Sir Apfelot Wochenschau, KW 4 2019

Meldungen zu Netflix, Amazon Prime Video, einem Google-Quiz und Änderungen in Google Maps sowie mehrere Apple-Themen habe ich euch in dieser Sir Apfelot Wochenschau zusammengefasst. Damit bekommt ihr einen Überblick darüber, welche Apple- und Technik-News mir in der Kalenderwoche 4 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Übrigens: Falls ihr euch für Apple Video (Name nicht bestätigt), den neuen Streaming-Dienst aus Cupertino, interessiert, dann klickt euch gerne mal auf diesen Beitrag: Apple Video – Streaming-Dienst für Filme, Serien und Dokus kommt 2019.

Netflix, Amazon Prime Video, ein Google-Quiz und Änderungen in Google Maps sowie mehrere Apple-Themen gibt es in der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 4 in 2019.

Netflix, Amazon Prime Video, ein Google-Quiz und Änderungen in Google Maps sowie mehrere Apple-Themen gibt es in der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 4 in 2019.

Netflix lässt Nutzer werben: Serien und Filme per Instagram teilen

Wozu eine Werbekampagne starten und für deren Planung, Realisierung und Überwachung eine Agentur bezahlen? – Dies kann man sich fragen, wenn doch die eigenen Kunden genügend Reichweite und Lust am Teilen von entdeckten und für gut befundenen Produkten mitbringen. Zumindest scheint dies die aktuelle Situation beim Streaming-Riesen Netflix zu sein. Wer im entsprechenden Angebot einen Film oder eine Serie entdeckt, die er mit Freunden und Bekannten teilen möchte, kann dies samt Poster-Grafik, Emojis und Schriftzug via Instagram-Story tun. Dies berichtet Appgefahren an dieser Stelle. Ob sich das für eine der beteiligten Seiten lohnt, das wird sich zeigen müssen.

Amazon Prime Video: Zwei Meldungen zu „Pastewka“

Nach dem Abschied der Serie „Pastewka“ mit Bastian Pastewka in der Hauptrolle aus dem Fernsehprogramm meldete sich der deutsche Comedy-Klassiker letztes Jahr bei Amazon Prime Video zurück. Ein Jahr nach Start der 8. Staffel kommen nun zwei News zur Serie: Erstens startet heute die 9. Staffel an gleicher Stelle – das meldet unter anderem iFun hier. Zweitens wurde die vierte Episode der achten Staffel „Das Lied von Hals und Nase“ aus dem Angebot genommen, weil sie gegen das Schleichwerbeverbot des Rundfunkstaatsvertrags verstößt. Auch das berichtet ebenfalls iFun – hier. Verhängt wurde das Zeigeverbot aufgrund der nicht gekennzeichneten Werbung für den MediaMarkt durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien.

Google Phishing Quiz – Wie anfällig für Datenklau bist du?

Wie gut erkennt ihr Phishing-Mails bzw. wisst ihr immer, ob eine Amazon-, PayPal-, Sparkassen-, Docs- oder eBay-E-Mail auch wirklich von dem Absender kommt, den man auf den ersten Blick erahnt? Findet es ganz sicher heraus, indem ihr dieses Quiz von Google nutzt. Englischkenntnisse sind sicher nicht schlecht; falls gegeben, dann kann man ein paar nützliche Tipps für das Erkennen von echten bzw. gefälschten E-Mails abgreifen. Ob verdächtiger Link, falsch geschriebener Absender oder andere Indizien – mit den acht Fallbeispielen findet ihr ohne Risiko die häufigsten Merkmale von Phishing-Mails.

Google Maps mit Geschwindigkeitsbegrenzung und Radarfallen

Aktuell rollt Google für seinen Karten-Dienst „Google Maps“ ein Update aus, das die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Straßen mit in seine Services einbindet. Mit der Anzeige der Maximalgeschwindigkeit bzw. einer Warnung wenn diese überschritten wird gibt es eine Unterstützung in der Routen- und Reiseplanung. Ähnliches gilt für das Kamera-Symbol, welches Radarfallen markiert. Damit man nicht dauernd aufs Display schauen muss, werden diese auch mit einem akustischen Signal angekündigt. Das Negative an diesen Neuerungen: in Deutschland sind sie noch nicht verfügbar. Bisher gibt es das Update – oder Teile davon – nur in einzelnen Städten und Regionen der USA und Brasiliens sowie in Dänemark, UK, Australien, Kanada, Indien, Indonesien, Mexiko und Russland. Das berichtet MacRumors hier mit Bezug auf Android Police und Mashable. 

