Sir Apfelot Wochenschau KW 46, 2023

Ein weiteres Wochenende bahnt sich an. Und natürlich bekommt ihr auch dafür die passende Lektüre gereicht. Mit der dieswöchigen Sir Apfelot Wochenschau stelle ich euch jene Apple- und Tech-News vor, die mir in der Kalenderwoche 46 des Jahres 2023 aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Google-KI liefert bessere Wettervorhersagen, YouTube-Videos mit KI müssen gekennzeichnet werden, Android-Klon statt iPhone 15 Pro Max geliefert, iMessage-Funktionen auf Android-Smartphones von Nothing, Apples App Store Award 2023, neues zu visionOS-Entwicklungen, und mehr!

Sir Apfelot als Podcast

Wenn ihr sowohl den Sir Apfelot Blog als auch Podcasts mögt, dann solltet ihr mal in den Sir Apfelot Podcast reinhören. Lynne und Jens gehen auf interessante Themen ein und werfen dabei ihre eigenen Erfahrungen und Meinungen mit in den Mix.

Hier findet ihr die verschiedenen Plattformen, auf denen ihr den beiden zuhören (sowie mittlerweile auch zuschauen) könnt:

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 46 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Google-KI liefert Wettervorhersage, Kennzeichnungspflicht für KI-Videos bei YouTube, Android-Klon statt iPhone geliefert, iMessage-Funktionen auf Android-Smartphones von Nothing, App Store Award 2023 und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 46 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Google-KI liefert Wettervorhersage, Kennzeichnungspflicht für KI-Videos bei YouTube, Android-Klon statt iPhone geliefert, iMessage-Funktionen auf Android-Smartphones von Nothing, App Store Award 2023 und mehr!

GraphCast: KI liefert effizienter und schneller genauere Wettervorhersagen

Deepmind, die KI-Schmiede von Google, hat „GraphCast“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine KI für Wettervorhersagen. Diese soll auf einem einzelnen Prozessor laufen und dabei nicht nur schneller als auf Großcomputern ausgeführte Simulationen zu Ergebnissen kommen. Diese sollen auch noch besser, länger in die Zukunft reichend und stromsparender sein. Konkret ausgedrückt: die Wettervorhersage für 10 Tage soll in unter einer Minute entstehen. Neben den alltäglichen Wettervorhersagen soll GraphCast von Google Deepmind auch die Warnung vor extremen Wetterereignissen verbessern. Details zu GraphCast gibt’s im hauseigenen Blog sowie im Science-Magazin.

KI-Inhalte bei YouTube: Kennzeichnung und Beschwerde-Möglichkeit für Deepfakes

Während YouTube, wie letzte Woche berichtet, selbst KI nutzen will, um die Interaktion mit Videos seitens des Publikums zu vereinfachen, soll es für Creator neue KI-Richtlinien geben. So sollen alle, die ein mit KI erstelltes Video hochladen, die Pflicht haben, dies entsprechend transparent zu machen. Hinzu kommt die Möglichkeit, ein Video zu melden, falls man darin in Form eines Deepfakes auftaucht. Ist man also als lebensnahe CGI-Figur oder als in ein echtes Video kopiertes Gesicht zu sehen, soll man sich an die neue Beschwerdestelle richten können. Details zu den neuen Richtlinien und Möglichkeiten gibt es im YouTube-Blog.

Apple iPhone 15 Pro Max bestellt, Schrott-Klon mit Android bekommen

Aktuell macht eine Story die Runde, die auf Reddit ihren Anfang genommen hat und durch einen ähnlichen Bericht bei TikTok untermauert wird. Es geht darum, dass jemand ein iPhone 15 Pro Max direkt bei Apple bestellt hat, im anschließend gelieferten Paket dann aber ein Android-Klon ankam. Dieser hatte eine dem iOS-Design nachempfundene Android-Gestaltung, aber ansonsten kaum etwas mit iPhone und iOS gemein.

