Sir Apfelot Wochenschau KW 45, 2021

Wusstet ihr, dass es bereits eine Amazon-Aktionsseite für frühe Black-Friday-Angebote gibt? Falls euch aber noch nicht danach ist, nach günstigen Weihnachtsgeschenken zu suchen, habe ich hier erst einmal die neue Sir Apfelot Wochenschau für euch. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 45 des Jahres 2021 aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Themen: Cyberkriminelle erpressen MediaMarkt und Saturn, Jailbreak der PlayStation 5, Sündenbock für die „Chip-Krise“ gefunden, deutsche Datenabfragen bei Apple, Hintergründe zur „Shot on iPhone“-Kampagne und einiges mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 45 des Jahres 2021 mit dabei: Ransomware-Angriff auf MediaMarktSaturn, PS5 Jailbreak durch Hacker, Shot on iPhone, Drohnen-Patente von Apple und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 45 des Jahres 2021 mit dabei: Ransomware-Angriff auf MediaMarktSaturn, PS5 Jailbreak durch Hacker, Shot on iPhone, Drohnen-Patente von Apple und mehr.

Ransomware-Angriff auf MediaMarktSaturn führte zu Einschränkungen in den Märkten

Ein „Verschlüsselungstrojaner“ hat, laut einem Beitrag im Spiegel, die Märkte von MediaMarktSaturn getroffen. In der Meldung bezieht man sich u. a. auf die Unternehmenssprecherin der Märkte-Gruppe, die bestätigte, dass es einen „Cyberangriff“ gab. Dieser legte 3.100 Server lahm und führte in einigen Märkten dazu, dass verschiedene Aufgaben nicht erfüllt werden konnten. Zum Beispiel konnten wohl teilweise keine Verkaufsdokumente ausgestellt werden (das schien aber kein generelles Problem zu sein). Die Online-Shops waren derweil nicht betroffen, hieß es. In der verlinkten Quelle sowie auch in einem Folgeartikel bei Basic Thinking gibt es noch weitere Zahlen und Fakten zu Ransomware-Angriffen auf Unternehmen.

PlayStation 5 Root-Schlüssel: Jailbreak der Konsole wurde erreicht

Auf der Seite von PlayStationINFO gab es diese Woche einen Beitrag, in dem man sich auf einen Tweet von @fail0verflow bezieht. Demnach ist es der entsprechenden Hacker-Gruppe gelungen, die symmetrischen Root-Schlüssel der aktuellen Sony-Videospielkonsole „PlayStation 5“ zu extrahieren. Damit ist es – zumindest theoretisch – möglich, Exploits auszunutzen, um unsignierte Software auf der PS5 laufen zu lassen. Das bedeutet, dass eigene Programme sowie Emulatoren mit raubkopierten Spielen ausgeführt werden könnten. Zudem könnte die Hardware für ganz andere Systeme und Programme genutzt werden. Ob das von jemandem als nötig angesehen wird, steht dabei hinten an. Interessant ist aktuell, dass der Jailbreak als solcher gelungen ist.

Der Sündenbock für die Chip-Knappheit: Texas Instruments

Die steigende Nachfrage in Kombination mit der anhaltenden Covid-19-Pandemie hat in der Tech-Branche zu einer Chip-Knappheit geführt. Nicht selten wird hier die PlayStation 5 als Beispiel genommen, oder auch das iPhone 12, das teilweise erst zwei Monate später als üblich erhältlich war. Wie ein Beitrag von WinFuture nun aber aufzeigt, soll die verzögerte Produktion und Auslieferung von Geräten aber nicht nur an High-End-Chips und deren Knappheit liegen. Vielmehr soll es an „Analog-ICs, also Chips, die analoge Schaltungen enthalten“, mangeln. Und diese stammen zum Großteil von Texas Instruments (TI). TI soll seine Fertigungen nicht ausbauen, lange Lieferzeiten haben und Deadlines nicht einhalten, heißt es.

Staatliche Datenanfragen bei Apple: Deutschland im zweiten 2020-Halbjahr auf Platz 1

Wenn Regierungen und deren Behörden Maßnahmen zur Strafverfolgungen unternehmen bzw. schwere Verdachtsmomente vorliegen haben, können sie bei Unternehmen gewisse Daten zu verdächtigen Kund/innen abfragen. Auch bei Apple ist das möglich. Diesbezüglich veröffentlicht Apple auch immer wieder einen Transparenzbericht, in dem aufgezeigt wird, welche Staaten wie viele Anfragen stellen. In einem Beitrag von Caschys Blog wurde diese Woche aufgezeigt, dass im zweiten Halbjahr 2020 Deutschland die meisten Anfragen stellte: 16.819 Stück. Auf Platz 2 stehen die USA und auf Platz 3 China. Interessant hier: die Zahlen stiegen von 851 im Vorjahr auf nun 11.372. Den Bericht selber lesen könnt ihr mit diesem Link.

Apple rudert zurück: Display-Reparatur beim iPhone 13 soll Face ID nicht mehr beeinflussen

Wie letzte Woche aufgezeigt, so führten Reparaturen am Display des iPhone 13 bzw. der Austausch des Panels durch freie Werkstätten dazu, dass die Face-ID-Funktion des Geräts deaktiviert wurde. Für Nutzer/innen hieß das, dass sie einen Display-Austausch nur von Apple oder entsprechend ausgerüsteten Werkstätten durchführen lassen sollten. Werkstätten mussten sich tendenziell mit spezieller Ausrüstung bestücken. Das soll nun aber durch ein Software-Update des Apple-Smartphones verhindert werden, berichtet MacRumors. Denn Apple hatte wohl ein Einsehen und will Face ID im beschriebenen Fall nicht mehr deaktivieren.

Wie es zu der „Shot on iPhone“-Kampagne kam

„Shot on iPhone“ ist unter anderem der Titel einiger von Apple veröffentlichter YouTube-Videos, aber auch ein Hashtag, der von Nutzer/innen auf Social Media verwendet wird, um mit dem (jeweils neuen) Smartphone gemachte Fotos und Videos hervorzuheben. Die seit 2014 laufende Kampagne kann dementsprechend als Erfolg angesehen werden, da nicht nur die von Künstler/innen durchgeführten Auftragsarbeiten von Apple als Werbung genutzt werden, sondern auch die Kund/innen von Apple freiwillig durch die Zurschaustellung und das Betiteln eigener Werke Werbung für Apple und iPhone machen. Wie es zur einfachen Idee der Kampagne gekommen ist, das zeigt u. a. der Macerkopf in einem Beitrag auf – mit Bezug auf einen Artikel von Adweek.

Apple-Drohne: Drei Patente weisen auf ein Fluggerät hin

Patently Apple ist eine großartige Quelle, wenn man sich über Patente der Firma Apple informieren will. Ein aktueller Beitrag zeigt dabei gleich drei Patente auf, die ein „unbemanntes Flugobjekt“ (Drohne) sowie dessen Eigenschaften und Funktionen beschreiben. Dabei wird auf verschiedene Details eingegangen und es werden auch Skizzen aus den entsprechenden Unterlagen gezeigt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Apple seine Drohnen-Pläne scheinbar bis zu einem gewissen Grad geheim halten wollte. Denn bevor die Patentanträge in den USA gestellt wurden, gab es sie schon in Singapur, wo es eher unwahrscheinlich ist, das jemand in diese Richtung recherchiert. Aber Patently Apple ist dem Unternehmen aus Cupertino auf der Spur.


 

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