Itsyhome ist eine praktische App, die an Mac, iPhone, iPad und Apple TV eine Alternative zur Home App von Apple darstellt. Nach dem Update auf die Version 2.7.0 vor ein paar Tagen liefert Itsyhome zudem ein paar Funktionen, die in der Home App noch vermisst werden. So können etwa Automationen ausgelöst werden, wenn ein Sensor-Zustand über einen festgelegten Zeitraum hinweg besteht.

Virtuelle HomeKit-Sensoren als Zeitraum-Auslöser von Automationen
Apple Home führt Automationen direkt aus, wenn eine Zustandsveränderung eintritt. Die Beobachtung von Sensordaten sowie eine Reaktion nach einer voreingestellten Zeit wird (noch) nicht angeboten. Eine Automation kann also nicht erst nach ein paar Minuten oder einer halben Stunde nach der Zustandsveränderung ausgelöst werden.
Itsyhome will diesen Missstand nun mit der Version 2.7.0 beheben. Dafür werden virtuelle Sensoren genutzt, die man als User individuell einrichten kann. Zur Verfügung stehen dabei Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Rauch, Leck, Kontakt, Bewegung und Belegung. Es lässt sich z. B. einstellen, dass erst dann eine Automation startet, wenn eine Tür oder ein Fenster länger als eine Minute / 15 Minuten / eine Stunde offen steht.
Kostenpflichtige Pro-Version für erweiterte Funktionen benötigt
Sowohl die virtuellen HomeKit-Sensoren als auch die 30-tägige Protokollierung von Sensor-Daten sowie Features wie der Zugriff auf Kameras über die Mac-Menüleiste sind kostenpflichtig. Die Pro-Version von Itsyhome wird für 14,99 Euro (einmalige Zahlung) angeboten. Den Download der Open-Source-App findet ihr im offiziellen Mac App Store sowie bei Github.
Itsyhome funktioniert mit HomeKit-Geräten und setzt am Apple Mac mindestens macOS 14 Sonoma voraus. Am iPhone wird mindestens iOS 17 vorausgesetzt, am iPad mindestens iPadOS 17. Auf dem Apple TV wird tvOS 17 oder neuer benötigt. Die Pro-Version muss nicht für jedes Gerät einzeln gekauft werden, sondern gilt pro User (bei Nutzung des gleichen Apple Accounts).
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