Die Hardware und Leistung seien sehr schlecht, heißt es. Zudem waren Apps vorinstalliert, die Apple nie auf einem iPhone vorinstallieren würde – YouTube, Facebook und TikTok. Nun stellen sich ein paar Fragen: Wer hat die Geräte ausgetauscht? Und warum? Natürlich könnte das originale iPhone einfach geklaut worden sein. Es kann aber auch sein, dass das Austauschgerät zum Abgreifen von Apple ID, Bezahldaten, Login-Daten, etc. genutzt werden sollte. (Quelle)

Nothing und Sunbird: iMessage-Funktionen auf dem Phone (2) mit Android

Nothing ist der erste Smartphone-Hersteller, der eine Lösung für eine der größten Frustrationen bei der Kommunikation zwischen Android- und iOS-Nutzern anbietet“, heißt es auf der offiziellen Webseite zu den sogenannten Nothing Chats. Die gemeinsam mit Sunbird entwickelte „Nothing Chats“-Anwendung soll es auch Android-Nutzer/innen ermöglichen, in der Kommunikation mit iPhone-Nutzer/innen mehrere iMessage-Vorteile genießen zu können – die drei Punkte, wenn jemand schreibt, Sprachnachrichten, hochauflösende Bilder, etc.

Später soll es auch Lesebestätigungen und Nachrichten-Reaktionen geben. Wie das umgesetzt wird, geben Nothing und Sunbird nicht preis. Sunbird lehnt die Offenlegung des Quellcodes und die Umwandlung der Sunbird App bzw. Nothing Chats zu einem Open-Source-Angebot ab. Dennoch soll man Sunbird die eigenen Apple-ID-Daten geben, um das Angebot nutzen zu können. Hier muss man also hoffen, dass es kein Datenleck geben wird und die Nachrichten nicht irgendwann von Dritten abgegriffen werden. (Zusätzliche Quelle, Sunbird-Webseite)

Besser als SMS und MMS: Apple gibt an, ab 2024 RCS zu unterstützen

Ob es mit den Bemühungen von Sunbird und Nothing Phone zu tun hat oder ob Apple von sich aus endlich ein Einsehen hat, das ist nicht klar. Aber auf jeden Fall scheint es nun eine offizielle Zusage zu geben, für den Austausch mit Android-Nutzer/innen den RCS-Standard (RCS = Rich Communication Services) zu übernehmen.Nachrichten zwischen iPhones und Android-Geräten sollen dann nicht mehr als SMS und Medien nicht mehr als MMS gesendet werden.

Dank RCS werden höhere Auflösungen für Fotos und Videos unterstützt, es können größere Dateien und auch Sprachnachrichten ausgetauscht werden. Apple will den Standard „später im nächsten Jahr“ implementieren – also wohl mit iOS 18 oder iOS 18.x. Für die Kommunikation zwischen iPhone-Nutzer/innen will Apple weiter am eigenen iMessage-Standard festhalten. (Quelle)

Weitere Details zu den Google-Zahlungen an Geräte- und Software-Firmen

Dass Google jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar in andere Unternehmen pumpt, damit diese die Google-Suchmaschine zum Standard in ihren Systemen und Browsern bzw. auf allen ihren Geräten machen, das ist ja nun bekannt. Auch wurden in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Summen hin und her geworfen, um das Ausmaß der Sache immer weiter aufzublähen.

In den Reigen reihen sich nun weitere Zahlen ein: ganze 36% der Google-Werbeeinnahmen seien an Apple geflossen. Im Jahr 2021 sollen zudem insgesamt 26,3 Milliarden Dollar an andere Unternehmen geflossen sein, um Google als Suchmaschine zu platzieren. Samsung soll innerhalb von vier Jahren insgesamt 8 Milliarden Dollar bekommen haben; das aber unter anderem auch, um z. B. den Play Store und andere Google-Dienste prominent zu platzieren. (Quellen: 1, 2)

Sideloading am iPhone: Nächstes Jahr ist es soweit!

Apple muss 2024 sein iPhone-Betriebssystem iOS für weitere App Stores öffnen. Apps sollen dann nicht mehr nur über den Apple-eigenen „App Store“ angeboten und heruntergeladen werden können. Bereits ab März 2024 greift die EU-Regelung, die Apple dazu zwingt, Sideloading zuzulassen. Es lassen sich durch Apple aber trotzdem Regelungen und Richtlinien platzieren, die andere App Stores regulieren und beschränken können. Wie einige Quellen berichten, soll das Sideloading-System „hochgradig kontrolliert“ sein. Zum Einsatz kommen soll hierbei das ManagedAppDistribution-Framework, das bereits für firmeninterne Apps auf Betriebsgeräten genutzt wird. (Quelle)

Bereits seit August in den Sideloading-Startlöchern: Setapp App Store auf iPhone und iPad für 2024 geplant.

