Sir Apfelot Wochenschau KW 15, 2023

Das Wochenende startet hier im Blog mit der Sir Apfelot Wochenschau. Und genau davon gibt es jetzt eine neue Ausgabe. Im Folgenden zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 15 des Jahres 2023 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Gesetzesentwurf zum Sperren auffälliger Plattform-Accounts, Android-Malware als Darknet-Service, vergangene Spyware-Kampagne mit iPhones als Ziel, Fingerprinting über Smart Banner an iPhone und iPad, Sicherheitsupdates für ältere Apple-Systeme, Gerüchte zu iPhone 15 Pro, 27-Zoll-Monitor und Apple Glasses sowie einiges mehr.

Wochenschau als Podcast

Wenn ihr lieber hört als lest, dann haben wir hier die aktuelle Ausgabe der Wochenschau als Podcast für euch. Neben den News gibt es noch viel Geschwätz von Lynne und Sir Apfelot.

 

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 15 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Gesetzesentwurf zum Sperren krimineller Plattform-Accounts, Android-Malware im Darknet kaufen, Smart Banner als Datenleck, Updates für verschiedene Apple-Systeme, Gerüchte zu kommenden und verschobenen Apple-Geräten sowie einiges mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 15 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Gesetzesentwurf zum Sperren krimineller Plattform-Accounts, Android-Malware im Darknet kaufen, Smart Banner als Datenleck, Updates für verschiedene Apple-Systeme, Gerüchte zu kommenden und verschobenen Apple-Geräten sowie einiges mehr!

Digitale Rechtsverletzung: Auffällige Accounts sollen gesperrt werden können

Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der die Sperrung von auffälligen Plattform-Accounts sowie die Herausgabe deren IP-Adresse ermöglicht. Damit soll erreicht werden, dass gegen Hass und Hetze sowie Beleidigungen und Online-Mobbing vorgegangen werden kann. Durch die Sperrung von Accounts auf richterlichen Beschluss hin ergibt sich eine Möglichkeit für einen Eingriff in diese Handlungen, auch wenn die Leute hinter dem Account unbekannt sind. Unter anderem iFun ging diese Woche mit einer Meldung auf das Thema ein und bezog sich dabei auf Informationen der Tagesschau. Auf deren Seite gibt es alle Informationen sowie ein Video zum Thema.

Studie zeigt Darknet-Angebote für Malware bei Google Play auf

Wer Android-Nutzer/innen ausspionieren will, kann sich dafür die passende Software basteln und als App in den Google Play Store stellen lassen. Dabei werden funktionierende Apps aus den Bereichen QR-Code-Erstellung, Kryptowährungen und Dating verwendet, um Schadsoftware einzuschleusen. Wer entsprechende Angebote übers Darknet wahrnimmt, zahlt 2.000 bis 20.000 US-Dollar, zeigt eine aktuelle Untersuchung auf, um die sich ein Artikel von heise online dreht. Darin werden zudem Kosten für die Verbreitung über alternative App Stores, den Zugriff auf infizierte Geräte und Werbung für die schädlichen Apps aufgezeigt. Es gibt also ein klar ausgearbeitetes Geschäftsmodell für den Angriff von Android-Geräten.

Google soll Monopolstellung bei Android-Spielen ausgenutzt haben

Nochmal Android: Wie es in einem weiteren Artikel von heise online heißt, hat die südkoreanische Kartellbehörde eine Millionenstrafe gegen Google verhängt. Grund dafür ist, dass Google seine Dominanz auf dem Markt für die Beeinflussung von Android-Videospielen genutzt haben soll. Die Strafe soll sich auf 42,1 Milliarden Won oder umgerechnet etwa 29,2 Millionen Euro belaufen. Das Vergehen, das damit geahndet wird, soll daraus bestehen, dass Google von 2016 bis 2018 seine Rolle als Android-Betreiber genutzt haben soll, um Spielestudios und -Entwickler/innen die exklusive Veröffentlichung ihrer Apps im Google Play Store aufzubinden. Dafür sei auch Geld geflossen. Von Google heißt es, man habe „herausragende Studios mit Ressourcen und Investitionen“ unterstützt.

iPhones konnten mit versteckter Kalender-Einladung gehackt werden

Ohne Zutun der Nutzer/innen konnten iPhones mit Spyware der Firma QuaDream infiziert werden, lässt sich aus einem weiteren Artikel entnehmen. Vor allem Personen aus den Bereichen Journalismus, Politik und Aktivismus waren dabei die Ziele der Angriffe, die über „unsichtbare Kalender-Einladungen“ gestartet wurden. Die Spyware-Kampagne, für welche dieser Weg gewählt wurde, soll dabei bereits im Jahr 2021 stattgefunden haben. Bis zur iOS-Version 14.4.2 soll die Sicherheitslücke, die dafür ausgenutzt wurde, Bestand gehabt haben. Neben der unsichtbaren Infektion ohne eigenes Zutun, etwa durch das Aufrufen eines Links o. ä., hatte die KingsPawn genannte Malware auch noch eine Selbstzerstörungsfunktion. So konnten alle Spuren der Spionage-Attacke verwischt werden.

