Amazon.com – Das müsst ihr bei Amazon USA beachten

Neben Amazon Deutschland und anderen Niederlassungen in der EU sowie anderen europäischen Ländern gibt es natürlich auch noch den Mutterkonzern: Amazon USA. Wer dort bestellen möchte, muss die URL Amazon.com aufrufen und sich auf der englischsprachigen Seite zurechtfinden. Das kann sich bei einigen Produkten allerdings lohnen. Denn nicht nur gibt es einige Artikel nur beim US-Amazon – auch sind manche Angebote dort wesentlich billiger. Was ihr aber beim Bestellen in den USA beachten solltet, das zeige ich euch im Folgenden auf. Neben der Lieferzeit und den unterschiedlichen Stromnetzen sind auch Zoll und Steuern zu bedenken.

Wenn ihr bei Amazon.com einkaufen wollt, müsst ihr ein paar Dinge beachten. Neben Zoll und Einfuhrsteuer sind auch Verkaufs- und Lieferbeschränkungen seitens Amazon dabei. Ländercodes, Stromnetzunterschiede und mehr sind ebenfalls wichtig.

Wenn ihr bei Amazon.com einkaufen wollt, müsst ihr ein paar Dinge beachten. Neben Zoll und Einfuhrsteuer sind auch Verkaufs- und Lieferbeschränkungen seitens Amazon dabei. Ländercodes, Stromnetzunterschiede und mehr sind ebenfalls wichtig.

Warenwert höher als 22 oder 150 Euro?

Gleich als erstes der Hinweis: Nicht nur der reine Rechnungspreis, den er für die auf Amazon.com gekauften Produkte zahlt, gilt als Warenwert. Neben dem Rechnungspreis werden in diesen auch die Versandkosten eingerechnet. Kauf ihr also einen Artikel für 50 Euro, zahlt aber noch 10 Euro Versandkosten, dann liegt der Warenwert bei 60 Euro. Dies im Hinterkopf könnt ihr folgende Wertgrenzen für Zoll und Einfuhrsteuer anwenden:

  • Warenwert geringer als 22 Euro: keine weiteren Abgaben, es sei denn ihr importiert Alkohol, Parfums, Tabak- oder Kaffee-Waren
  • Warenwert von 22 Euro bis 150 Euro: keine Erhebung von Zollgebühren, jedoch Einfuhrsteuer von 7% oder 19% sowie Verbrauchssteuer sind zu beachten (Abgaben werden erst ab 5 Euro Wert erhoben)
  • Warenwert größer als 150 Euro: hier greift der Zolltarif vollends

Quelle und weitere Informationen: Zoll.de

Amazon Lieferbeschränkungen – Ihr könnt nicht alles kaufen

Wenn ihr nun fleißig bei Amazon.com shoppen wollt, dann muss ich euch leider noch einen kleinen Dämpfer präsentieren. Denn gerade bei Technik, elektronischen Artikeln, Gadgets und dergleichen gibt es viele Einschränkungen. In einem eigenen Support-Dokument (deutsch) zum Thema könnt ihr folgendes lesen:

Produkte aus den folgenden Kategorien liefert Amazon.com aufgrund von zoll- und handelsrechtlichen Beschränkungen in der Regel nicht an Adressen außerhalb der USA:

  • Unterhaltungs- und Haushaltselektronik
  • Spielzeug
  • Videospiele und Software
  • Kleidung
  • Fotoapparate und -artikel
  • Mobiltelefone
  • Computer und Hardware
  • Haushaltswaren
  • Schmuck
  • Küchenutensilien
  • Zeitschriften
  • Gartenartikel
  • Werkzeug

Bei Amazon USA einkaufen – Weitere Tipps und Hinweise

Nun bleiben ja dennoch viele Produktkategorien über, die ihr beim Einkaufen auf der US-amerikanischen Amazon-Seite auswählen könnt. Für diese habe ich euch noch ein paar Hinweise und Tipps zusammengefasst:

  • Ländercodes gibt’s immer noch: Film-DVDs und andere Datenträger können eine Länderbegrenzung haben und mit EU-Geräten bzw. für Deutschland codierten Geräten nicht funktionieren
  • Denkt an einen Spannungswandler: In Nordamerika herrscht im Stromnetz eine Spannung von 120 V (vormals sogar nur 110 Volt) bei 60 Hz; in Europa nutzen wir 230 V ± 23 V bei 50 Hz 
  • Währung und Kurs beachten: Gebt bei Google einfach „xx Dollar in Euro“ ein (statt xx den entsprechenden Wert), schon erhaltet ihr den aktuellen Kurs und den Eurobetrag für euren Einkauf
  • Zahlungsmethode wählen: Hier gibt es kaum Spielraum, da die Überweisung selten möglich ist; richtet euch also auf die Zahlung per Kreditkarte ein
  • Lieferzeiten fallen länger aus: 1 bis 3 Wochen solltet ihr mindestens Geduld haben

Gibt’s auch auf Amazon.de: LED TV-Simulator – Fake-Fernseher als Einbruchschutz

Erfahrungen beim Einkaufen auf Amazon.com

Habt ihr schon mal bei Amazon in den USA bestellt? Und wenn ja, was habt ihr gekauft, was es beim Ableger in Deutschland nicht gibt? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen mit der US-amerikanischen „Ur“-Version des Online-Versandhandels. Lasst also gern einen entsprechenden Kommentar da 😉

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2 Kommentare

  1. Beatrix Willius sagt:

    Also ich glaube, ich habe einige Male in den USA bestellt. Vor 2000 oder so. Da gab es noch kein Amazon in Deutschland. Bücher, soweit ich mich erinnere.

    Ich habe ein paar Mal letztes Jahr etwas bestellt, wo ich zum Zoll mußte. Oh weia, das war lustig. Da fühlte ich mich wie ein Schmuggler.

    • Sir Apfelot sagt:

      Oh ja! Vor allem, wenn man den Mist dann bei irgendwelchen Zollämtern holen muss, die 20 km entfernt sind und Öffnungszeiten haben, wie der Papst Sprechzeiten. 😀

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