Sir Apfelot Wochenschau KW 16, 2022

Oh, schon wieder Freitag. Dann herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf die Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 16 des Jahres 2022 besonders aufgefallen sind. Neben ein paar Pressemitteilungen aus Cupertino sind auch noch weitere Neuigkeiten mit dabei. Unter anderem findet ihr im Folgenden das eine und andere Detail zu diesen Meldungen: diverse außerirdische News und ein Einblick in die Datenschutz-Hölle, Infos zur Abstimmung über einheitliche Ladegeräte, Umgehung von AMP-Webseiten mit bestimmten Browsern, Netflix-Zahlen und -Pläne, Gerüchte zu neuen Apple-Geräten und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 16 im Jahr 2022 findet ihr u. a. folgende Meldungen: Online-Virenscanner geben Nutzer/innen-Daten preis, Server auf dem Mond, Ladeanschluss-Standard in der EU, Umgehen von AMP-Webseiten, Recycling, Karten und Tanz bei Apple, Geräte-Gerüchte und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 16 im Jahr 2022 findet ihr u. a. folgende Meldungen: Online-Virenscanner geben Nutzer/innen-Daten preis, Server auf dem Mond, Ladeanschluss-Standard in der EU, Umgehen von AMP-Webseiten, Recycling, Karten und Tanz bei Apple, Geräte-Gerüchte und mehr!

Online-Virenscanner – Stichprobe zeigt vertrauliche Daten öffentlich auf

Erhält man Dateien aus unbekannter Quelle, die potenziell wichtig sein könnten, dann lohnt es sich, sie auf Viren, Würmer, Ransomware und andere Malware hin zu überprüfen. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Organisationen und Behörden können sich so absichern und nach einem Check sicher die erhaltenen Dokumente (Rechnungen, Bewerbungen, Einladungen, etc.) öffnen. Neben lokal installierten Virenscannern kommen bei manchen Leuten und Unternehmen dabei Online-Dienste zum Einsatz. Diese stellen die Dateien teils nicht nur Dritten zur Verfügung, sondern machen sie auch der Community zugänglich. Bei entsprechenden Stichproben wurden neben Bewerbungen auch vertrauliche medizinische und juristische Schreiben gefunden, inklusive aller Daten – mehr dazu im großen Bericht von heise online.

Dreimal Weltall: Mond-Server, Mars-Sonnenfinsternis und Alien-Nachricht

Neben dem lesens- und beachtenswerten Bericht zu Online-Virenscannern als Datenschleudern gab es diese Woche auch wieder ein paar interessante Space News bei heise online. So will das US-Unternehmen Lonestar Rechenzentren auf dem Mond platzieren, um Serverleistung auch bei „richtig schweren Notfällen bereitstellen zu können“. Noch in diesem Jahr sollen Tests stattfinden – Details hier. 

Gleichzeitig zu diesen News hat der Mars-Rover Perseverance mal wieder eine Sonnenfinsternis aufgenommen, diesmal aber in Farbe. Die Fotoreihe, die zu einem Video zusammengesetzt werden kann, wurde durch den größeren Marsmond Phobos möglich – Detail hier. 

Gleich drei erdähnliche Planeten in der habitablen Zone um den Stern Trappist-1 soll es geben, und sie sollen im Oktober eine Nachricht (inkl. Musik) erhalten – Details hier.

Wegen geteilten Accounts? Netflix seit 10 Jahren erstmals mit Abo-Rückgang konfrontiert

Um rund 200.000 Abonnements seien die Zahlen bei Netflix zurückgegangen, wird u. a. bei MacRumors aufgezeigt. Das sei der erste Account- bzw. Abo-Rückgang seit zehn Jahren. Die aktuellen Preiserhöhungen werden dabei beim Streaming-Dienst nicht als Hauptgrund angegeben, auch nicht der Rückzug vom russischen Markt mit einem Verlust von 700.000 Abonnements. Angeblich gibt es kein größeres Wachstum mehr, weil sich die Leute ihre Accounts und Abos teilen. Es ist zu erwarten, dass die Nutzung von Netflix-Accounts über mehrere Haushalte hinweg bald eingeschränkt / blockiert werden könnte. Weitere Details bekommt ihr in der verlinkten Quelle.

Ladeanschluss-Standard: EU will im Mai dazu abstimmen

Im kommenden Monat soll das Europäische Parlament über einheitliche Ladegeräte und entsprechende Geräte-Anschlüsse abstimmen. Dies wurde, u. a. laut einer Meldung bei iFun, vom „Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments“ in die Wege geleitet. Wird der entsprechende Entwurf angenommen, dann muss mit den EU-Regierungen eine Umsetzung des neuen Gesetzes abgesprochen werden. Universell einsetzbare Ladegeräte mit gleichem Anschluss sollen dabei nicht nur für Smartphones und Tablets kommen, sondern auch für Kopfhörer, Lautsprecher, Kameras, Handheld-Konsolen, etc. Nur Geräte, die zu klein für einen Anschluss sind, seien ausgenommen. Als Beispiele werden Fitness-Tracker und die Apple Watch genannt.

