Zufallszahl generieren mit Excel und Numbers

In Microsoft Excel eine Zufallszahl generieren oder in Apple Numbers einen Zufallswert ausgeben lassen; das ist gar nicht schwer. Mit der richtigen Kombination aus Funktion, Formel und Syntax geben beide Tabellenkalkulation-Apps eine zufällige Zahl mit oder ohne Dezimalstellen, gerundet oder nicht sowie in einem individuell gewählten Bereich von einer niedrigsten zu einer höchsten Zahl aus. Im Folgenden findet ihr die Befehle für die einzelnen Zellen zum Zufallszahl generieren mit Excel und Numbers.

Microsoft Office Excel – Zufallszahl generieren

Die Syntax =ZUFALLSZAHL() funktioniert unter anderem in Excel für Office 365 am Windows-PC, Excel für Office 365 auf dem Apple Mac, Excel Online, Excel 2019 und in weiteren Versionen der Software. Microsoft weist darauf hin, dass seit der Version von 2010 zum Erschaffen von Zufallswerten der Mersenne-Twister-Algorithmus genutzt wird. Wer sich dazu einlesen will, kann dies u. a. auf Wikipedia tun. Hier die Möglichkeiten zur Erschaffung von Zufallszahlen in der Tabelle:

Erschaffen einer Zufallszahl zwischen 0 und 1 (Dezimalzahl)

=ZUFALLSZAHL()

Excel Zufallszahl generieren, die zwischen 0 und x liegt (x durch Zahl ersetzen!)

=ZUFALLSZAHL()*x

Gerundete Dezimalzahl oder ganze Zahl im Bereich erschaffen (a ist Anzahl der Nachkommastellen; kann auch 0 sein)

=(RUNDEN(ZUFALLSZAHL()*x;a))

Das Gleiche, nur dass der Zahlenbereich nicht bei 0 beginnt, sondern bei einer selbstgewählten niedrigsten Zahl y (y durch Zahl ersetzen, die kleiner als x ist!)

=(RUNDEN(ZUFALLSZAHL()*(x-y)+y;a))
Eine Excel Zufallszahl generieren ist gar nicht so schwer. Hat man die Eingabe einmal verstanden, lassen sich verschiedenste Beispiele ermitteln.

Eine Excel Zufallszahl generieren ist gar nicht so schwer. Hat man die Eingabe einmal verstanden, lassen sich verschiedenste Beispiele ermitteln.

Excel Zufallszahl – Beispiele zur Anschaulichkeit

Zugegeben, die oben aufgeführten Syntaxen oder Formeln sind nicht besonders anschaulich. Ich nehme für die Erklärung mal das vorletzte und letzte Beispiel. Wollt ihr eine Zahl ohne Dezimalstellen zwischen 0 und 10 haben, sieht das so aus:

=(RUNDEN(ZUFALLSZAHL()*10;0))

Soll die Zahl zwei Stellen hinter dem Komma haben, sieht das so aus:

=(RUNDEN(ZUFALLSZAHL()*10;2))

Wollt ihr eine Zahl zwischen 50 und 100, die keine Kommastellen hat, dann gebt dies ein:

=(RUNDEN(ZUFALLSZAHL()*(100-50)+50;0))
Eine Zufallszahl erstellen in Excel – hier nochmal die obige Übersicht mit allen Syntax-Eingaben. So findet ihr den richtigen Zufallswert in Microsoft Office.

Eine Zufallszahl erstellen in Excel – hier nochmal die obige Übersicht mit allen Syntax-Eingaben. So findet ihr den richtigen Zufallswert in Microsoft Office.

Apple Numbers – Zufallszahl generieren

In der Standard-Tabellenkalkulation für macOS am Apple Mac, iMac und MacBook kommen die gleichen Befehle zum Einsatz. Wenn ihr also in Numbers eine Zufallszahl generieren wollt, könnt ihr die gleichen Eingaben verwenden wie in Excel. Lediglich die optische Aufmachung der Eingabe ist etwas anders, zumindest wesentlich grafischer. Es wird in Numbers schneller ersichtlich, welche Werte zu welchem Befehl gehören, da nicht nur Klammern, sondern eingeklammerte Bereiche angezeigt werden. Das macht es einfacher für Einsteiger, wenn sie in komplexen Eingaben zurechtkommen wollen. Zudem gibt es standardmäßig rechts eine Syntax-Auswahl und -Erklärung.

Die Aufschlüsselung der Eingabe ist beim Zufallszahl generieren in Numbers sowie allen anderen Eingaben grafisch aufbereitet.

Die Aufschlüsselung der Eingabe ist beim Zufallszahl generieren in Numbers sowie allen anderen Eingaben grafisch aufbereitet.

Rechts wird eine Übersicht der möglichen sowie eine Erklärung der aktuell verwendeten Befehle angezeigt.

Rechts wird eine Übersicht der möglichen sowie eine Erklärung der aktuell verwendeten Befehle angezeigt.

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