Nicht für Catalina-Macs: macOS 12.3 beta und macOS 11.6.4 beta

Apple hat für Entwickler/innen und alle anderen, die gern Beta-Versionen von Betriebssystemen ausprobieren, die neuen Betas von macOS Monterey 12.3 und macOS Big Sur 11.6.4 veröffentlicht. Allerdings kommen diese mit einer Warnung daher. Denn wer auf dem Mac, iMac, MacBook oder anderem Apple-Computer macOS Catalina 10.15 laufen hat, könnte durch die Installation und Nutzung der benannten Systeme einen Boot Loop auslösen. Vor allem, wenn auf dem Volume die FileVault-Funktion aktiviert ist. Weitere Infos zum Thema habe ich euch im Folgenden kurz zusammengefasst.

Läuft auf eurem Mac das Betriebssystem macOS 10.15 Catalina inkl. FileVault, dann solltet ihr kein Volume mit aktuellen 12.3 oder 11.6.4 Betas anlegen. Denn beim Starten von Catalina könnte eine Bootschleife ausgelöst werden.

Läuft auf eurem Mac das Betriebssystem macOS 10.15 Catalina inkl. FileVault, dann solltet ihr kein Volume mit aktuellen 12.3 oder 11.6.4 Betas anlegen. Denn beim Starten von Catalina könnte eine Bootschleife ausgelöst werden.

Wechsel von APFS-Volumes von aktuellen Betas zu Catalina führt zu Bootschleife

Im Release Note zur macOS 12.3 Beta heißt es: „If your Mac currently has macOS Catalina installed, installing macOS Monterey 12.3 beta or macOS Big Sur 11.6.4 beta on a volume with FileVault enabled might cause a boot loop when attempting to log back into the previous volume. (88163545)“ – Installiert man also eine der genannten Betas auf einem Volume mit FileVault und startet dann wieder das Catalina-Volume, kann der Mac in eine Bootschleife geraten. Die Systeme werden dann unnutzbar. Eine Neuinstallation des Betriebssystems (mit vorheriger Leerung der Festplatte) könnte eine Lösung sein, dabei gehen aber auch alle Daten verloren.

Diese Features soll macOS Monterey 12.3 mitbringen

Neben der Warnung vor einem möglichen Boot Loop liefert die oben verlinkte Release Note auch noch Infos zu den Features, die mit dem Update auf macOS 12.3 veröffentlicht werden sollen. Details, die für Entwickler/innen wichtig sein könnten, findet ihr in der Quelle. Hier nur eine kurze Nennung einiger neuer Funktionen:

  • Apple Pay bekommt ein Feature für präferierte Zahlungsnetzwerke
  • Die Authentifizierung über die Passkey-Technologie wird ermöglicht
  • Es wird die DualSense Adaptive Trigger Firmware für den PS5-Controller unterstützt
  • Es werden Probleme mit iCloud bzw. iCloud+ behoben
  • Kernel-Erweiterungen für Dropbox und Microsoft OneDrive werden eingestellt
  • Und weitere inkl. Universal Control


Hat dir der Artikel gefallen und helfen dir die Anleitungen im Blog? Dann würde ich mich freuen, wenn du das Blog über eine Steady-Mitgliedschaft oder bei Patreon unterstützen würdest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.