Sir Apfelot Wochenschau KW 47, 2021

Zum heutigen Black Friday 2021 gibt es nicht nur günstige Produkte im Überfluss, sondern auch wieder eine Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 47 dieses Jahres aufgefallen sind. Um unter anderem diese Themen soll es heute gehen: Geld zurück bei langsamem Internet, interessante Ergebnisse von Mars-Experimenten, europäischer Mondspaziergang, Update zum „Cyber-Bunker“, Apples Vorgehen gegen Spionage-Software, „WristMac“-Smartwatch von 1988 wurde versteigert, und einiges mehr. 

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 47 im Jahr 2021 geht es unter anderem um diese Themen: Geld zurück bei langsamem Internet, simulierte Mars-Missionen, Prozess um Cyberbunker in Traben-Trarbach, Apple AR-Headset, und einiges mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 47 im Jahr 2021 geht es unter anderem um diese Themen: Geld zurück bei langsamem Internet, simulierte Mars-Missionen, Prozess um Cyberbunker in Traben-Trarbach, Apple AR-Headset, und einiges mehr!

Langsames Internet – Ab 1. Dezember gibt’s Geld zurück

Wie unter anderem t3n in einem Beitrag aufzeigt, können Zahlungen an Internetanbieter bald gekürzt werden, wenn diese nicht ihren Tarif-Versprechen nachkommen. „Ist die Internetverbindung zu Hause langsamer als mit dem Provider vereinbart, müssen Kunden nicht den kompletten Vertragspreis zahlen“, heißt es mit Hinweis auf eine Änderung im Telekommunikationsgesetz. Allerdings sollte man nicht direkt das Beschwerdeschreiben aufsetzen, sondern erst einmal prüfen, ob nicht vor Ort ein Fehler vorliegt. Welche lokalen Bedingungen die Internetnutzung beeinträchtigen, das steht in der verlinkten Quelle. Dort findet ihr auch die Details zu Entschädigungen bei einem kompletten Internetausfall.

Motorstorm wieder online spielbar: PS3-Spiel läuft auf Fan-Servern

Ebenfalls bei t3n habe ich einen Artikel gefunden, der für Gamer/innen interessant sein sollte. Darin geht es um die Fan-Gruppe „PlayStation Online Network Emulated“, kurz PSOne. Diese emuliert Server, die dafür genutzt werden können, von der Sony PlayStation 3 aus das Spiel Motorstorm online mit anderen zu spielen. Bei dem Game handelt es sich um einen Offroad-Racer. Vor diesem hat PSOne bereits andere PS3-Spiele wieder online spielbar gemacht, wie t3n aufzeigt. Das nächste Projekt soll „PlayStation Home“ sein. Mit Blick auf den aktuellen Metaverse-Trend könnte es aber sein, dass Sony da seine Markenrechte geltend macht und dagegen vorgeht. 

Zweimal Mars: Experimente zum Aufenthalt und Lavaströme

Bevor wir zu anderen Quellen wechseln, bleiben wir noch kurz bei t3n. Dort gab es diese Woche mehrere Meldungen zum Thema Mars. Zum Start einer Mars-Simulation im Oktober haben wir ja bereits an dieser Stelle berichtet. Ein Ergebnis aus solchen Simulationen wird nun hier zusammengefasst: Menschen in einer simulierten Mars-Mission kommunizieren ihre Bedürfnisse und Probleme mit der Zeit weniger, geben an Vorgesetzte nur noch die wichtigsten Informationen weiter und werden zunehmend rebellisch. Weitere Details in der Quelle. Genauso wie bei dieser Schlagzeile: „Mars: Uralte Lavaströme tief unter der Oberfläche entdeckt“ – Aus der Entdeckung sollen auch Informationen zur Entstehung der Erde gezogen werden können.

