Netflix Preiserhöhung: Das sind günstige Alternativen zum Streaming-Riesen

Netflix hat in Deutschland mal wieder die Preise erhöht. Ein Tarif knackt dabei zum ersten Mal die 20-Euro-Marke. Was die Abos nach der Netflix Preiserhöhung kosten, zeige ich im Folgenden auf. Zudem nenne ich Alternativen, die ich persönlich statt Netflix nutze.

Netflix Preiserhöhung: Erstmals kostet ein Streaming-Abo des Anbieters über 20 Euro. In diesem Ratgeber gibt's den Preisvergleich und günstige Alternativen.
Netflix Preiserhöhung: Erstmals kostet ein Streaming-Abo des Anbieters über 20 Euro. In diesem Ratgeber gibt's den Preisvergleich und günstige Alternativen.

Was kostet Netflix nach der Preiserhöhung?

Netflix hat alle drei aktuellen Abonnements teurer gemacht. Für das Standard-Abo mit Werbung, das zuvor 4,99 € pro Monat kostete, werden nun monatlich 6,99 € verlangt. Wer keine Werbung sehen möchte, zahlt statt den zuvor abgerufenen 13,99 € jetzt zwei Euro mehr: 15,99 €. Und das Premium-Abo mit 4K-Auflösung klettert von 19,99 € auf monatliche 21,99 €.


Alter Preis (seit April 2024)Neuer Preis (September 2026)
Standard-Abo mit Werbung4,99 € / Monat6,99 € / Monat
Standard-Abo ohne Werbung13,99 € / Monat15,99 € / Monat
Premium-Abonnement19,99 € / Monat21,99 € / Monat

Die neuen Netflix-Preise im Vergleich zum Deutschlandstart

Im Jahr 2014, als Netflix in Deutschland startete, kostete das Basis-Abo monatlich 7,99 €. Es wurde im Oktober 2023 abgeschafft. An seinen Platz trat das 2022 eingeführte Standard-Abo mit Werbung für 4,99 € im Monat, das nun näher an den alten Basis-Preis rückt.

Das werbefreie Standard-Abo kostete beim deutschen Marktstart von Netflix nur 8,99 €. Jetzt sind es sieben Euro mehr. Das Premium-Abo hat den größten Preisanstieg erlebt: von einst 11,99 € im Monat auf nunmehr 21,99 € monatlich.

Unser Ratgeber: Netflix kündigen – So beendet ihr Abo, Probemonat & Mitgliedschaft.

Welche günstigen Alternativen zu Netflix gibt es?

Eine ganze Menge. Ich persönlich würde mit einem Bibliotheksausweis anfangen. Je nach Stadt und Bibliothek sind die Jahreskosten dafür geringer als das Netflix Premium-Abo pro Monat. 

Dafür kann man sich Filme, Serien, CDs, Spiele, Bücher und mehr ausleihen. Oft sogar mit einer „Onleihe“ für digitale Medien. Zudem ist bei einigen Büchereien der Zugang zu filmfriend.de inklusive.

Apropos Online-Mediatheken: Komplett kostenlos nutzbar sind die Angebote von ARD, ZDF, Arte und 3Sat. Es wird bei diesen Angeboten noch nichtmal ein Account benötigt. Man kann also das Meiste ohne Login anschauen. Zudem kann man Inhalte runterladen.

Wer ein VPN nutzt und neben Deutsch auch noch andere Sprachen versteht, kann zudem Mediatheken von Fernsehsendern anderer Länder nutzen (falls sie keine VPNs blockieren). Ich empfehle da etwa die Angebote der BBC und von Channel 4 aus Großbritannien.

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2 Kommentare zu „Netflix Preiserhöhung: Das sind günstige Alternativen zum Streaming-Riesen“

  1. Schon ärgerlich. Kaum habe ich seit wenigen Wochen Netflix, schon steht eine saftige Preiserhöhung ins Haus. Vor ein paar Wochen hat mein Internetprovider das Angebot gemacht, Netflix für ein Jahr mit 2 € Rabatt pro Monat abonnieren zu können. Laufzeit ein Jahr. Ich gehe mal davon aus, dass ich für 2,99 €/Monat die nächsten 10 oder 11 Monate noch bekomme. Bei Netflix habe ich extrem viele Filme und Serien gefunden, welche mir zusagen. Da kommt weder Amazon Prime mit und schon gar nicht Apple TV. Beide hatte ich mal nacheinander im Abo, habe diese aber gekündigt. Vermutlich werde ich auch nach der Preiserhöhung bei Netflix bleiben, da die Auswahl für meinen Geschmack sensationell ist. filmfriend.de kannte ich noch nicht. Da könnte auch das eine oder andere dabei sein. Die Mediatheken von ARD und ZDF sind leider kaum eine Alternative, da man ja genau vor deren ziemlich schmalen Angebot flieht. Kostenlos sind sie leider auch nicht, da man ja mit über 50 € Rundfunkgebühr fürstlich dafür bezahlt. Allerdings ist es natürlich schon wichtig, einen einigermaßen unabhängigen Rundfunk zu haben, wenn es auch sicherlich so einiges zu kritisieren gibt. VPN hilft mir in meinem Fall leider nicht weiter, da ich z.B. in englischer Sprache i.d.R. die ersten paar Sätze noch mitbekomme und dann vollkommen abschalte. Ab da verstehe ich nur ab und zu noch mal ein Wort. Zum Verständnis der Handlung reicht das dann bei weitem nicht mehr.

    1. Hallo Udo! Ja, das geht mir auch so… ich kann englische Filme zwar schauen, aber ich verstehe nur was, wenn die nicht flüstern oder Slang sprechen. 😂 Scheint aber Gewohnheit zu sein. Meine Kids schauen nur noch Englisch und verstehen offenbar alles ohne Anstrengung. Es besteht also noch Hoffung!
      Mir kommt es vor, als hätte Netflix erst vor ein paar Monaten die Preise erhöht?! Aktuell scheint so eine Mentalität zu sein, wo Unternehmen einfach weiter Preise anziehen, um zu prüfen, wie weit es geht. Und bis auf Milka habe ich noch nicht gesehen, dass sich irgendwo die Verbraucher mal solidarisch beschwert hätten und ausgestiegen sind. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, Netflix auf breiter Front den Rücken zu kehren…

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