Apple stellt Finalist/innen des App Store Award 2023 vor

Mal wieder kürt Apple ein paar Apps mit dem hauseigenen Award. Der App Store Award 2023 wird dieses Jahr in den Kategorien „iPhone App des Jahres“, „iPhone Spiel des Jahres“, „iPad App des Jahres“, „iPad Spiel des Jahres“, „Mac App des Jahres“, „Mac Spiel des Jahres“, „Apple Watch App des Jahres“, „Apple TV App des Jahres“, „Apple Arcade Spiel des Jahres“ und „Kultureller Einfluss“ verliehen. Bis auf letztere bietet jede Kategorie drei Nominierte. Für „Kultureller Einfluss“ haben es aber zehn Apps ins Finale geschafft. 

Nicht alle Apps sagen mir persönlich etwas, aber diese mir bekannten Angebote würde ich direkt empfehlen:

  • Lost in Play (iPad-Spiel): Dieses Spiel habe ich am PC schon dreimal gespielt. Es ist ein schön im Comic-Stil gestaltetes Rätsel-Game mit lustiger Geschichte für alle Altersgruppen. Es macht auch Spaß, es gemeinsam zu spielen.
  • Return of Monkey Island (Mac-Spiel): Wer die vorigen Monkey-Island-Spiele von LucasArts mag, wird auch an diesem Gefallen finden.
  • Too Good To Go (Kultureller Einfluss): Teilnehmende Restaurants, Supermärkte und Bäckereien bieten über diese App (vor allem in größeren Städten) übrig gebliebene Lebensmittel zum Sonderpreis an. Man wird satt und kann dabei sparen.
  • Unpacking (Kultureller Einfluss): Ein Spiel, bei dem es oberflächlich um das Auspacken von Kisten nach dem Einzug in eine neue Wohnung geht. Dabei wird aber auch (k)eine Geschichte erzählt. In der App-Beschreibung des App Stores heißt es dazu u. a.: „Über acht Umzüge hinweg erhältst du die Gelegenheit, dich mit einer Person vertraut zu machen, die du nie zu Gesicht bekommst, und eine Geschichte zu erleben, die dir nie erzählt wird.

Ich bin mir sicher, dass auch die anderen Apps, die sich im Finale des App Store Award 2023 befinden, großartig sind. Schaut also auf jeden Fall mal in die offizielle Übersicht.

visionOS Beta 6 bietet erste Einblicke in Einrichtungsvideos

Wenn man das Apple Vision Pro Headset das erste Mal nutzt und für sich einrichtet, gibt es dafür natürlich ein paar Anleitungen und Tutorials, die direkt über das Gerät abgespielt werden. Die ersten davon sind in der aktuellen visionOS Beta 6 enthalten. Auf Twitter wurden zwei davon vom Account @M1Astra geteilt.

Dabei geht es im ersten um das „Input Training“, also um die Erklärung dazu, wie man Objekte auswählt (mit den Augen) und wie man mit ihnen interagiert (mit Handgesten). Im zweiten geht es um die Einrichtung des eigenen Avatars mit der Außenkamera, die man auf das eigene Gesicht richtet. (Quelle)

Telegram zeigt, wie die visionOS-App aussehen soll

Nicht nur die bei Twitter geteilten Tutorial-Videos zeigen, dass der Release des Apple Vision Pro langsam näher rückt. Auch zeigen immer mehr Studios und Entwickler/innen, was sie für das VR- und AR-Headset anbieten werden. Das Messenger-Angebot von Telegram soll zum Beispiel als AR-Angebot erscheinen. In einem Trailer, der über Telegram in Du Rove’s Channel aufgerufen werden kann, wird zum Beispiel die Auswahl einzelner Chats, die Wiedergabe von Videos, die Anzeige von animierten Stickern und dergleichen gezeigt. Quellen: 9to5Mac-Artikel, Telegram-Video (benötigt Telegram App).

iPhone 15 Pro (Max) kann ab iOS 17.2 im Querformat 3D-Videos aufnehmen

Sowohl das iPhone 15 Pro als auch das iPhone 15 Pro Max können ab dem kommenden Systemupdate auf iOS 17.2 sogenanntes „Spatial Video“ aufnehmen. Dieses 3D-Videoformat kann dann auf dem Apple Vision Pro Headset abgespielt werden. Mehr zu den durchaus zahlreichen Neuerungen und Aktualisierungen in iOS 17.2 lest ihr hier: Was mit iOS 17.2 alles auf das iPhone kommt. In dem Beitrag beschreibe ich u. a., wie man die Aufnahme von Spatial Video aktiviert und wie viel Speicherplatz die Aufnahmen verbrauchen.

Meine Tipps & Tricks rund um Technik & Apple

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