Neue iPhones: Was uns der M6 über den A20 Pro verrät

Noch vor den diesjährigen iPhones hat Apple letzten Monat neue Mac-Modelle vorgestellt, und das mit komplett neuer „Apple Silicon“-Generation. Was uns der neue M6 aus dem Mac mini über den A20 Pro des iPhone 18 Pro verrät, habe ich im Folgenden zusammengefasst. So könnt ihr euch die Frage beantworten: Brauche ich das neue iPhone?

Architektur, Speicherbandbreite und mehr: Was uns der M6 über den A20 pro verrät, das habe ich hier zusammengefasst.
Architektur, Speicherbandbreite und mehr: Was uns der M6 über den A20 pro verrät, das habe ich hier zusammengefasst.

2 Nanometer-Architektur

Der M6 ist der erste Apple Silicon, der vom Hersteller TSMC mit 2 Nanometer-Architektur gefertigt wurde. Der kurz einfach „2N“ genannte Prozess wird wahrscheinlich auch beim A20 Pro eine Rolle spielen. Dieser Chip soll schon bald im iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und im faltbaren iPhone Ultra zum Einsatz kommen.

Die kompaktere N2-Architektur erlaubt es, auf der gleichen Fläche wie zuvor wesentlich mehr Transistoren unterzubringen. Das heißt, dass Apple auch mit dem A20 Pro wieder einen Sprung in Rechenleistung und Effizienz vermelden können wird. Anhand welcher Funktionen, Prozesse oder Apps das demonstriert wird, werden wir am Mittwoch sehen.

Dual 16-Core Neural Engine

Mit dem M6 ist Apple zwar nicht direkt von der bisherigen Neural Engine mit 16-Kernen abgewichen. Jedoch wurde – anstatt mehr Kerne zu erwähnen – der Name „Dual 16-Core Neural Engine“ eingeführt. Ressourcenhungrige KI- und Machine Learning-Prozesse können diese beanspruchen, um unter Last das Doppelte der vorigen Rechenleistung rauszuholen.

Der A20 Pro könnte ebenfalls mit der neuen Neural Engine ausgestattet sein, um Apple Intelligence, Siri AI, Machine Learning, lokalen KI-Modellen und ähnlichen Inhalten mehr Power zu geben. Jedoch muss man bedenken, dass es im iPhone weniger Platz und nur eine passive Wärmeabfuhr gibt. Das sind laut MacRumors Argumente gegen die doppelte Neural Engine.

Ein kleiner Anstieg in der Speicherbandbreite

Der M6 bietet für die Nutzung des Arbeitsspeichers durch die CPU und GPU eine Bandbreite von 170 GB/s. Im Vergleich zum M5 mit seinen rund 153 GB/s ist das kein großer Sprung, sondern ein kleiner Schritt hin zu schnellerer KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät.

Und das Gleiche wird sich wahrscheinlich auch beim Übergang von der A19- zur A20-Chipfamilie sagen lassen. Hier wird der Schritt von ca. 77 GB/s hin zu etwa 85 GB/s erwartet. Eine weitere Steigerung des Datenaustauschs ist aber durch die neue Bauweise der Chips möglich.

Ebenfalls kleine Schritte bei der KI-Hardwarebeschleunigung

Mit dem M5 und dem A19 Pro hat Apple auf seinen Chipsystemen die sogenannten „Neural Accelerators“ eingeführt. Das ist je ein Element pro GPU-Kern, das für die Nutzung lokaler KI-Modelle und die Ausführung von KI-Aufgaben verwendet wird.

Während der M5 und der A19 Pro damit das jeweils Vierfache der KI-GPU-Leistung ihrer Vorgänger liefern konnten, da zeigt der M6 im Vergleich zum M5 gerade mal 30% Leistungszuwachs. Und so sind auch beim A20 Pro im Vergleich zum A19 Pro nicht mehrere hundert Prozent Zuwachs zu erwarten, sondern Nachkommastellen.

Jedoch: Ein Gerücht besagt, dass der A20 Pro insgesamt 7 GPU-Kerne hat. Das wäre einer mehr als beim A19 Pro. Somit käme auch ein weiterer „Neural Accelerator“ zum Einsatz. Was an dem Gerücht dran ist, bleibt abzuwarten. Angeblich soll das neue iPhone-Chipsystem insgesamt 18% schneller und 30% effizienter sein.

Lohnt sich das Upgrade aufs iPhone 18 Pro?

Wer bereits ein aktuelles iPhone, also etwa das iPhone 17 Pro von 2025, nutzt, hat damit bereits einen sehr leistungsstarkes Smartphone in der Tasche. Rein der Chips und ihrer Rechenleistung wegen muss man also nicht an ein Upgrade denken. Bei vorigen Modellen, vor allem dem iPhone 14 Pro und älter, locken die immer besseren KI-Fähigkeiten der neuen Modelle sicher immer mehr Leute in Richtung Neukauf.

Abseits der Überlegungen zu Leistungssprüngen und Speicherbandbreiten gibt es allerdings noch weitere Gerüchte zur Hardware des iPhone 18 Pro (Max). Wer das Apple-Smartphone vornehmlich als Kamera nutzt, wird hier sicherlich schon der angeblich manuell anpassbaren Blende entgegenfiebern. Wer also bezüglich der Kamerafunktionen up-to-date bleiben will, hat in den letzten Monaten hoffentlich ein bisschen was zur Seite gelegt :D

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