Sir Apfelot Wochenschau, KW 34 2019

Mit dem heutigen Freitag kommt mal wieder eine Sir Apfelot Wochenschau zu euch über den Äther geflattert. Darin findet ihr jene Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 34 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind dieses Mal unter anderem folgende Themen: abhörsicheres Quanteninternet, Chinas Propaganda auf Twitter und Facebook, Gaming-Dienst von der Telekom, Xiaomi in Deutschland, wichtiges VLC-Update, Abo-Preis für Apple Arcade, Abo-Preis für Apple TV+, 2019er iPhone mit USB-C-Ladegerät und mehr.

Update: In der ursprünglichen Fassung des Beitrags stand “KW 33” und “Kalenderwoche 33” – dies wurde durch die richtige Angabe der Kalenderwoche 34 und KW 34 ersetzt. Entschuldigt die Verwirrung.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 34 in 2019 geht es unter anderem um Quanteninternet, Chinas Propaganda auf Twitter und Facebook, einen Gaming-Dienst von der Telekom, Xiaomi in Deutschland, ein wichtiges VLC-Update, Abo-Preise für Apple Arcade und Apple TV+, das 2019er iPhone mit USB-C-Ladegerät und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 34 in 2019 geht es unter anderem um Quanteninternet, Chinas Propaganda auf Twitter und Facebook, einen Gaming-Dienst von der Telekom, Xiaomi in Deutschland, ein wichtiges VLC-Update, Abo-Preise für Apple Arcade und Apple TV+, das 2019er iPhone mit USB-C-Ladegerät und mehr.

Quanteninternet – Verbindung mit „echter Datensicherheit“

Wie Welt hier berichtet, gab es bereits letztes Jahr ein von Physikern aus Wien errichtetes Glasfaser-Netzwerk zwischen vier Teilnehmern, das per „quantenkryptografischer Verschlüsselung“ sicher gemacht wurde. Interessant ist der Hinweis, dass die Quantencomputer, welche für die Zukunft entwickelt werden, die aktuell im Internet verwendeten Verschlüsselungen knacken könnten. Mit dem Quanteninternet wäre eine Möglichkeit gefunden worden, die Datenübertragung auch dann sicher durchzuführen. Die Entwicklungen der Quanteninformationswissenschaftler bringen also Problem und Lösung in einem. Wer sich für die Technologie interessiert, sollte mal reinschauen.

Facebook und Twitter löschen chinesische Staatspropaganda

Für politischen Streit, Zersetzung und Falschinformationen bezüglich der aktuellen Proteste in Hongkong sollten laut den beiden Social-Media-Plattformen mehrere Accounts aus China sorgen. Die Nutzerkonten, die im Auftrag der chinesischen Regierung agiert haben sollen, wurden teilweise gelöscht, teilweise gesperrt. Aktiv vorgegangen sei man gegen 936 Konten, weitere 200.000 wurden vorsorglich gesperrt, schreibt die Zeit. Auch mehrere Like-Seiten und Gruppen seien gesperrt worden. Im Nachgang hat Twitter erklärt, keine Werbeanzeigen von staatlichen Medien mehr zu präsentieren. Weitere Details findet ihr in der verlinkten Quelle.

Nach Google Stadia und Apple Arcade: MagentaGaming von der Telekom

Wie Appgefahren meldet, will nun auch die Telekom unter der Magenta-Flagge ins Gaming-Geschäft einsteigen. Der Beta-Test soll „in Kürze“ starten. Zum Start sollen die Nutzer/innen mit 100 Spieletiteln beglückt werden. Auf aktuellen Vorschaubildern sind einige bekannte Spiele zu sehen, aber auch Kinderspiele, die darauf schließen lassen, dass sich das Angebot an die ganze Familie richtet. Die Registrierung für die Closed Beta beginnt übrigens morgen, am 24. August 2019, um 9:00 Uhr – diese und weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite zum Dienst: https://magenta-gaming.telekom-dienste.de. 

Offizieller Start von Xiaomi in Deutschland

Vor allem für den Smartphone- und Fitness-Tracker-Markt hat sich Xiaomi nun offiziell nach Deutschland gewagt – kein schlechter Zeitpunkt, da es mit Huawei ohne Android ja eher bergab geht. Wie das Fachmagazin t3n berichtet, können die smarten Geräte des chinesischen Herstellers nun also direkt aus Deutschland geordert werden und nicht mehr nur aus den Gearbest-Warenhäusern China, Hongkong und EU. Zudem kann man nun auch – falls man dies möchte – einen Bogen um jene Händler und Mobilfunk-Anbieter machen, die auch hierzulande schon seit 2017 Xiaomi-Geräte anbieten. Eines der ersten Geräte, die man in Deutschland offiziell kaufen können soll, ist laut t3n das Mi 9T Pro Smartphone.