Region der Apple-ID: Smart Banner am iPhone und iPad für Fingerprinting genutzt

Mit einem sogenannten Smart Banner kann eine Webseite auf dem Apple iPhone und Apple iPad auf ihre App hinweisen, sodass diese direkt aus dem App Store geladen werden kann. Das ist bei einigen Seiten praktisch, da die angebotenen Inhalte in der App besser angeordnet und damit bequemer nutzbar sind als auf der mobilen Webseite. Wie aber eine Meldung beim iPhone-Ticker aufzeigt, kann mithilfe der Smart Banner das Land bzw. die Region ermittelt werden, in der die Apple ID der Geräte-Nutzer/innen angemeldet ist. In der verlinkten Quelle wird auf den Bericht von Konstantin Darutkin eingegangen und zudem die Demonstration des Vorgehens (dieser Links ist für die Nutzung auf dem iPhone / iPad gedacht) aufgezeigt.

iPhone 15 Pro: Tasten sollen vorerst so bleiben, wie sie sind

Für das iPhone 15 Pro wurde seit mehreren Monaten gemutmaßt, dass es statt den bisher verwendeten beweglichen Tasten (Lautstärke-Tasten, Seitentaste, Stumm-Schalter) solide Erhebungen im Gehäuse bekommen könnte. Diese, so hieß es in entsprechenden Gerüchte-Beiträgen und Leaks, sollten durch haptisches Feedback bestätigen, dass eine Eingabe erkannt wurde. Nun gibt es aber Hinweise darauf, dass Apple kurz vor der Massenproduktion der iPhone-15-Modelle einen Schritt zurück macht. Die Technik sei noch nicht ausgereift und die Implementierung werde auf das iPhone 16 Pro in 2024 verschoben. Zumindest, falls bis dahin das Design für den Einbau der Technik stimmt. Details zum Thema gibt es diese Woche u. a. in einem Beitrag von 9to5Mac.

Apple gibt Updates für alte und neue Systeme heraus

In letzter Zeit sind mehrere Updates für Apple-Betriebssysteme ausgerollt worden. So gab es z. B. Sicherheits-Updates auf macOS 13.3.1 und iOS 16.4.1. Zusätzlich wurden entsprechende Pendants für Apple TV (tvOS 16.4.1) und den HomePod (HomePod Software 16.4.1) herausgegeben. Neben dem Schließen von Sicherheitslücken sollen vor allem die letztgenannten für mehr Stabilität und für ein paar weitere Verbesserungen sorgen (Quelle). Parallel wurden aber auch Sicherheitslücken in älteren Systemen geschlossen. So gab es diese Woche Updates für iPhone- und Mac-Modelle mit älteren OS-Versionen: iOS 15.7.5, macOS 11.7.6 und macOS 12.6.5. Mit den Updates sollen, ähnlich wie bei iOS 16.4.1 und macOS 13.3.1, zwei Sicherheitslücken geschlossen werden, die bereits aktiv ausgenutzt wurden (Quelle).

Firmware-Updates für AirPods jetzt auch im Apple Store möglich

Wer die Bluetooth-Kopfhörer Apple AirPods ohne ein iPhone oder ein anderes Apple-Gerät verwendet (z. B. am Windows-PC oder an einem Android-Smartphone), muss ab sofort nicht mehr komplett ohne Firmware-Updates auskommen. Wie diese Woche mehrere Medienberichte aufzeigen, so gibt es nun die Möglichkeit, den AirPods im Apple Store ein aktuelles System verpassen zu lassen. Dabei beziehen sich die einzelnen Publikationen auf das Support-Dokument HT213317, in dessen englischer Version folgendes steht: „If you don’t have an Apple device nearby, you can set up an appointment at an Apple Store or with an Apple Authorized Service Provider to update your firmware.“ – Wann der Hinweis den Weg in die deutsche Version findet, ist unklar.

Gerüchte zu 27-Zoll-Display und Smart Glasses von Apple

Durch die vielen Gerüchte bezüglich Apples Mixed-Reality-Headset, eines neuen Mac Pro mit Apple Silicon und des iPhone 15 (Pro) sind einige andere Geräte fast in Vergessenheit geraten. Doch diese Woche gab es mal wieder Meldungen zum 27-Zoll-Display, das mit mini-LEDs ausgestattet sein soll. Dieses soll noch nicht ganz vom Tisch sein, aber erst in 2024 oder 2025 auf den Markt kommen – mit Apple Silicon, bis zu 120 Hz und ProMotion (Quelle). Weiterhin gab es mal wieder Infos zu den Apple Glasses, also einer Brille, welche mobile AR-Anwendungen direkt im Sichtfeld ermöglichen soll. Durch den Fokus auf das MR-Headset, das für diesen Juni erwartet wird, sei die Brille verschoben worden. Sie könnte in 2026 oder 2027 auf den Markt kommen (Quelle).

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