Umgehen von AMP-Webseiten: Mit DuckDuckGo und Brave möglich

Für die Anzeige von mobilen Webseiten bietet Google seinen AMP-Service an, der für „Accelerated Mobile Pages“ steht. Google passt mit dem Dienst verschiedenste Webseiten an, damit sie in mobilen Webbrowsern auf Smartphones und Tablets schneller und angeblich auch einfacher nutzbar werden. Natürlich ist das nicht ganz unbedenklich, da Google auch direkt ein paar Daten dabei einsackt. Wer nicht nur der Google-Vereinheitlichung von Webseiten, sondern auch der Dateneinheimsung entgegen treten will, kann – wie der iPhone-Ticker hier aufzeigt – die mobilen Webbrowser DuckDuckGo und Brave nutzen. Von DuckDuckGo gibt es nun übrigens auch eine Webbrowser-Beta für den Mac, die ich mir diese Woche für euch angesehen habe: Ausprobiert – DuckDuckGo Webbrowser für macOS. 

Apple Newsroom: Recycling, Karten-Update und Tanz-Aktivitäten

Apple hat diese Woche auch ein paar umfangreichere Informationen herausgegeben, in Form von gleich drei Pressemitteilungen. Diese werde ich hier kurz vorstellen und dann verlinkten:

  • Recycling: In 2021 gab es einen neuen Höchststand bei der Verwendung von recycelten Materialien für Apple Produkte; es wurden fast 20 Prozent der Materialien aus der Wiederverwertung bezogen. Ein geschlossener Kreislauf soll in Zukunft durch neue Demontagetechnologie angestrebt werden – alle Infos hier.
  • Karten-Update: Auch in Deutschland können nun die neuen Features für Apple Karten (auf dem iPhone) verwendet werden. Über 60 Sehenswürdigkeiten in 3D, detailliertere Bodenbedeckung, verbesserte Navigation, die „Umsehen“-Funktion, Augmented-Reality-Fußgängerrouten und mehr wird dabei verfügbar gemacht.  Details und Screenshots findet ihr mit diesem Link.
  • Tanz-Aktivitäten: Am 29. April findet der Welttag des Tanzes statt, für den Apple im Workout-Angebot Fitness+ neue Inhalte ankündigt. Nutzer/innen erwarten eine neue Sammlung rund ums Tanzen, eine limitierte Auszeichung und eine spezielle „Künstler:innen im Spotlight“-Folge mit Hits und ikonischen Moves aus BTS-Videos. Hier mehr dazu.

Update für das MagSafe Battery Pack: 7,5 Watt statt nur 5 Watt zum Aufladen

Was lässt sich eigentlich nicht mehr mit einem Update regeln? Dass das MagSafe Battery Pack von Apple, welches ihr als kabellosen Zusatzakku an kompatiblen iPhone-Modellen verwenden könnt, dazugehört, das zeigt u. a. MacRumors in einer Meldung auf. Denn nach einer Aktualisierung der Firmware, welche nun offiziell herausgegeben wurde, lädt das Zubehör nicht mehr nur mit 5W Leistung, sondern nun mit 7,5W Leistung. Das entspricht allerdings immer noch nicht dem Maximum von 15W, die aktuell nur mit angeschlossenem Ladegerät erreicht werden. Dieser Umstand führt das Akkupack ad absurdum, da man ja auch das iPhone an sich kabelgebunden laden kann, und das viel schneller.

Gerüchte zu Apple-Geräten: Apple-TV-Bar und iPhone-Modelle für 2024

Zuletzt noch ein kleiner Ausblick auf eventuell zu erwartende Hardware von Apple. So hat iFun in dieser Woche wieder eine Kombination aus HomePod, Apple TV und FaceTime-Kamera ins Gespräch gebracht. Bezugnehmend auf Informationen des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman heißt es, dass das vielleicht als Soundbar-TV-Telefonie-Gerät erscheinende Stück Hardware „perspektivisch das Zentrum der Smart-Home-Anstrengungen Apples“ darstellen könnte. Währenddessen bezieht man sich hinsichtlich eines iPhone-Gerüchts bei MacRumors auf Ming-Chi Kuo. Hier wird darüber gemunkelt, dass das iPhone ab 2024 einen Full-Screen auf der Vorderseite haben könnte. FaceTime-Kamera und Face ID könnten sich dann unter dem Display verstecken.



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