Sir Apfelot Wochenschau KW 39, 2019

Es ist der Freitag nach dem weltweiten Klimastreik, und deshalb bekommt ihr an dieser Stelle auch wieder eine reguläre Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 39 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei unter anderem diese Themen: macOS 10.15 Release, laut Stiftung Warentest inakzeptable Kinder-Apps, Rückkehr der Emotet-Gefahr, WhatsApp-Aus für alte Systeme, BKA, bestes Smartphone-Display und mehr. Habt ihr noch eine Meldung parat? Lasst gern einen Kommentar da! 😉

Die Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 39 in 2019 bietet euch u. a. diese Themen: macOS 10.15 Release, laut Stiftung Warentest inakzeptable Kinder-Apps, Rückkehr der Emotet-Gefahr, WhatsApp-Aus für alte Systeme, BKA, bestes Smartphone-Display und mehr.

Die Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 39 in 2019 bietet euch u. a. diese Themen: macOS 10.15 Release, laut Stiftung Warentest inakzeptable Kinder-Apps, Rückkehr der Emotet-Gefahr, WhatsApp-Aus für alte Systeme, BKA, bestes Smartphone-Display und mehr.

Dänen lügen nicht: Kommt macOS Catalina am 4. Oktober?

Wie MacRumors aufzeigt, weiß man in Dänemark schon, wann macOS 10.15 Catalina zum Download bereit gestellt wird. Denn schaut man sich auf der dk-Seite zum neuen Apple-Betriebssystem um, sieht man unter anderem einen Banner für den Spiele-Dienst Apple Arcade. Darauf ist zu lesen: „Ekstraordinære spiloplev­elser. Find den i App Store fra den 4. oktober.“; zu Deutsch etwa: „Außergewöhnliche Spielerlebnisse. Ab dem 4. Oktober im App Store erhältlich.“ – und dass es Anfang Oktober lediglich ein Update des Mac App Stores gibt, ist unwahrscheinlich. Die dänische Apple-Seite zu Catalina findet ihr übrigens hier: Læs mere.

Stiftung Warentest: 13 Kinder-Apps sind für die Zielgruppe „inakzeptabel“

Und wo wir gerade beim Zocken sind: die Stiftung Warentest hat sich ein paar Apps angeschaut, deren Zielgruppen Kinder sein sollen. Unter anderem die Spiele „Fortnite“, „Minecraft“ und „Roblox“ waren darunter, wie beispielsweise Spiegel Online zusammenfasst. Dem Beitrag nach wurden insgesamt 14 bei Kindern beliebte Apps untersucht und aus der „Perspektive eines Zehnjährigen“ betrachtet. Sage und schreibe 13 der 14 Programme wurden als „inakzeptabel“ eingestuft; das mobile Game „Pokémon GO“ lediglich mit „bedenklich“ bezeichnet. Weitere Infos und Details zu Betrachtung, Bewertung und Einzelfaktoren der Kritik findet ihr auch im offiziellen test-Artikel.

Ratgeber: Eltern sollten bei Roblox-Profilerstellung helfen

BSI warnt erneut vor „Emotet“-Malware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert derzeit wieder zum Thema Emotet. Die Schadsoftware, die sowohl Windows-PCs als auch den Apple Mac befallen kann, wurde hier im Blog bereits im Januar behandelt. Jetzt gibt es eine neuerliche Warnung, die direkt mit einer Schadensmeldung beginnt: „Cyber-Angriffe mit der Schadsoftware Emotet haben in den vergangenen Tagen erhebliche Schäden in der deutschen Wirtschaft, aber auch bei Behörden und Organisationen verursacht.“ – zur Verbreitung der Malware werden wohl hauptsächlich E-Mails genutzt. Seid also vorsichtig und lest euch die Warnung vom BSI mal durch!

Undercover bei 5G-Demo: Unter Verschwörungstheoretikern und Eso-Spinnern

Dass es umfangreiche Kritik, mehrere Angst-Szenarien und Horror-Prognosen zum neuen Mobilfunkstandard 5G gibt, das habe ich euch ja bereits in diesem Beitrag aufgezeigt. Zudem habe ich dabei dargelegt, dass das meiste – wenn nicht sogar alles davon – grober Unfug ist. Wie dieser Unfug aber außerhalb des Internets und abseits von WhatsApp-Kettenbriefen im echten Leben gelebt wird, hat sich Michael Jachan für ScienceBlogs in Wien angeschaut. In seinem Bericht, den ihr hier lesen könnt, wird eine abstruse, von Desinformation und Scharlatanerie gezeichnete Welt aufgezeigt. Auch wird dargelegt, was die sog. „Sasek-Sekte“ damit zu tun hat. Ein wirklich interessanter Text.

