Sir Apfelot Wochenschau KW 31, 2021

Es ist immer noch Sommer sagt der Kalender, auch wenn sich das Wetter in vielen Teilen Deutschlands nach Herbst anfühlt. Zeitlich verorten können wir uns u. a. durch die Sir Apfelot Wochenschau, die euch zum heutigen Freitag in der Ausgabe für die Kalenderwoche 31 des Jahres 2021 vorliegt. Wieder habe ich euch interessante Apple- und Tech-News zusammengetragen, die mir in den vergangenen Tagen besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind z. B. diese Themen: Sicherheitslücke in CDU-Apps und die zurückgenommene Anzeige, ein programmierbarer Satellit im Erdorbit, Online Store rückt auf der Apple-Webseite in den Fokus, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 31 in 2021 mit dabei: Lilith Wittmann und die CDUconnect App, Satellit Eutelsat Quantum ist reprogrammierbar, Sexismus bei Apple, neue Funktionen in der YouTube App, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 31 in 2021 mit dabei: Lilith Wittmann und die CDUconnect App, Satellit Eutelsat Quantum ist reprogrammierbar, Sexismus bei Apple, neue Funktionen in der YouTube App, und mehr.

Lilith Wittmann deckt Sicherheitslücken in der CDUconnect App auf

Mir ist in den vergangenen Wochen schon ein paar Male auf Twitter aufgefallen, dass Lilith Wittmann sich der Wahlkampf-Apps verschiedener Parteien angenommen und bei der CDU auf massive Sicherheitslücken gestoßen ist. Wieder ins Gedächtnis gerufen haben mir das Ganze nun diese Woche zwei Beiträge beim iPhone-Ticker. Im ersten vom 4. August geht es um eine Anzeige der CDU gegen die IT-Aktivistin. Darin wird zudem aufgezeigt, dass der Chaos Computer Club (CCC) deshalb keine Sicherheitslücken mehr an die CDU melden wird und der Partei „viel Glück bei zukünftigen Schwachstellen“ wünscht. Noch am gleichen Tag gab es abends die zweite Meldung, in der ein Rückzug der CDU von der Anzeige aufgezeigt wird.

Infos von Lilith Wittmann findet ihr auf ihrem Twitter-Account.

Programmierbarer Satellit kreist um die Erde

Erster reprogrammierbarer Satellit im Orbit“, titelt das Scinexx-Magazin in einer aktuellen Meldung. Der künstliche Erdtrabant ist am 30. Juli 2021 gestartet und soll 15 Jahre betrieben werden. Entwickelt wurde er von ESA, Airbus sowie Eutelsat; und laut der verlinkten Quelle können im Betrieb „Bandbreite, Frequenz und Richtung seiner Radio-Emissionen per Knopfdruck“ geändert werden. Wenn euch die genauen Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten interessieren, dann kann ich euch den Artikel von Scinexx nur empfehlen. Zudem gibt es ein YouTube-Video, in dem der „Eutelsat Quantum“ genannte Satellit noch einmal erklärt wird. 

YouTube-App mit neuen Möglichkeiten für zahlende Nutzer/innen

Wo wir gerade schon beim Thema YouTube sind: zur entsprechenden iOS-App habe ich diese Woche zwei Meldungen beim iPhone-Ticker gefunden. Zum einen wird aufgezeigt, dass es vom YouTube Premium Abonnement nun eine Lite-Version gibt, die günstiger ist und das werbefreie Anschauen von Videos ermöglicht. Nicht enthalten ist dabei aber YouTube Music. Das Lite-Abo kostet 6,99 Euro, das komplette Abo (inkl. Music) kostet 11,99 Euro im Monat. Zum anderen wird berichtet, dass die Bild-in-Bild-Option der YouTube App nun auch in Deutschland aufs iPhone kommen soll. Das Anschauen von Videos während der Nutzung anderer Apps wird aber auch nur per Premium-Abo möglich.

Apple-Managerin nach Sexismus-Beschwerden beurlaubt

Apple sieht sich in letzter Zeit immer wieder Kritik aus der eigenen Belegschaft gegenüber. Nicht nur wollen viele Mitarbeiter/innen, die in den Apple Park zurück beordert wurden, weiterhin im Home Office bleiben. Auch gibt es schon seit geraumer Zeit Vorwürfe gegen Apple und einzelne Angestellte, die auf sexueller Diskriminierung und Belästigung beruhen. Eine erste interne Untersuchung dazu wurde 2018 angestoßen, aber bald wieder geschlossen. 

Nach neuen (teils öffentlichen) Vorwürfen seitens Ashley Gjøvik, ihres Zeichens Senior Engineering Program Manager bei Apple, rücken die Themen wieder in den Fokus. Doch statt sie ernst zu nehmen wurde sie beurlaubt. Keine gute Botschaft, die Apple da aussendet, während sich die Firma nach außen so fürsorglich gegenüber allen Menschen gibt. Im Innern scheint das nicht zu klappen.

Apple rückt den Store in den Fokus der Webpräsenz

Der digitale Apple Store der Webseite des Technikriesen aus Cupertino stellt nun den ersten Menüpunkt auf selbiger dar. Neben den einzelnen Kategorien Mac, iPad, iPhone, Watch, TV, Music und Support bietet der Menüpunkt eine Übersicht der gesammelten Angebote, verschiedene Möglichkeiten zur Kaufberatung und weitere Informationen. Einen technischen Faux Pas gibt es dabei: Will man mit der Maus auf den horizontalen Bildergalerien nach oben oder unten scrollen, passiert nichts. Für die Navigation sind da Trackpad oder Pfeiltasten zu empfehlen. Neben der Store-Unterseite gibt es noch eine Neuerung: Auf den Kategorie-Seiten rücken die Kauf-Optionen in den Vordergrund, um schneller zur Kaufseite zu navigieren.

Face-ID und Touch-ID im bzw. unter dem Display von iPhone und MacBook

Um ein neues Apple-Patent, welches den Einsatz von Identifikationstechniken im Display von verschiedenen Geräten möglich macht, geht es in einer Meldung von t3n. Darin heißt es, dass ein Bildschirm patentiert wurde, in dem nicht nur Touch- oder Face-ID zum Einsatz kommen könnte, sondern sogar beides in Kombination. Es wird auch auf die technische Lösung dafür eingegangen. So sollen Sensoren hinter dem Display das reflektierte Licht von außen durch winzige Öffnungen wahrnehmen können. Diese Öffnungen im Bildschirm-Panel sollen aber klein genug sein, damit die Nutzer/innen keine Einbußen bei der Bildqualität hinnehmen müssen. Weitere Details findet ihr in der Quelle.

Größeres Testteam für Apples autonome Fahrzeuge

Knapp 70 von Apples Fahrzeugen, die autonomes Fahren in Kalifornien testen sollen, sind seit 2017 unterwegs. Dabei konnte in den vergangenen Jahren eine stete Steigerung der Zahl beobachtet werden. Anders sieht es, laut einer Meldung beim Macerkopf, bei der Anzahl der Testfahrer/innen aus. Diese soll erst letztes Jahr halbiert worden sein. In den letzten Monaten gab es aber wieder Neueinstellungen, sodass man nun auf ein Team von 92 Personen kommt. Noch im Mai sollen es lediglich 76 gewesen sein. Die neue Investition in Fahrzeug-Tests könnte bedeuten, dass autonom fahrende Autos für Apple wieder wichtiger geworden sind.


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