Sir Apfelot Wochenschau, KW 25 2019

Heute ist nicht nur Sommersonnenwende, also der Tag, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Stand erreicht. Sondern es ist auch Freitag – und das bedeutet, dass es eine neue Sir Apfelot Wochenschau gibt. Dieses Mal habe ich euch die Apple- und Tech-News zusammengetragen, die mir in der Kalenderwoche 25 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind diese Woche: MBP-Rückruf, Facebook-Währung „Libra“, Instagram, Nintendo, watchOS 6, iOS 13, der Online-Ausweis, Apple Pay und mehr. Habt ihr noch eine spannende Meldung parat oder möchtet eure Meinung zu einem hier aufgezeigten Thema da lassen? Dann schreibt gern einen Kommentar 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 25 in 2019 mit dabei: MBP-Rückruf, Facebook-Währung „Libra“, Instagram, Nintendo, watchOS 6, iOS 13, der Online-Ausweis, Apple Pay und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 25 in 2019 mit dabei: MBP-Rückruf, Facebook-Währung „Libra“, Instagram, Nintendo, watchOS 6, iOS 13, der Online-Ausweis, Apple Pay und mehr.

ACHTUNG: Rückruf- und Austauschprogramm für Akku des MacBook Pro 15″

Hauptsächlich bei Geräten, die zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden, soll es laut Apple zu Überhitzung und Brandgefahr kommen. Deshalb gibt es aktuell ein Rückrufprogramm für die Batterie des MacBook Pro (15“). Ob euer Modell betroffen ist, das könnt ihr schnell und einfach auf der offiziellen Webseite zum Thema klären. Gebt dort die Seriennummer eures MacBook Pro mit 15-Zoll-Display ein und klickt dann auf „Senden“. Auch wird auf der Seite die Vorgehensweise für den Austausch geschildert. Solltet ihr euren Akku tauschen lassen wollen, beachtet, dass die Servicearbeiten bis zu 3 Wochen dauern können.

Weder dezentral noch Krypto: Facebooks Libra ist keine Bitcoin-Alternative

Facebook will mit einer eigenen, weltweiten Online-Währung auf den Bitcoin-Hype aufspringen. Unter anderem das Fachmagazin t3n titelt dazu: „Finger weg von Facebooks Libra!“ – denn die virtuelle Währung hat nichts mit Bitcoin und seinen Vorteilen gemein. Die Blockchain sei „in erster Linie Fassade“, denn „Libra ist weder dezentral noch eine Kryptowährung“. Weiterhin wird angeführt, dass die Währung von der Libra Association (Visa, PayPal, MasterCard) aus der Schweiz heraus gesteuert werden soll; als eine Art Zentralbank. Diese soll zwar nach fünf Jahren nicht mehr als solche fungieren und das System geöffnet werden. Ob das aber in fünf Jahren dann immer noch der Plan ist, darf bezweifelt werden. Mehr Infos gibt’s im verlinkten Beitrag.

Instagram mit besserer Account-Wiederherstellung und Namensschutz

Instagram hat angekündigt, die Account-Reparatur für die rechtmäßigen Besitzer einfacher zu machen, indem der Vorgang von der manuellen Bearbeitung zur Automatisierung überführt wird. Mit dem neuen In-App-Prozess soll es einfacher sein, die Kontrolle über sein Nutzerkonto zurück zu gewinnen, sollte man das Passwort vergessen haben oder gehackt worden sein. Zudem sollen Nutzernamen nach dem Löschen von Accounts oder deren Umbenennung für eine gewisse Zeit zurückgehalten werden. Das soll den Identitätsdiebstahl durch Hacker erschweren. Weitere Informationen findet ihr unter anderem bei Engadget.

Nintendo und iPhone: Dr. Mario World für iOS kann vorbestellt werden

Wie unter anderem Appgefahren berichtet, steht die iPhone-Version des Videospiele-Klassikers „Dr. Mario“ in den Startlöchern. Im iOS App Store kann man die Nintendo-App jetzt vorbestellen und dann ab dem 10. Juli 2019 nutzen. Download, Installation und eine Basis-Version des Spiels sind kostenlos. Während der Nutzung gibt es allerdings auch die Möglichkeit für In-App-Käufe. Details findet ihr auf der Download-Seite.

Dr. Mario World
Dr. Mario World
Entwickler: Nintendo Co., Ltd.
Preis: Kostenlos+

Vorinstallierte Apps der Apple Watch können ab watchOS 6 gelöscht werden

Auf dem Weg dahin, die Apple Watch zu einem eigenständigen Gerät zu machen, lässt es Apple ab watchOS 6 zu, vorinstallierte Apps der Smartwatch zu deinstallieren. Dies könnte auch eine Vorbereitung darauf sein, dass die Uhr in Zukunft weiter an bestimmte Zielgruppen angepasst werden wird. Kinder, Senioren, Sportler sowie Männer und Frauen können dann die passenden Apps behalten und die nicht passenden entfernen. So geht Apple auch schon präventiv gegen jene vor, welche sich die Cycle Tracking App als Speicherplatz-Verschwendung bezeichnen könnten. Mehr Details zum Thema hat 9to5Mac.

