „die Entwicklung von Windows-, Linux- und Dockeranwendungen für die Kommandozeile unterstützen“. Zuletzt wird noch erwähnt, dass Swift für Windows auch schon für Server verwendet wird; ein Webentwicklungs-Framework gibt es unter dem Namen „Vapor“.

iOS 14 und watchOS 7 bringen Aktivitätsringe für Kinder 

Die bunten Ringe auf der Apple Watch kennt ihr sicher schon – ihre Bedeutung rund um Bewegung, Training und Stehen habe ich euch in diesem Beitrag ausführlich erläutert. Wie der Macerkopf aufzeigt, sollen die zu mehr Körperaktivität und zu einem gesünderen Lebensstil führenden Farbkreise nun auch in einem „Kids Mode“ der Apple Watch auftauchen. Das legen die Beta-Versionen von iOS 14 und watchOS 7 nahe. Neben den auf Kinder angepassten Aktivitätsringen soll es zudem einen „Schulzeit“-Modus geben. Mehr Infos dazu gibt es im verlinkten Beitrag.

Preisspekulationen rund um die Sony PlayStation 5

Mittlerweile scheinen sich einige Online-Händler für die Veröffentlichung der Sony PlayStation 5 zu rüsten und ihre Shops mit Platzhaltern auszustatten. Wann man die PS5 tatsächlich vorbestellen kann, das ist noch nicht abzusehen – jedoch weist Netzwelt an dieser Stelle auf einen möglichen Preis hin, der allen Fans der Konsole das Herz höher schlagen lassen sollte: nur 359 Euro! Aber auch dieser in einem Online-Shop gefundene Preis könnte ein Platzhalter sein 😉

Ubisoft bietet Spiele im Uplay-Client kostenlos und günstiger an

Aktuell bekommt ihr im Ubisoft-eigenen Spiele-Client „Uplay“ massig Spiele stark reduziert. Das ganze ist Teil einer in dieser Woche gestarteten, einmonatigen Serie von Rabatten und Angeboten. Kostenlos gibt es aktuell zum Beispiel „Rayman Legends“, wie PixelCritics darlegt. Noch bis heute könnt ihr es euch kostenlos sichern und habt es dann dauerhaft in eurer Spiele-Bibliothek. Aktuell stark reduziert und vielleicht bald auch mal ein paar Tage gratis im Angebot sind zudem Titel wie „Anno 1800“, „Assassin’s Creed“, „The Devision 2“, „The Crew 2“ und mehr. Die Rabatte reichen von 30 % bis hin zu 75 %, auch bei den Triple-A-Titeln.

Coronavirus, strenge Maßnahmen und Herdenimmunität

Hier noch das eingangs erwähnte Video von maiLab, das mir gestern auf YouTube aufgefallen ist. Es ist zwar nicht gerade kurz, erklärt dafür aber sehr detailliert, warum die aktuellen Maßnahmen (Kontaktsperre, Ladenschließungen, etc.) wichtig für das Vorgehen gegen das Coronavirus sind. Außerdem wird aufgezeigt, wie lange das Ganze noch andauern könnte und was passieren muss, damit die Maßnahmen (zumindest teilweise) gelockert werden könnten:

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