Nach Nasen-OP: Frau in China muss sich überall neu registrieren

China ist ein Vorreiter was Gesichtserkennung und Nutzung biometrischer Daten angeht. Mit der Überwachung im öffentlichen Raum geht das natürlich regelmäßig zu weit. Aber es gibt auch Beispiele wie Zugänge zu den Räumlichkeiten der Arbeit usw., wo die biometrische Erkennung Schlüsselkarten oder RFID-Chips ersetzt. Ein aktueller Fall zeigt, laut heise online, dass beispielsweise eine Nasen-OP den Erkennungsprozess dabei nachhaltig stören kann. Eine Frau aus China, um die es in dem Artikel geht, muss sich nun bei staatlichen und privaten Stellen mit ihrem „neuen“ Gesicht komplett neu registrieren, um Dienste und Zugänge weiter nutzen zu können.

BKA geht bei der Informationsbeschaffung zu weit

Ebenfalls bei heise online gibt es ein paar Infos aus der Bundesdatenschutzbehörde nachzulesen. Diese kritisiert nämlich das Bundeskriminalamt (BKA), das für ausländische Behörden ohne konkreten Verdacht Informationen über Bürgerinnen und Bürger gesammelt haben soll. „Auf Ersuchen anderer Staaten oder internationaler Strafverfolgungsbehörden hat das Bundeskriminalamt (BKA) sogar Daten über Bürger in Deutschland gesammelt, die nicht einmal im Verdacht einer Straftat standen“, heißt es einleitend. Eigentlich dürfen Daten von Personen nur erhoben und an ausländische Behörden weiter gegeben werden, wenn ihnen eine besondere Bedeutung zugesprochen wird. Wenn die Informationen also der Verbrechens- oder spezieller der Terrorbekämpfung zuträglich sind.

Samsung Galaxy Fold erneut auf dem Markt – mit Pflegevideo

Samsung hat sein Klapp-Smartphone in überarbeiteter Version erneut auf den Markt gebracht (offizielle Pressemitteilung). Das überteure und im April schon einmal gefloppte Handy soll nun ein besseres Scharnier und ein besser geschütztes Display haben. Jedoch gibt es immer noch Kritikpunkte, wegen derer sicher viele – falls sie überhaupt 2.100 Euro dafür aufbringen würden – vom Kauf absehen. Denn immer noch gibt es eine dem Faltmechanismus geschuldete Öffnung, durch die Wasser, Staub und sogar Sand eindringen kann – letzterer setzt sich in einem Test im Scharnier fest. Nachzulesen gibt es das bei Curved an dieser Stelle. Kein Wunder also, dass Nutzer/innen sich zum Gerät ein Pflegevideo anschauen sollen, wie Futurezone berichtet.

Google und Bing treffen sich bei „Street View“-Aufnahmen

Einige von euch kennen es vielleicht schon, allen anderen kann ich damit vielleicht einen kleinen Nerd-Spaß mit ins Wochenende geben: Wie der GoogleWatchBlog kürzlich aufgezeigt hat, gab es schon vor einiger Zeit ein Zusammentreffen von zwei Autos; das eine von Google, das andere von Bing. Beide „Street View“-Angebote bilden das jeweils andere Kamera-Fahrzeug ab. Ob das abgesprochen war oder tatsächlich Zufall, das weiß man nicht. Zu sehen ist das hier: Google Maps zeigt Bing-Auto / Bing zeigt Google-Maps-Auto.

WhatsApp-Aus für alte iOS- und Android-Versionen

Währenddessen fasst CHIP hier mit einer unnötig dramatischen Überschrift zusammen, welche Betriebssysteme bald nicht mehr von WhatsApp unterstützt werden. Dabei handelt es sich durchaus um alte Systeme, die wahrscheinlich eh kaum noch jemand nutzt. Ab 2020 wird zum Beispiel die Funktionalität von WhatsApp für iOS 7 und iOS 8 eingestellt. Ebenfalls ab 2020 brauchen Android-Anwender eine neuere Version als 2.3.7 Gingerbread. Klingt machbar. Ach ja, und auf Windows Phones läuft der Messenger aus dem Hause Facebook ab dem 31. Dezember 2019 nicht mehr.

Apple iPhone 11 Pro Max hat das beste Smartphone-Display

Und zum Schluss noch etwas zum neuen Apple iPhone 11 Pro Max. Wie der Macerkopf hier berichtet, bietet euch das Profi-Smartphone aus Cupertino „das beste Smartphone-Display“. Die Aussage geht auf Tests von „DisplayMate“ zurück, welche dem Bildschirm des iPhone 11 Pro Max die Bestnote A+ gegeben haben. Die etwas nüchterne und auch recht umfangreiche Publikation zum Test findet ihr (auf Englisch) mit diesem Link.

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