Sir Apfelot Wochenschau, KW 10 2019

Wie schnell die Zeit vergeht – schon wieder ist Freitag 😀 Und das heißt, dass ich euch im Rahmen einer Sir Apfelot Wochenschau abermals mit den Apple- und Tech-News versorge, die mir über die Woche aufgefallen sind. Mit dabei in den Meldungen aus der Kalenderwoche 10 in 2019 sind unter anderem: der Streaming-Dienst Disney Plus, ein Fake-Update für WhatsApp mit schweren Folgen, der Handel zwischen China und den USA, die Wichtigkeit der Privatsphäre, ein bedeutendes Hardware-Update im aktuellen MacBook und einiges mehr. Habt ihr noch eine interessante Meldung parat, dann lasst gern einen Kommentar da 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 10 im Jahr 2019: Disney Plus, WhatsApp Fake-Update, Handel zwischen China und USA, Wichtigkeit der Privatsphäre, Flex-Kabel im aktuellen MacBook und einiges mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 10 im Jahr 2019: Disney Plus, WhatsApp Fake-Update, Handel zwischen China und USA, Wichtigkeit der Privatsphäre, Flex-Kabel im aktuellen MacBook und einiges mehr.

Disney Plus soll alle Disney-Filme enthalten

Der in diesem Jahr verfügbar werdende Streaming-Dienst „Disney Plus“ soll, wie unter anderem 9to5Mac berichtet, die gesamte Bibliothek der Disney Motion Pictures enthalten. Disney CEO Bob Iger hat dies in einer Aktionärsversammlung angekündigt. Die Gesamtheit der bisherigen Disney-Filme soll recht zeitnah nach dem Launch des Dienstes verfügbar sein. Das werde aber nicht das einzige Angebot fürs Streaming sein. Denn auch exklusive Filme und Serien für Disney Plus soll es geben. Fans des Studios können also auf jede Menge Inhalte gespannt sein!

WhatsApp-Update oder Trojaner auf Beutezug?

WhatsApp-Kettenbriefe sind ja keine Neuheit mehr. Die nervigen Nachrichten, die von meist unbekannter Quelle aus den Messenger fluten, sind aber oft nicht gefährlich. Anders verhält es sich mit einer aktuellen Nachricht, die vor einem Hack der aktuell installierten WhatsApp-Version warnt. In der Nachricht, die zumeist von einer russischen Nummer (+79257191762) ausgeht, heißt es, ein Update solle sofort installiert werden – im Zusammenhang damit wird ein Link geliefert. Wie unter anderem Inside-Handy aufzeigt, bekommt man so aber allenfalls einen Banking-Trojaner, der einem das Konto leer räumt. WhatsApp Updates solltet ihr nur über die Einstellungen des Messengers, den App Store (iOS) bzw. den Play Store (Android) durchführen.

Handel zwischen USA und China: Tim Cook hilft bei den Verhandlungen

Report describes how Tim Cook helps Trump and other officials navigate China trade negotiations“, titelt 9to5Mac an dieser Stelle. Mit Bezug auf einen Bericht von Politico wird aufgezeigt, welchen Umgang der CEO von Apple mit dem Weißen Haus, dessen Personal und vor allem dem US-Präsidenten Donald Trump pflegt, um bei Handelsvereinbarungen mit China zu helfen. Zudem wird gemeint, dass unter allen Tech-Titanen Tim Cook wahrscheinlich der beste in der Rolle als Vermittler bzw. Ansprechpartner für die USA und China sei. Auch wird hervorgehoben, dass Cook als CEO von Apple persönlich in Kraft tritt anstatt Angestellte der Firma vorzuschicken.

Apple Inc. registriert „PrivacyIsImportant.com“-Domain

Wie abermals 9to5Mac aufzeigt, hat sich Apple als registrierende und betreibende Instanz die Domain PrivacyIsImportant.com gesichert. Noch ist auf dieser Seite nichts zu sehen, jedoch lassen sich aus den Kontaktinformationen für „Registrant“, „Admin“ und „Tech“ jeweils die Apple Inc. auffinden. Sicherlich wird es auf der entstehenden Seite um die Wichtigkeit der Privatsphäre gehen – welche genauen Informationen, Anleitungen oder Workshops von Cupertino aus darauf veröffentlicht werden, das ist noch unbekannt. Fun Fact: Interessanterweise ist es das erste Mal, dass diese Domain registriert wurde. Das heißt, Apple musste sie niemandem abkaufen.