VLC 3.0.8 Update geht gegen Sicherheitslücken vor

Wie iFun an dieser Stelle schreibt, gibt es für den Apple Mac nun die Version 3.0.8 vom VLC Mediaplayer. Diese stopft einige Sicherheitslücken, die teilweise gravierend gewesen sein sollen. Über die Software zum Abspielen von Musik, Videos, Streams, DVDs und dergleichen soll es aufgrund der Lücken sogar möglich gewesen sein, Nutzerinformationen zu erlangen, Code mit den Nutzerrechten auszuführen und so weiter. Je nach installierter Version müsst ihr für das Update mehrere dutzend MB einplanen; bei mir waren es 51,1 MB.

Spotify Test – Probierphase jetzt dauerhaft 3 Monate lang

Spotify bietet jetzt zum Test seiner Premium-Features die Möglichkeit, diese für 90 Tage auszuprobieren. Vorher waren es nur 30 Tage, und lediglich manchmal als Aktion 90 Tage. Jetzt soll der Testzeitraum der Premium-Demo aber dauerhaft auf rund 3 Monate erhöht worden sein, wie Appgefahren hier aufzeigt. Nach der Probephase geht es dann, erfolgt keine Kündigung, mit einem Abo für 9,99 € pro Monat weiter. Weitere Informationen sowie Angaben zu den Kontrollmechanismen bezüglich Familienaccounts gibt’s bei der verlinkten Quelle.

Mögliche Abo-Preise für Apple Arcade

Mit Apple Arcade wird der Technik-Riese aus Cupertino einen weiteren softwareseitigen Dienst an die Nutzer/innen bringen. Nun sollen die Abo-Preise für das Cross-Gaming-Angebot bekannt geworden sein. Wie Appgefahren hier annimmt, könnten es 5,99 Euro im Monat sein; andere Quellen sprechen sich eher für 4,99 Euro aus, weil für den US-Markt 4,99 $ angenommen werden – wie hier bei MacRumors. Da vorherige Prognosen und Gerüchte eher in Richtung 9,99 Euro gingen, kann man durchaus positiv überrascht sein und sich sicherlich auch hier und da mal einen Monat fürs Daddeln gönnen.

Mögliche Abo-Preise für Apple TV+

Und dann gibt es ja noch einen Dienst, der von Fan-Boys und -Girls erwartet wird. Das Konkurrenzangebot zu Netflix und anderen Streaming-Anbietern für Filme und Serien namens Apple TV+ soll nun auch schon ein Preisschild tragen. Wie abermals Appgefahren an dieser Stelle berichtet, könnte man mit 9,99 $, also hierzulande mit 9,99 Euro, rechnen. Dann wäre ein solches Abo günstiger als bei Netflix oder anderen vergleichbaren Anbietern. Allerdings ist bei Apple fraglich, welche Inhalte nebst den selbstproduzierten Filmen und Serien enthalten sein werden. Bei Appgefahren wird zudem die Frage nach einem Bundle-Angebot mit anderen Diensten (Apple Music, iCloud Speicher, Apple Arcade, etc.) gestellt – ebenfalls ein interessantes Thema.

iPhone 11 mit USB-C-Ladegerät

Einige Gerüchte sprechen den iPhones, die 2019 herauskommen sollen, einen USB-C-Anschluss zu. Andere gehen eher davon aus, dass dieser nicht vor 2020 kommen soll. Nun verdichten sich dazu passend – wie MacRumors aufzeigt – die Gerüchte, dass es zwar 2019 noch den Lightning-Anschluss geben wird, Apple dafür aber ein USB-C-Ladegerät sowie ein USB-C-auf-Lightning-Kabel in den Lieferumfang legen wird. Einem Tweet nach, der einen anonymisierten Chatverlauf zeigt, soll dies von einem hohen Tier bei Apple bestätigt worden sein.

Neue Hardware-Informationen zum iPhone 11 (Gerüchte)

Weitere iPhone-Gerüchte für die 2019er-Modelle hat MacRumors hier aufgezeigt. Demnach soll es für die kommenden Apple-Smartphones unter anderem einen besseren Bruchschutz geben. Das Gehäuse und dessen Glas soll damit länger halten bzw. mehr aushalten. Außerdem soll es eine Verbesserung bei Face ID geben, sodass auch andere Blickwinkel akzeptiert werden und das Gerät beispielsweise auf dem Tisch liegend entsperrt werden kann. Auch für die Triple-Kamera auf der Rückseite der Geräte werden neue Annahmen geäußert. Im Beitrag beruft man sich dabei auf Bloomberg als Quelle.

Die besten Satellitenbilder? Nicht bei Google Maps oder Apple Karten!

Und nun zum Ende noch ein Fun Fact aus der Apple-Ecke, den ich beim iPhone-Ticker (hier) aufgetan habe. Dort sollen Stichproben nämlich aufgezeigt haben, dass es weder bei Google Maps noch bei Apple Karten die besten – respektive höher auflösenden – Satellitenfotos gibt. Durch einen Leser-Hinweis sei die Redaktion darauf gekommen, dass man besser ausgeleuchtete und näher-zoombare Bilder in der „Mein iPhone suchen“-Funktion finden kann. Als möglicher Grund wird angegeben, dass die Funktion vielleicht vor „Karten“ auf neues Material zugreifen kann. Andere Theorie: zum Finden von Geräten sollen die Karten einfach genauer sein. Wer weiß…

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