Neues App-Management auch unter iOS 13 / iPadOS 13

Auch was Apps auf dem iPhone und iPad angeht soll es unter den kommenden Betriebssystemen brauchbare Anpassungen geben. So berichtet zum Beispiel Appgefahren hier, dass beim Löschen einer App, für die noch ein kostenpflichtiges Abonnement läuft, ein Warn-Popup erscheint. Nutzt man die App noch auf einem anderen System oder will sie nur temporär löschen, kann man den Hinweis ignorieren – ansonsten kann man direkt zur Abo-Verwaltung übergehen. Die zweite Änderung ist, dass sich Software nun nicht mehr nur über den Home Screen (lange Halten des Symbols, dann entfernen), sondern auch über die Aktualisierungsübersicht des App Stores deinstallieren lassen wird. Ähnlich wie im Play Store von Android.

Die besten iOS 13 und iPodOS 13 Features von 9to5Mac

Eine Zusammenstellung von neuen und brauchbaren Features der neuen Betriebssysteme für iPhone und iPad gibt es von 9to5Mac an dieser Stelle. Neben Bildern und erklärenden Texten gibt es auch ein Video, welches die einzelnen Punkte zusammenfasst. Unter anderem werden genannt: Safari am iPad mit Desktop-Funktionen, die frei positionierbare Tastatur, Verbesserungen fürs Multitasking, Verbesserungen bei der Fotobearbeitung und der Dark Mode. Auf dem iPhone wurden vor allem die Updates einiger vorinstallierter Apps genannt. Zudem geht es um die neuen Gesten für die Textverarbeitung, um den Support von Maus und Controllern, etc. Hier zur Ergänzung noch meine Beiträge zu den beiden Systemen:

Online-Ausweis soll auf das Apple iPhone kommen

Laut dem iPhone-Ticker (hier) soll die Öffnung der NFC-Funktion am iPhone, von der ich letzte Woche schonmal berichtet hatte, auch hierzulande Möglichkeiten eröffnen. Statt der Verwendung von Lesegeräten könnte dann das iPhone genutzt werden, um sich im Internet auszuweisen, Online-Behördengänge zu erledigen, seinen Flensburg-Highscore zu überprüfen usw. In der Meldung wird sich zwar auf das Bundesinnenministerium bezogen, eine genaue Quelle, in der die Funktion unter iOS 13 direkt aufgezeigt wird, ist aber nicht verlinkt. Auch in der Liste der kompatiblen Geräte sind noch keine Apple-Modelle verzeichnet. Oder ich habe in der Eile irgendwo etwas überlesen…

Deutsche Kreditbank DKB nun auch mit Apple Pay

Wer Kundin oder Kunde der Deutschen Kreditbank (DKB) ist, kann nun auch Apple Pay nutzen. Das berichtet u. a. Appgefahren in diesem Beitrag. Ja, mehr gibt es dazu nicht zu schreiben 😀

Apple vs. Hollywood und Netflix: Cupertino plant bis zu sechs Spielfilme im Jahr

Wie die New York Post berichtet, will Apple wohl für seinen Streaming-Dienst Apple tv+ bis zu sechs Spielfilme pro Jahr produzieren lassen. Pro Film soll ein Budget von bis zu 30 Millionen Dollar zur Verfügung stehen. Mit den vergleichsweise niedrig gehaltenen Kosten könnten Indie-Produktionen realisiert werden; zudem wird Apple voraussichtlich weniger auf Effekte und zu viele Stars setzen, sondern auf Geschichten. Auch bei der Vorstellung von tv+ stand das Thema „Stories“ bereits im Vordergrund. Das Ziel mit den Film-Produktionen ist damit auch, Oscars zu gewinnen und damit schnell auf Netflix-Niveau zu kommen. Ob dies klappt, wird sich zeigen müssen. 

14 Jahre nach Steve Jobs: Tim Cook hält Abschlussrede an Uni Standford

„Verschwendet nicht eure Zeit, indem ihr das Leben von jemand anderem lebt“, hat Steve Jobs in einer bekannten Rede gesagt. Diese richtete sich an die Absolventen der Standford University. Das war vor 14 Jahren. Nun ist Tim Cook der CEO von Apple und hat ebenfalls dort die Abschlussrede gehalten. Er ermutigte den Abschlussjahrgang, Hoffnung im Unerwarteten zu finden und den Mut zu haben, Herausforderungen anzunehmen. Zudem sollten sie etwas Würdiges hinterlassen und auch Verantwortung übernehmen. Mit dem Bezug auf Steve Jobs und dessen Tod sagte Tim Cook, dass man sein Werk nicht mitnehmen kann, sondern weitergeben muss. Hier die Rede von Tim Cook an der Standford University als Video:

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