So legst du Sir Apfelot als bevorzugte Google-Quelle fest

Die Google-Quelleneinstellungen sind im deutschsprachigen Raum angekommen. Wer mit dem Google-Account eingeloggt die Suchmaschine nutzt, kann für sie nun einzelne Webseiten als bevorzugte Quellen festlegen. Wenn du öfter mal nach Apple-Tipps und -Nachrichten suchst, kannst du Sir Apfelot zu deinen bevorzugten Suchquellen hinzufügen.

Mit den Google Quelleneinstellungen einzelne Webseiten als bevorzugte Quellen für Google-Suchanfragen festlegen – das geht nun auch in Deutschland.
Mit den Google Quelleneinstellungen einzelne Webseiten als bevorzugte Quellen für Google-Suchanfragen festlegen – das geht nun auch in Deutschland.

Bevorzugte Quellen für die Google-Suche einstellen

Im englischsprachigen Raum wurde die Möglichkeit zur Festlegung von bevorzugten Google-Quellen bereits 2025 eingeführt. Seit Mai 2026 sind die Quelleneinstellungen für das Google-Konto auch für Seiten und Kundenkonten auf Deutsch zur Nutzung freigegeben.

Wer Google ohne aktiven User-Account nutzt, kann das Quellen-Feintuning nicht nutzen. Hier muss man also abwägen, ob personalisierte Suchergebnisse oder Privatsphäre-Bedenken wichtiger sind. Denn es ist gut möglich, dass die angegebenen Webseiten auch weiteren Zwecken, etwa personalisierter Werbung, dienen.

Schneller zum Ziel oder gefangen in der Echokammer?

Die Quelleneinstellungen für das eigene Google-Konto lassen sich von verschiedenen Seiten aus bewerten. Wer von KI-Müll, SEO-Werbetexten und dergleichen genervt ist, kann die neue Funktion nutzen, um schneller die gesuchten Fachartikel von den bevorzugten Fachpublikationen zu finden.

Allerdings gilt zu beachten, dass Google auch weiterhin alle möglichen Suchergebnisse auflistet. Die Quelleneinstellungen sollen vor allem in den Bereichen „News“, „Schlagzeilen“ bzw. „Top Stories“ auftauchen – je nach Webseite, App und Spracheinstellung. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass man sich zu einseitig in der eigenen Echokammer respektive Filterblase informiert.

Weitere Einstellungen in „Personalisierung der Suche“-Menü

Die Quelleneinstellungen sind nur einer von verschiedenen Bausteinen der personalisierten Google-Suche. Weitere Optionen gibt es in der „Personalisierung der Suche“-Übersicht: https://www.google.com/search-personalization/. Hier kann man u. a. den Verlauf einsehen, löschen und deaktivieren.

Zudem lassen sich hier „Gefällt mir“- und „Folge ich“-Einträge verwalten. Weiterhin gibt es eine „Kein Interesse“-Liste für Webseiten, die man weniger sehen will. Tauchen also in den Suchergebnissen immer wieder Seiten auf, die aus irgendeinem Grund (KI-Texte, zu viel Werbung, krude Ansichten, etc.) negativ auffallen, kann man sie auf eine Blacklist setzen.

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