Darauf solltest du bei einem Monitor für Computerspiele achten

Ein Monitor für Computerspiele kann nach verschiedenen Kriterien ausgewählt werden – Größe, Anschlüsse, Hertz-Zahl, spezielle Funktionen für bestimmte Grafikkarten und dergleichen mehr. Zudem kann der Bildschirm anhand der bevorzugten Spiele bzw. des favorisierten Genres ausgesucht werden. Bei kleineren Indie-Spielen kommt es dabei nicht so sehr auf die Bildwiederholrate an wie etwa bei Shooter- oder Racing-Games. In diesem Ratgeber findet ihr ein paar Anhaltspunkte für die Auswahl des richtigen Monitors fürs Zocken sowie eine weiterführende, umfangreiche Lektüre auf einer externen Seite. 

Worauf sollte man bei einem Monitor für Computerspiele achten? Hier findet ihr Informationen zu Auswahlkriterien sowie weiterführende Lektüre.

Worauf sollte man bei einem Monitor für Computerspiele achten? Hier findet ihr Informationen zu Auswahlkriterien sowie weiterführende Lektüre.

Die Panel-Technik als Kriterium beim Monitor-Kauf

Bevor es um Größe, Auflösung und Hz-Zahl geht, sollte man sich ein bisschen mit der allgemeinen Monitor-Technik auseinandersetzen. Denn nicht jeder Bildschirm bietet den gleichen Aufbau und damit die gleichen Vorteile bzw. Nachteile. Mit dem Aufbau meinen wir hier vor allem das Panel, welches zur Bildanzeige genutzt wird. Je nach verwendeter Technik ergeben sich Qualitätspunkte wie maximaler Blickwinkel, Farbtiefe und Kontrast.

Man kann beim Vergleich verschiedener Techniken zwischen TN, IPS und VA unterscheiden. TN ist die älteste und günstigere Technik, bietet aber keine gute Farbtreue sowie einen vergleichsweise kleinen Blickwinkel. IPS ist farbgenauer und bietet zudem einen höheren Blickwinkel, etwa für mehrere Spieler/innen vor Ort. VA bietet ebenfalls einen guten Blickwinkel und dazu einen höheren Kontrast als IPS. Details und genaue Werte gibt’s in diesem Vergleich von Techwatch.de.

Auflösung, Bildwiederholrate und Reaktionszeit

Wollt ihr also die neuesten Spiele mit aufwändiger Grafik spielen und das möglichst immersiv, dann solltet ihr euch IPS-Monitore anschauen. Doch diese bringen noch weitere Unterschiede mit. Die Auflösung kann bei unterschiedlichen Herstellern und Modellen von Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln bis 4K UHD mit 3.840 x 2.160 Pixeln reichen. Ein guter Kompromiss, der bereits ein knuspriges Bild für immersives Gaming liefert, sind Monitore mit 2.560 x 1.440 Pixeln – ein 4K Monitor ist oft gar nicht nötig. 

Wie eingangs schon erwähnt, spielt auch die Bildwiederholrate bei Gaming-Monitoren eine große Rolle. Wer Shooter spielt oder in Online-Multiplayern dem Gewinn entgegenstrebt, sollte auf höhere Werte setzen. Unter 60 Hz sollte man sowieso nicht anfangen, da viele neue Videospiele diese Rate unterstützen. Bei schnellen Spielen, vom Ego-Shooter bis zum Rennspiel, kommt es aber auf jede kleine Bewegung an, weshalb Monitore mit 120 Hz oder 144 Hz zu empfehlen sind.

Damit die Bilder aber so schnell angezeigt werden können, wie die Eingaben über Maus, Tastatur und Controller eingehen, braucht es als dritten Wert noch die Reaktionszeit. Diese sollte möglichst klein sein. Bei Gaming-Bildschirmen werden meist Modelle mit 10 ms oder weniger hervorgehoben. Es gibt aber auch welche, die eine schnellere Reaktion von nur 1 ms versprechen. Das kann im Zweifelsfall spielentscheidend sein.

Das Äußere: Bildschirmdiagonale und Anschlüsse

Bildschirmdiagonalen werden meist in Zoll angegeben. Wenn ihr herausfinden wollt, welche Bildschirmgröße euch zusagt bzw. welche davon auf euren Tisch passen könnte, messt das Ganze einfach aus. Ein Monitor mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale misst also von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke 68,58 cm. Je nach Seitenverhältnis von 16:9, 16:10 oder 21:9 bei einem Ultraweit-Monitor könnt ihr daraus die Höhe und Breite errechnen (oder einfach ins Datenblatt des Geräts schauen). 

Nicht ganz unwichtig sind außerdem die verfügbaren Anschlüsse. HDMI ist zwar weit verbreitet, aber fürs Gaming am PC gar nicht so vorteilhaft wie man denken möchte. Ein richtig guter Anschluss für schnelle, hochauflösende und farbenfrohe Bilder ist neben HDMI zum Beispiel DisplayPort. Moderne Grafikkarten bieten meist eine Auswahl verschiedener Anschlüsse, u. a. auch HDMI und DisplayPort. Und dann gibt es auch noch DVI. Was der Unterschied ist und was ihr nutzen solltet, das erfahrt ihr hier: Welches Kabel braucht man für einen 144Hz Monitor?

Noch mehr Informationen rund um 120 Hz Monitore

Sucht ihr das Beste aus allen Welten und vor allem einen Monitor mit 120 Hz Bildrate, dann klickt euch mal in den weiter oben verlinkten Ratgeber von TechWatch. Dort gibt es nicht nur eine aktuelle Auswahl aus Gaming-Modellen von BenQ, Dell, ASUS, Acer, Samsung und Co., sondern auch noch viele weitere Informationen zu den hier lediglich angeschnittenen Themen. Vom Bildschirm-Panel und der Auflösung über die Anschlüsse und die Display-Größe hin zu Reaktionszeiten und Kontrast ist alles vertreten. Mit Beispiel-Bildern wird jeweils gezeigt, was mit den einzelnen Ausführungen gemeint ist. 


 

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