Neben dem neuen Mac mini mit M6 oder M5 Pro hat Apple heute den neuen Mac Studio vorgestellt. Dieser kann wahlweise mit dem M5 Max oder dem komplett neuen M5 Ultra konfiguriert werden. Der Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra ist laut Apple „der ultimative Desktop-Computer für On‑Device KI und die extremsten Pro Workflows“.

Apple Mac Studio jetzt mit M5 Max und M5 Ultra
„Der leistungsstärkste Mac von Apple setzt neue Maßstäbe für lokale KI mit bis zu 4,3-mal schnellerer Performance, fortschrittlicherer Grafik, bis zu 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und umfassenden Anschlussmöglichkeiten“, heißt es in der Pressemitteilung, mit der Apple sein neues Rechenmonster vorstellt.
Für Profi-Workflows in kreativen Bereichen, in der Forschung und in der App-Entwicklung sowie bei der Nutzung lokaler KI-Modelle und weiteren anspruchsvollen Aufgaben bietet der Apple Mac Studio jetzt noch mehr Leistung.
Im Vergleich zum Vorgänger gibt es eine bis zu 1,3-mal schnellere CPU, bis zu 1,8-mal schnellere Grafik, bis zu 2-mal schnelleren Speicher und bis zu 4,3-mal schnellere KI-Performance. Dabei bietet der M5 Max 18 CPU-Kerne und bis zu 40 GPU-Kerne. Der M5 Ultra bietet bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne.
Der M5 Max kann mit bis zu 128 GB Arbeitsspeicher konfiguriert werden, während der M5 Ultra bis zu 512 GB Arbeitsspeicher unterstützt (ab Ende Oktober, vorerst bis 256 GB wählbar).
Zusätzlich bieten beide Chips je einen „Neural Accelerator“ pro GPU-Kern für die KI-Hardwarebeschleunigung. Hinzu kommt eine bessere Konnektivität durch WLAN 7, Bluetooth 6 und Thunderbolt 5 bei allen neuen Studio-Modellen.

„Der Mac Studio ist der ultimative Desktop-Computer für On-Device KI und die weltweit anspruchsvollsten Pro Workflows. Nutzer:innen schätzen ihn für seine enorme Performance und seine vielen Pro-Anschlüsse, alles in einem leisen und kompakten Design, das direkt auf dem Schreibtisch Platz findet. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter“, sagt Johny Srouji, Chief Hardware Officer von Apple.
„Mit dem leistungsstarken M5 Max und den unglaublichen Möglichkeiten des M5 Ultra läutet der Mac Studio eine neue Ära des Desktop-Computings ein und sorgt für enorme Leistungssteigerungen bei Pro Workloads und fortschrittlicher KI. Durch die direkte Integration von Neural Accelerators in die GPU und die Bereitstellung riesiger Mengen an gemeinsamen Arbeitsspeicher mit hoher Bandbreite ist der neue Mac Studio unser bisher leistungsstärkster Mac.“
Der M5 Max Mac Studio im Vergleich
Die 18 CPU-Kerne des M5 Max setzen sich aus 6 Super-Kernen und 12 Performance-Kernen zusammen. Die bis zu 40-Core GPU mit Neural Accelerators soll bis zu 50% schneller sein als beim Vorgänger, was bei grafiklastigen Aufgaben wie Spieleentwicklung und 3D-Design spürbar werden soll.
Apple liefert für den M5 Max Mac Studio ein paar Vergleiche mit den Vorgängern. Das neue Modell ermöglicht demnach:
- eine bis zu 10,7-mal schnellere Verarbeitung von LLM-Prompts in LM Studio im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Max und 3,9-mal schneller als beim Mac Studio mit M4 Max.
- bis zu 7,4-mal schnellere Text-zu-Bild Performance im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Max und bis zu 3,5-mal schneller als beim Mac Studio mit M4 Max.
