Sir Apfelot Wochenschau KW 27, 2021

Was für eine Woche! Erst wird das Nintendo Switch OLED-Modell angekündigt und jetzt gibt es auch noch eine Sir Apfelot Wochenschau. Schön, dass ihr wieder reinschaut und euch ansehen wollt, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 27 des Jahres 2021 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Die Open-Source-Szene und der Funk, die Muse Group und die Audacity App, 4-Tage-Woche als geglücktes Experiment, dringliche Mitteilungen im Fokus-Modus von iOS 15, fragwürdiges Apple-Video von 2014, Infos zum iPhone 13 und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 27 in 2021 findet ihr u. a. folgende Meldungen: Open-Source-Funk in Gefahr, Audacity wird als Spyware betrachtet, dringliche Mitteilungen unter iOS 15, fragwürdiges Apple-Video von 2014, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 27 in 2021 findet ihr u. a. folgende Meldungen: Open-Source-Funk in Gefahr, Audacity wird als Spyware betrachtet, dringliche Mitteilungen unter iOS 15, fragwürdiges Apple-Video von 2014, und mehr.

Bedroht eine EU-Richtlinie den Open-Source-Funk?

Die EU-Kommission arbeitet an Vorschriften zur Umsetzung der Funkanlagenrichtlinie RED. Kritiker sehen Freifunk, OpenWrt und das Internet der Dinge bedroht“, leitet heise online einen entsprechenden Artikel ein. Dabei geht es aber nicht um ein komplett neues Papier, sondern um fragliche Passagen in einer EU-Richtlinie von 2014. Dafür sollen neue Standards ausgearbeitet werden, die Open-Source-Funk arg erschweren oder verhindern könnten. Die Abkürzung RED steht dabei für „Radio Equipment Directive“. Und diese besagt z. B., dass auf Funk-Endgeräten nur noch von den Herstellern autorisierte Software verwendet werden soll. Alle Details findet ihr in der verlinkten Quelle.

Audacity: Beliebte Audio-App soll jetzt Spyware sein

Das Wort „Spyware“ fiel diese Woche häufig im Zusammenhang mit der seit langem beliebten Audio-App Audacity. Die kostenlose Software für macOS, Windows und Linux hilft beim Aufnehmen, Bearbeiten und Ablegen von Audioinhalten. Bereits vor ein paar Wochen wurde sie allerdings von der Muse Group übernommen. Diese hat nun die AGB angepasst und will etliche Daten der Nutzer/innen erheben sowie abführen. Dazu gibt es u. a. bei Basic Thinking einen Beitrag. Es ist auch von einem Verstoß gegen Lizenzauflagen die Rede. Wenn ihr euch nun bei Audacity unsicher seid, dann schaut auch mal hier hinein: Audacity-Alternativen – Kostenlose und günstige Audio-Programme.

Gleichbleibende oder gesteigerte Produktivität in der 4-Tage-Woche

Heute will ich mal eine Meldung einbauen, die nicht so ganz zu Technik oder Apple passt, die mir aber trotzdem positiv aufgefallen ist. Denn t3n berichtet an dieser Stelle über zwei Feldversuche aus Island, wo die 4-Tage-Woche seit 2015 erprobt wurde. Mit den jeweils 2.000 bzw. 500 Teilnehmer/innen (bei insgesamt rund 200.000 Einwohnern des Landes) ergibt sich ein repräsentatives Bild. Neben der Arbeitszeitverkürzung wurde auch die Arbeit an sich effizienter gestaltet. Die Produktivität blieb dabei gleich oder wurde sogar verbessert. Hoffentlich macht das Konzept sich auch außerhalb Islands breit. 

Kaspersky schlug Nutzer/innen fast nutzlose Passwörter vor

Sich selber Passwörter auszudenken, die sicher sind und nicht so schnell geknackt werden können, ist gar nicht so einfach. Deshalb gibt es verschiedene Software-gestützte Mechanismen, die einem diese Aufgabe abnehmen sollen. Auf Apple-Geräten bekommt ihr z. B. recht sichere Passwörter vorgeschlagen, wenn ihr irgendwo eines festlegen müsst. Auch der Antiviren-Profi Kaspersky hat eine solche Hilfe im Angebot. Wie aber der Kryptografie-Lehrende Matthew Green feststellte, spuckte das Kaspersky-Tool vergleichsweise einfache Zeichenkombinationen aus, die per Brute Force in Sekundenschnelle erraten werden konnten. Ein Update soll mittlerweile Abhilfe geschaffen haben. Quelle 1, Quelle 2.

