Archivierung von Daten: Welche Datenträger für die Datensicherung?

Daten und Dateien sichern geht auf der Festplatte, einer CD, DVD oder Blu-Ray, auf einer Speicherkarte, einem USB-Stick usw. Dabei stellt sich die Frage: Welcher Datenträger eignet sich am besten für die Datensicherung? Welche Vorteile und Nachteile bringen Daten-DVD, USB-Stick und externe Festplatte bei der Archivierung von Daten mit sich? Wie lagert man die Datenträger sicher und haltbar machend?

Datensicherung - Welcher Datenträger hält wie lange?

Die Datensicherung ist auf vielen Medien möglich. Wie lange diese bei guter Lagerung halten, das seht ihr in der Tabelle dieses Ratgebers 😉

Datensicherung: Datenträger für die Archivierung von Daten

Kennt ihr das: Da träumt man mal im Binärcode und plötzlich ist da eine Zwei!? Sollte dieser Alptraum Wahrheit werden, dann ist es besser, wenn die gefährdeten Daten noch auf einem weiteren Datenträger gesichert sind. Viele nutzen heutzutage externe Festplatten und USB-Sticks. Klar, das geht schnell und kostet auf lange Sicht nicht viel.

Ähnlich verhält es sich mit der Cloud, also unzähligen externen Festplatten eines Speicher-Dienstleisters. Daten-DVDs und -CDs werden sicherlich auch noch gebrannt, wenn auch nicht mehr so oft (Apple spart bei den MacBooks ja auch die entsprechende Hardware ein). Disketten… was ist das nochmal? Kassetten und Magnetbänder… Hä?

BR-Sendung: „Faszination Wissen“ zum Thema Speichermedien

Lebensdauer von Festplatte, DVD, USB-Stick, CDs und Co.

Es gibt unterschiedliche Speichermedien wie Festplatten (HDD und SSD), Speicherkarten, USB-Sticks, DVDs, CDs, die Cloud und mehr – doch wie lange hält welcher Datenträger maximal? Und unter welchen Umständen hält der Datenträger auch wirklich so lange? Hier mal eine Tabelle, die meine Rechercheergebnisse aufzeigt (die Maximalwerte sind „save to say“-Angaben; natürlich können einige Modelle auch länger halten – dafür würde ich mich aber nicht verbürgen):

SpeichermediumHaltbarkeit (Maximalwerte)Was verkürzt die Lebensdauer?
Interne Festplatte5 bis 15 Jahre(Erhöhte) Betriebswärme, Systemabstürze, Stromausfälle, Magnetismus
Externe Festplatte10 JahreTemperaturschwankungen, Stöße, Feuchtigkeit, Magnetismus
USB-Stick30 JahreSehr häufiges Beschreiben und Löschen
CD30 JahreTemperaturschwankungen, Licht, Kratzer, Feuchtigkeit
DVD30 JahreTemperaturschwankungen, Licht, Kratzer, Feuchtigkeit
Blu-Ray Disc50 bis 100 JahreTemperaturschwankungen, Licht, Kratzer, Feuchtigkeit
„Die Cloud“Solange Strom fließtAnbieter schmeißt hin

Zur Aufbewahrung von Datenträgern kann man also sagen: Kühl und trocken, gegen Staub, Wasser, Stöße und Stiche gesichert sowie abseits von magnetischen Feldern lagern.

Immer wieder aktualisieren und überspielen

Unweit von Freiburg im Breisgau liegt der sogenannte Barbarastollen, ein stillgelegter Abräumstollen für Erze und Silber. Heute dient er als „Zentraler Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland“, denn in ihm lagern rund 30.000 Kilometer Mikrofilm in luft- und staubdichten Edelstahltonnen. Für den privaten Anwender, also euch und mich und so, wäre eine solche Datensicherung eher umständlich – und veraltet.

Daher gilt es, moderne Lösungen zu nutzen und gesicherte Daten nach einiger Zeit auf neue Speichermedien zu überspielen. Schon allein, weil neben den Medien auch die Lesegeräte aussterben. Wer also noch etwas auf Disketten oder Kassetten lagert, sollte eventuell mal über USB-Sticks und DVDs nachdenken 😉

Wie speichert ihr?

Welchen Backup-Methoden, welchen Speichermedien vertraut ihr; und warum? Lasst gern einen Kommentar dazu da! 🙂 UND ACHTUNG: Alte Daten auf neuen USB-Sticks!

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