Seit Wochen und Monaten wird nun schon rund um die Zukunft von Apples Vision-Produkten sowie zu den KI- und AR-Brillen des Unternehmens spekuliert. Jetzt hat sich der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu Wort gemeldet. Er ist in Apples Zuliefererkette gut vernetzt und soll auch darüber hinaus Insider-Infos haben. Er meint, dass die VR-Brillen Apples am Ende sind, dass 2027 die erste KI-Brille auf den Markt kommt und AR frühestens 2029 ermöglicht wird.

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Neuer Apple-CEO John Ternus soll bereits umstrukturieren
John Ternus, der zukünftige CEO von Apple, soll die entsprechenden Entwicklungen in die Wege geleitet haben. Laut dem aktuellen X-Post von Ming-Chi Kuo ist dies schon vor einer Weile passiert. Apples VR-Brillen, genauer eine neue Version der Apple Vision Pro sowie eine Apple Vision Air, seien komplett aus der Entwicklung entfernt worden.
Etwas anders lauteten kürzlich die Ausführungen von Mark Gurman bei Bloomberg. Zwar sei die Entwicklung zeitnah erscheinender Nachfolger der Vision Pro auf Eis gelegt worden. Die Weiterentwicklung der Vision-Produktreihe sei aber nicht komplett gestoppt. Mark Gurman meint, dass der Marktstart der Apple Vision Air aktuell für 2029 eingeplant sei.
So oder so, Ming-Chi Kuo widerruft mit seinen aktuellen Ausführungen den Zeitplan für Apples Brillen, den er vor knapp einem Jahr auf Basis damaliger Insider-Infos zusammengestellt hatte. Wir hatten diesen im Juli 2025 aufgezeigt: Apple arbeitet angeblich an sieben XR- und Smart-Brillen.
Erst eine KI-Brille, dann eine AR-Brille mit Lichtwellenleiter-Technologie
Dass gegen Ende 2027 Apples erste KI-Brille mit Kameras, Lautsprechern, Mikrofonen und Verbindung zum iPhone für die Siri-Nutzung erscheinen soll, wissen wir bereits. Die Smart Glasses ohne Display oder andere Anzeigetechnologie bestätigt nun auch Ming-Chi Kuo in seinem X-Post mit Berufung auf die Zulieferer-Kette Apples.
Zusätzlich erwähnt er aber auch eine AR-Brille für 2029. Die Smart Glasses mit Augmented Reality (erweiterte Realität) sollen sogenannte „Optical Waveguides“, also Lichtwellenleiter, nutzen. Statt eines sichtbaren Displays sollen die Brillen demnach komplett durchsichtige Gläser haben. Die auf das Gesehene projizierten Bilder sollen mit den Lichtwellenleitern direkt ins Auge projiziert werden. So entsteht der AR-Effekt.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