Fokus in iOS 15 – Dringliche Meldungen können angezeigt werden

Mit den anpassbaren Fokus-Modi könnt ihr unter iOS 15 auf dem iPhone festlegen, welche Benachrichtigungen bei der Arbeit, in der Freizeit, während der Schlafenszeit und so weiter zu euch durchdringen dürfen. Wenn ihr alle Benachrichtigungen oder jene von der Home-App ausschaltet, dann könnte es aber sein, dass bestimmte Warnungen nicht durchkommen. Stellt ein Sensor Rauch oder ein Feuer fest bzw. gibt es einen Einbruch, dann solltet ihr auch während der Arbeit oder in der Meditationspause darüber informiert werden. Genau hier greift das Konzept der „dringlichen Mitteilungen“, die der iPhone-Ticker an dieser Stelle beschreibt.

Zurecht zurückgehaltenes Eröffnungsvideo der Apple WWDC 2014

Dank einer Meldung im iPhoneBlog bin ich auch ein Video gestoßen, das einige Fragen aufgeworfen hat. Es war wohl als Eröffnung von Apples World Wide Developers Conference (WWDC) im Jahr 2014 gedacht. Larry David spielte in dem ca. 10-minütigen Video die Rolle jener Person, die Apps für den App Store prüft. Das Ganze war so aufgezogen wie eine Minifolge von „Curb Your Enthusiasm“, einer Sitcom. Dabei ist aber nicht nur fragwürdig, wie willkürlich der Prüfprozess für die Apps dargestellt wurde. Auch lassen sich in dem Video schnell Misogynie und Rassismus ausfindig machen. Logisch, dass es nicht zum Einsatz kam. Kritisch aber, dass es überhaupt produziert wurde. Man konnte es bis vor kurzem noch hier bei YouTube sehen.

Erweiterte Apple-Pencil-Funktionen nun auch für Eingaben auf Deutsch

Unter iOS 14 können verschiedene Funktionen für Apple-Pencil-Eingaben am iPad genutzt werden, zum Beispiel die Handschrift-Erkennung. Diese Funktionen sind nun auch für Sprachen wie Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch verfügbar – das zeigt unter anderem MacRumors in einem Beitrag auf. Handschriftliche Eingaben in diesen Sprachen können nun beispielsweise kopiert und in der Standard-Textform in Textfelder und Formulare eingefügt werden. MacRumors weist für weitere Informationen auf Apples Webseite über die Verfügbarkeit von iOS- und iPadOS-Features hin, die ihr mit diesem Link aufrufen könnt.

„Recht auf Reparatur“ nun auch ein Thema in den USA

In der EU wird das Recht auf Reparatur schon längst besprochen und umgesetzt. Wie MacRumors in einer Meldung darstellt, ist es nun auch ein Thema in den USA unter Biden. „Die Regeln würden die Hersteller daran hindern, die Möglichkeiten der Verbraucher einzuschränken, ihre Produkte in unabhängigen Reparaturwerkstätten oder auf eigene Faust zu reparieren, und es wird erwartet, dass die Richtlinie des Präsidenten die Entwickler von Mobiltelefonen als einen Bereich für eine mögliche Regulierung erwähnt“, heißt es frei übersetzt. Nicht nur soll das in den kommenden Tagen erwartete Papier die Verbraucher/innen-Rechte stärken. Auch soll es die Geschäfte unabhängiger Werkstätten ankurbeln.

Die neuen iPhones in 2021: Verwendet Apple doch die „13“?

Mit Berufung auf Aussagen der Zuliefererkette heißt es bei 9to5Mac, dass die kommende iPhone-Reihe durchaus die Zahl 13 im Namen tragen wird. Dazu gab es zuletzt immer wieder gegenteilig lautende Gerüchte, da die 13 in einigen Ländern, die durchaus als wichtige Absatzmärkte für Apple angesehen werden können, als Unglückszahl gilt. Deshalb wurde gemunkelt, dass im Herbst 2021 vielleicht das iPhone 12S erscheinen würde. Zudem geht es in der verlinkten Quelle noch um den Zeitpunkt der Vorstellung der neuen iPhones sowie um deren Markteintritt. Wahrscheinlich ist, dass sie im September vorgestellt, aber erst später verkauft werden.


 

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