- bis zu 5,3-mal schnellere Magic Mask Performance in Blackmagic Design DaVinci Resolve Studio im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Max und bis zu 3-mal schneller als beim Mac Studio mit M4 Max.
- bis zu 3,5-mal schnelleres Basecalling für die DNA-Sequenzierung in Oxford Nanopore MinKNOW im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Max und bis zu 1,9-mal schneller als beim Mac Studio mit M4 Max.
Der M5 Ultra Mac Studio im Vergleich
Wer das Maximale aus der aktuellsten Apple-Technik rausholen will, holt sich einen Mac Studio mit dem neuen M5 Ultra. Dieser bietet die doppelte Kern-Anzahl des Max-Chips: 12 Super-Kerne und 24 Performance-Kerne für die CPU und bis zu 80 Kerne mit KI-Beschleunigung für die GPU.
Der bis zu 512 GB konfigurierbare Arbeitsspeicher bietet eine Bandbreite von 1,2 TB/s. Der Apple Mac Studio mit M5 Ultra soll mit diesen Werten die Arbeit mit KI-Workloads „revolutionieren“.
Außerdem ist die Media Engine im M5 Ultra dank doppelt so vieler Videokodierungs- und -dekodierungsblöcke wie beim M5 Max leistungsfähiger als je zuvor. Sie ermöglicht es Profis, auf dem M5 Ultra gleichzeitig bis zu 33 Streams in 8K ProRes 422 bei 30 fps wiederzugeben.
Im Vergleich ermöglicht der neue Apple Supercomputer für Zuhause laut dem Hersteller:
- bis zu 15,4-mal schnellere CopyCat ML Trainingsleistung in Foundry Nuke im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Ultra und bis zu 3,3-mal schneller als beim Mac Studio mit M3 Ultra.
- bis zu 9,8-mal schnellere Verarbeitung von LLM Prompts in LM Studio im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Ultra und bis zu 4-mal schneller als beim Mac Studio mit M3 Ultra.
- bis zu 8,2-mal schnellere Text-zu-Bild Performance im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Ultra und bis zu 4,3-mal schneller als beim Mac Studio mit M3 Ultra.
- bis zu 4,7-mal schnelleres Rendering von Szenen in Maxon Redshift im Vergleich zum Mac Studio mit M1 Ultra und bis zu 1,7-mal schneller als beim Mac Studio mit M3 Ultra.
Was kostet der neue Mac Studio mit M5 Max?
Die neuen Basismodelle des Apple Mac Studio werden ab 1.999 Euro angeboten. Für diesen Preis bekommt man die Version mit M5 Max inkl. 18 CPU- und 32 GPU-Kernen, 36 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher. Gerade dieser SSD-Speicher ist bei Profi-Anwendungen aber kaum ausreichend.
Der teuerste Mac Studio mit M5 Max bietet 18 CPU- und 40 GPU-Kerne, 128 GB RAM und 8 TB SSD-Speicher. Diese Maximalkonfiguration wird für 10.039 Euro angeboten. Zwischen den beiden Konfigurationen gibt es noch weitere mit anderen RAM- und SSD-Größen.
Was kostet der neue Mac Studio mit M5 Ultra?
Der Apple Mac Studio mit M5 Ultra Chip startet in seiner Standardausstattung bei 6.599 Euro. Dafür bekommt man 30 CPU- und 64 GPU-Kerne, 96 GB RAM und 1 TB SSD-Speicher. Das ist für viele Profi-Aufgaben schon ordentlich. Es gibt aber noch größere Konfigurationen.
Will man alle Möglichkeiten und das eigene Konto ausreizen, dann wählt man den Mac Studio mit M5 Ultra inklusive 36 CPU- und 80 GPU-Kernen, 256 GB RAM (die 512 GB Option ist erst ab Ende Oktober verfügbar) und 16 TB SSD-Speicher. So wird man ganz schnell 20.679 Euro los.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