Europäischer Mondspaziergang noch vor 2030

Bleiben wir kurz abseits der Erde. Denn wie heise online in einer Meldung berichtet, soll die Europäische Weltraumagentur ESA die US-amerikanische NASA „in entscheidender Weise“ bei Mondmissionen unterstützen. Deshalb ist es gut möglich, dass bei der nächsten Mondbegehung, die noch vor 2030 stattfinden soll, auch europäische Astronaut/innen dabei sein werden. Details dazu sowie entsprechende Aussagen des ESA-Chefs Josef Aschbacher findet ihr in der verlinkten Quelle.

Cyberbunker in Traben-Trarbach: Hohe Freiheitsstrafen für Betreiber/innen gefordert

Nach langen Ermittlungen gab es im September 2019 eine polizeiliche Durchsuchung der alten Bunkeranlage in Traben-Trarbach. Wir haben zum Thema mehrfach berichtet, u. a. an dieser Stelle. Nun gibt es Informationen aus dem entsprechenden Prozess. Wie heise online aufzeigt, werden hohe Haftstrafen für die Leute gefordert, die mit ihrer Server-Farm z. B. illegale Darknet-Aktivitäten gefördert haben. „Alle acht Angeklagten hätten sich der Bildung einer kriminellen Vereinigung und der Beihilfe schuldig gemacht – zu zig Tausenden von Straftaten, die von ihren Kunden über illegal gehostete Webseiten abgewickelt worden seien […]“, heißt es mit Bezug auf den Oberstaatsanwalt Jörg Angerer.

Apple verklagt Unternehmen und warnt Aktivist/innen

Die (staatliche) Überwachung von Kommunikationsgeräten kann für Aktivist/innen, Journalist/innen und viele mehr gefährlich werden. Entsprechend will Apple nun gegen den Einsatz von Spyware vorgehen, unter anderem auf den hauseigenen iPhones. So titelt das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung: „Apple verklagt NSO Group, um den Missbrauch durch staatlich geförderte Spionagesoftware einzuschränken“ – zudem wird erwähnt, dass Maßnahmen gegen Cyberüberwachung mit 10 Millionen US-Dollar unterstützt werden. Gleichzeitig kamen diese Woche Meldungen auf, nach denen Apple einzelne Aktivist/innen bzw. Gruppen vor Spionage-Software warnt: etwa hier bei heise online.

Versteigerung von WristMac, einer Smartwatch von 1988

Der sogenannte WristMac („Handgelenk-Mac“) ist eine Uhr, die 1988 von Seiko und der Ex Machina Inc. auf den Markt gebracht wurde. Zur Uhr gehörte auch eine auf Diskette mitgelieferte Software für den Apple-Computer. Die mehr oder minder als Smartwatch zu bezeichnende Uhr konnte programmiert und mit dem Mac verbunden werden, etwa um Telefonnummern zu speichern, Wecker einzustellen und Notizen als Textdatei auszutauschen. Im Jahr 1991 wurde das Ganze sogar von der NASA im Spaceshuttle „Atlantis“ eingesetzt. Weitere Details, ein Bild und Infos zur Versteigerung in dieser Woche gibt’s in einer Meldung von MacRumors.

Apple AR-Headset soll 2022 mit „Mac-ähnlicher Leistung“ erscheinen

Mit Bezug auf den oftmals richtig liegenden Apple-Analysten Ming-Chi Kuo zeigt MacRumors in einem weiteren Artikel neue Gerüchte rund um das Augmented-Reality-Headset von Apple auf. Demnach soll dieses Ende 2022 erscheinen und nicht unbedingt mit einem Computer gekoppelt werden müssen, sondern selber umfangreiche Berechnungen anstellen können. Der Hauptprozessor bzw. das SoC, das dafür zum Einsatz kommen soll, ähnelt wohl dem Apple M1. Dieser soll aber nicht alle Prozesse abwickeln müssen. Ein Co-Prozessor soll sich um die anfallenden Sensoren-Daten kümmern. Weitere Details gibt’s in der verlinkten Quelle.



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