Apple hat letzte Woche den M6-Chip vorgestellt, die neueste Generation des „Apple Silicon“-Systems für Macs und iPads. Bisher kann nur der neue Mac mini damit bestellt werden. Doch welche Geräte werden noch mit dem M6 ausgestattet? Und welche Chips folgen im Verlauf des Jahres 2027? Die Apple-Gerüchteküche hält bereits Antworten bereit.

Neue Macs und iPads mit M6-Chip
Nachdem nun schon der neue Mac mini mit dem M6-Chip ausgestattet wurde, sollten weitere Mac-Versionen und ein neues iPad Pro mit dem System zeitnah folgen. Da der September allerdings im Zeichen neuer iPhones und Apple Watches stehen wird, werden die neuen M6-Geräte wohl erst danach vorgestellt.
Dann kann man allerdings diese Neuheiten erwarten:
- Apple iMac mit M6 im Oktober oder November 2026
- Apple MacBook Pro mit M6 und 14 Zoll Display im Oktober oder November 2026
- Apple iPad Pro mit M6 im Oktober oder November 2026
- Apple MacBook Air mit M6 im Frühjahr 2027
- Apple iPad Air mit M6 erst Ende 2027 / Anfang 2028
Da das iPad Air dem Pro-Modell immer eine „Apple Silicon“-Generation hinterher hängt, wird es wohl erst mit dem M6 ausgestattet, wenn das iPad Pro den M7 bekommt. Parallel zum iPad Pro mit M6 (oder nur wenig später) sollte aber das iPad Air mit M5 rauskommen, was schon eine merkliche Leistungssteigerung darstellen wird.
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Wann gibt’s den M6 Pro und den M6 Max?
Wahrscheinlich nie. Derzeit wird davon ausgegangen, dass Apple aufgrund der großen Nachfrage nach Computern für lokale KI und agentisches Computing direkt zum M7 übergeht. Der M7 könnte dabei schon im Frühjahr 2027 in ersten Geräten vorgestellt werden, mit dem M7 Pro und M7 Max noch im Verlauf des gleichen Jahres.
Der M7 Ultra soll dann 2028 folgen, parallel zu den ersten Geräten mit M8, M8 Pro und M8 Max. Diese Gerüchte klingen nach der kürzlichen Vorstellung des M5 Ultra sinnvoll. Denn dessen KI- und allgemeine Rechenleistung dürfte selbst in professionellen Einsatzbereichen etwa zwei Jahre lang ausreichen.
Warum ist der M6 ein bedeutender Schritt zwischen M5 und M7?
Der M5 und seine Weiterentwicklungen waren bereits ein starkes Zeichen an die Zielgruppe der User von leistungsstarken lokalen KI-Modellen.
Apple positionierte sich durch die Neural Accelerators in den neuen Systemen als Anbieter lokal nutzbarer Alternativen zu KI-Rechenzentren. Pro GPU-Kern kommt ein Neural Accelerator für die KI-Hardwarebeschleunigung zum Einsatz.
Der M6 stellt in mehreren Bereichen einen wichtigen Entwicklungsschritt für den „Apple Silicon“ dar. Es ist das erste Mac-System mit 2-Nanometer-Architektur. Zudem sind die CPU und die GPU jeweils mit 12 Kernen (zwei mehr als beim M5) ausgestattet, und damit auch mit zwei weiteren Neural Accelerators.
Die Neural Engine wird nun mit „Dual 16-Core“ bezeichnet, also nicht per se 32 Kerne, aber eine wesentlich bessere Leistung für maschinelles Lernen, KI-Workloads und ähnliche Aufgaben. Außerdem wurde die Bandbreite für die RAM-Nutzung auf bis zu 170 GB/s erhöht. Insgesamt eine deutliche Weiterentwicklung im Vergleich zum M5.
Welche Neuerungen der M7 im Detail mitbringen wird, ist noch nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass nochmals an bestimmten Stellschrauben gedreht wird. Vor allem für die Weiterentwicklungen in Form des M7 Pro, M7 Max und M7 Ultra soll es wohl die bessere Grundlage sein, weshalb Apple diese (angeblich) für den M6 gestrichen hat.
Mit den M7-Versionen wird der Konzern sicherlich am besten auf die Nachfrage für KI-fähige Computer und Tablets reagieren können. Obwohl es im Softwarebereich Apples keine KI-Höhenflüge gibt, profitiert der Mac-Hersteller zunehmend vom wachsenden Markt für die Hardware. Mit dem M7 wird Apple die Konkurrenz am sichersten überbieten können.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.
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