Apple Karten Update – Zug, Bus, Straßenbahn und mehr

Auch der Kartendienst von Apple hat – zumindest in Nordeuropa – ein Update bekommen. In Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland wurden den Apple Karten die notwendigen Informationen für die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinzugefügt. Vor allem die Verbindungen in, um und zu Oslo, Stockholm, Kopenhagen und Helsinki sind mit dem Update verfügbar geworden. Das berichtet ebenfalls MacRumors an dieser Stelle. In einem Kommentar dazu wird der Dienst aber kritisiert: Ein Nutzer gibt an, dass die Routenplanung ihn eine Station zu früh aus dem Zug und dann 3,3 km zu Fuß schickt, anstatt ihn eine Station weiter und dann mit dem Bus fahren zu lassen, um 100 m entfernt seines Ziels anzukommen. Die Antwort eines anderen Nutzers: Schau nach, ob Apple Health in den Einstellungen aktiviert ist 😉

#ShotOniPhone – Apple prämiert die besten iPhone-Bilder

Ihr fotografiert nicht nur gerne, sondern auch gut mit eurem iPhone? Ihr macht von Natur aus super Aufnahmen oder seid Profis in der Nachbearbeitung? Dann solltet ihr eure besten Aufnahmen vielleicht direkt bei Apple einreichen – und das noch bis zu 7. Februar 2019. In einer aktuellen Pressemeldung hat der Technikriese aus Cupertino seine Voraussetzungen und Bedingungen dazu veröffentlicht:

Post your best photo taken on iPhone to Instagram or Twitter with the #ShotOniPhone hashtag to participate in the the Shot on iPhone Challenge. Weibo users can participate as well using #ShotOniPhone#. In the image caption, note which model was used. Alternatively, you can also submit the photo in its highest resolution to shotoniphone@apple.com with the file format ‘firstname_lastname_iphonemodel.’ Photos can be straight from the camera, edited through Apple’s editing tools in the Photos app or with third-party software […]

Project Titan: Entlassungen nicht wegen Projektaufgabe

Wie 9to5Mac aufzeigt, hat Apple wohl 200 Mitarbeiter aus seinem „Project Titan“, in dem selbstfahrende Autos entwickelt werden, abgezogen. Dabei bezieht sich die Plattform auf einen CNBC-Bericht. Von Apples Seite soll es aber heißen, dass diese Maßnahme nur im Rahmen einer Umstrukturierung geschehe und nicht weil das Projekt auf Eis gelegt würde. Man sehe darin immer noch eine „riesige Chance“. Weitere Meldungen hinsichtlich der Mitarbeiter- und Teamstrukturen von Apple sowie offizielle Aussagen des Unternehmens dazu findet ihr im verlinkten Beitrag.

„Bühnenlicht-Effekt“ und „Flexgate“ – brechende Beleuchtungskabel beim MacBook Pro

Das Apple MacBook (Pro) kommt aus den Negativschlagzeilen nicht so wirklich raus. Nachdem sehr lange immer wieder über Probleme mit der Tastatur berichtet wurde, ist nun die Displaybeleuchtung dran. Besonders betroffen ist laut mehreren Meldungen und nicht zuletzt laut der Fachseite iFixit das MacBook Pro mit Touch Bar. Ab dem Baujahr 2016 sollen die Probleme, welche sich in der Beleuchtung des Displays zeigen, aufgrund von Flexkabeln (Flachbandkabeln) mit brechenden Stellen auftreten. Wie das aussieht, das zeigt Appgefahren mit diesem Beitrag. Wichtiger Fakt aus beiden Quellen: Die 6-Dollar-Kabel sind fest mit dem Display verbunden und sorgen deshalb bei der Reparatur für Kosten von 600 Dollar. Auch Golem und iFun berichteten.

Apple MacBook Pro mit Core i9 CPU ist den Aufpreis nicht wert?

Und noch eine Negativmeldung zum Apple MacBook Pro von Golem (hier): Wie im verlinkten Bericht angemerkt, so soll der mit 340 Euro mehr berechnete Intel Core i9 Prozessor mit 6 Kernen seinen Preis nicht wert sein, da er keine wesentliche Leistungssteigerung gegenüber des Intel Core i7 mit ebenfalls 6 Kernen biete. Warum? Weil die Lüftung des Mobilcomputers nicht für den Prozessor und seine Hitzeentwicklung unter Höchstleistungen gemacht ist. Mit Bezug auf einen Bericht von Notebookcheck heißt es:

Dort wurde das Macbook Pro mit dem Core i9-8950HK und dem Core i7-8850H getestet und festgestellt, dass der i9-Hexacore im Cinebench R15 sogar weniger Punkte erreicht, wenn alle Kerne laufen. Die Kühlung kann knapp 50 Watt dauerhaft abführen, das reicht für sechs Kerne mit über 4 GHz aber nicht im Ansatz. Stattdessen benötigt der Chip über 70 Watt, heizt sich auf 100 Grad Celsius auf, drosselt dann Takt und somit Leistungsaufnahme und Temperatur enorm, dann wiederholt sich das Ganze.

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