MacBook Akku lädt nicht – Meldung kann Teil der Batteriezustandsverwaltung sein

Anfang Juni hat Apple macOS 10.15.5 auf kompatiblen Mac-Modellen ausgerollt. Das Update für das Catalina genannte Betriebssystem brachte zum Beispiel die „Batteriezustandsverwaltung“ auf neuere MacBooks mit Thunderbolt 3 Ports. Die Funktion sorgt dafür, dass der Akku schonender und dem Nutzungsverhalten angepasst geladen wird. Die Meldung „Akku lädt nicht“ oder auf Englisch „Not Charging“ kann dabei ganz normal sein. Zum Beispiel, wenn der Ladeprozess für den Überhitzungsschutz unterbrochen wird. Wenn der MacBook Akku nicht lädt, kann das, laut Apple, aber auch ein-zwei andere Ursachen haben.

Apple MacBook: Akku lädt nicht und entsprechende Fehlermeldung wird im Akkustatusmenü angezeigt. Grund können die Batteriezustandsverwaltung oder zu wenig Leistung am Ladegerät sein.

Apple MacBook: Akku lädt nicht und entsprechende Fehlermeldung wird im Akkustatusmenü angezeigt. Grund können die Batteriezustandsverwaltung oder zu wenig Leistung am Ladegerät sein.

MacBook Akku lädt nicht trotz angeschlossenem Ladegerät

Neuere Apple MacBooks mit Thunderbolt 3 Anschluss bzw. mehreren solcher Anschlüsse können das Batteriezustandsverwaltung-Feature nutzen, das mit macOS Catalina 10.15.5 ausgerollt wurde. Es sorgt durch Messung verschiedener Parameter (z. B. Temperatur der Batterie) sowie durch die Analyse der Nutzung (immer am Netzteil, teilweise am Netzteil, für welche Zeit ohne Netzanschluss, etc.) für ein besseres Aufladen des MacBook-Akkus. 

Und das kann bedeuten, dass beim Anschließen des Laptops ans Stromnetz oder auch zwischendrin der Akku (noch) nicht aufgeladen wird. Stattdessen wird in der erweiterten Akku-Anzeige, also im Akkustatusmenü, der Hinweis Akku lädt nicht angezeigt. Auch kann der Ladestand bei einer bestimmten Prozentzahl stoppen; je nach analysierter Nutzung z. B. bei 80% oder so.

Ausführliche Erklärung: Das Battery Health Management

Weitere Gründe: Zu wenig Leistung oder falsches Zubehör

Die Batteriezustandsverwaltung ist also ein gewollter und sinnvoller Grund, aus dem heraus der MacBook-Akku nicht mehr aufgeladen wird. Wollt ihr ihn schnell aufladen, um danach unterwegs die maximale Nutzungsdauer zu haben, dann deaktiviert das Feature einfach. Solltet ihr dann sehen, dass immer noch Akku lädt nicht angezeigt wird, liegt der Fehler wahrscheinlich woanders. Das gilt auch für andere MacBook-Modelle. Denn lädt der Notebookakku nicht auf, dann wahrscheinlich weil zu wenig Leistung eingeht.

Verwendet ihr zum Beispiel ein zu schwaches Ladegerät oder ein für die geforderte Leistung nicht kompatibles Kabel, dann liegt vielleicht darin der Fehler. Wenn ihr ein Thunderbolt 3 Dock verwendet, dann gibt es dort vielleicht keinen Lade-Eingang für USB-C-Ladekabel (was eher selten der Fall ist). Was man alles überprüfen kann und sollte, wenn das Mac-Notebook nicht übers USB-C-Netzteil aufgeladen werden kann, das zeigt Apple im Support-Dokument HT204652 auf.


 

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