Keine gebrochenen Flachkabel mehr – Apple MacBook mit längeren Kabeln

Hier im Blog ging es ja schon einmal in der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 4, aber auch in diesem Einzelbeitrag, um den Stagelight- bzw. Bühnenlicht-Effekt auf dem Display des MacBook. Schuld dafür sowie für weitere Displayfehler und schließlich den Ausfall des Bildschirms sind brechende Flachkabel. Das Problem wurde in den Medien auch unter dem Namen „Flexgate“ behandelt. Wie nun aber beispielsweise MacRumors mit Bezug auf iFixit aufzeigt, könnte das Problem in den MacBook-Modellen ab 2018 bereits gelöst sein. Apple hat da nämlich 2 mm längere und damit flexiblere Kabel verbaut. Ob das Zufall oder stille Fehlerbehebung war, das ist nicht bekannt.

Google Project Zero: macOS-Schwachstelle wird öffentlich gemacht

Google Project Zero heißt die Hacker-Gruppe des größten Suchmaschinen-Betreibers, die nicht nur in Googles eigenen Angeboten, sondern auch bei anderen Firmen nach Schwachstellen sucht. Unter anderem in macOS waren die Fachleute auf der Suche und schließlich fündig. So berichtet t3n, dass ein Fehler im XNU-Kernel von macOS dazu führt, dass das Copy-on-Write-Verhalten beim Mounten eines Speicherabbilds ausgenutzt werden könnte, um einen Fremdzugriff zu forcieren. Dieser Bug wurde nun nach einer 90-tägigen Frist, die Apple zur Behebung gestellt wurde, öffentlich gemacht. Das ist das normale Vorgehen des Project Zero – nur bei schwerwiegenden Fällen wie Meltdown und Spectre haben die Profi-Hacker bisher eine 6-Monate-Frist gegeben.

Apple Watch weiterhin beliebteste Smartwatch

Apple hat sich auch im viertel Quartal des Jahres 2018 als führender Hersteller von Smartwatches etablieren können. Das berichtet mit Bezug auf Strategy Analytics unter anderem das Magazin Appgefahren. So lag die Apple Watch einer Übersicht der angegebenen Quelle nach in 2018 bei einem Marktanteil von 50%. Dahinter teilen sich Fitbit, Samsung, Garmin und „Andere“ den Rest. In Einheiten ausgedrückt heißt das, dass die Apple Watch im letzten Jahr 22,5 Millionen Mal verkauft wurde; Fitbit zählt 5,5 Millionen Einheiten; Samsung 5,3 Millionen; und Garmin 3,2 Millionen. Zudem gab es für den gesamten Markt im Vergleich von Q4 2017 und Q4 2018 ein Wachstum von 56%. 

Apple ohne Minenarbeit – Ein Weg mit vielen Hürden

Edelmetalle, seltene Erden und ähnliche Rohstoffe für die Herstellung von Smartphones, Tablets, Computer, Smartwatches und ähnlichen Geräten werden in Minen abgebaut. Nicht selten werden die Minenarbeiter in Dritte-Welt- und Entwicklungsländern dabei ausgebeutet, müssen unverhältnismäßig lange und hart arbeiten oder werden sogar schon im Kindesalter untertage geschickt. Deshalb hat Apple das Ziel, die Geräte in Zukunft ohne die Notwendigkeit von Minenarbeiten herzustellen. Hier alle Hürden auf dem Weg zum erstmals 2017 geäußerten Ziel aufzuzeigen, würde den Rahmen der Wochenschau sprengen. Wenn ihr euch da aber mal reinlesen wollt, empfehle ich euch diesen ausführlichen Bericht von Gizmodo sowie diese Zusammenfassung von 9to5Mac.

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