Aktuellsten Gerüchten nach testet Apple intern wieder Mac-Modelle mit „Ultra“-Chips. Für den Markteinstieg 2028 soll es sich um den M7 Ultra handeln. Laut Mark Gurman vom Wirtschaftsmagazin Bloomberg wird dieser 1,5 TB Arbeitsspeicher unterstützen – und damit den Rekordwert des Mac Pro von 2019 erreichen.

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Rückblick auf die letzten Mac Pro-Modelle
Im Juni 2019 hat Apple den letzten Mac Pro mit Intel-CPU vorgestellt. Der Mac Pro 2019 konnte nicht nur mit mehreren AMD-Grafikkarten und verschiedenen PCI-Erweiterungen ausgestattet werden. Sondern auch mit bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher.
Der Mac Pro von 2023, der mit dem M2 Ultra ausgestattet war, brachte maximal 192 GB Arbeitsspeicher mit. Einer der nächsten Mac Studios könnte mit dem M7 Ultra aber wieder am 2019er RAM-Rekord kratzen. Wenn Apple nicht den Mac Pro aus der Versenkung zurückholt.
Der M5 Ultra soll bis zu 768 GB Arbeitsspeicher unterstützen
Vor dem Einholen des RAM-Rekords von 2019 wird wahrscheinlich aber erstmal ein anderer aufgestellt. Nämlich der meiste von einem „Apple Silicon“-Chip unterstützte Arbeitsspeicher. Der M5 Ultra, der für Ende 2026 erwartet wird, soll 768 GB unterstützten. Zumindest theoretisch.
Ob Apple wirklich einen Mac Studio mit einer solchen Konfiguration oder irgendeiner anderen über 256 GB anbietet, ist durchaus fraglich. Aufgrund der anhaltenden Speicherkrise, die neben SSD-Speichern vor allem RAM-Riegel betrifft, sollte man nicht auf das Maximum hoffen.
Mehr Power für lokale KI-Modelle und Profi-User
Mit dem M7 Ultra soll 2028 dann theoretisch doppelt so viel RAM ermöglicht werden können, also rund 1,5 TB. Auch hier hängt es wohl von der Entwicklung des Markts und der weltpolitischen Lage ab, ob Apple die maximal mögliche Konfigurationen anbieten wird.
Da der Arbeitsspeicher fest verbaut ist und nicht nachträglich aufgestockt werden kann, wird es diesbezüglich spannend. Einen Bedarf könnte es allerdings geben, zumindest von jenen, die den Apple Silicon, extrem viel Unified Memory und die schnellen Datenraten zwischen den einzelnen Komponenten für große lokale KI-Modelle nutzen wollen.
Zudem wird der Mac Studio, ähnlich dem Mac Pro früher, auch wieder für Profi-User beworben, die damit Filmeffekte, riesige Musikarrangements, aufwändigste Bildprojekte und mehr realisieren können sollen. In deren Büros wäre es ein Statussymbol.
Natürlich zum passenden Preis. Laut einer Berechnung von 9to5Mac würden die aktuellen RAM-Aufpreise von Apple (etwa 25 US-Dollar für jeden zusätzlichen Gigabyte) einen Preis von über 35.000 US-Dollar für einen Mac Studio mit 1,5 TB bedeuten. Aber der am besten ausgestattete Mac Pro von 2019 kostete nicht weniger; fast 59.000 Euro.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








