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Test: Olixar BoomBrick Akku-Bluetooth-Lautsprecher – guter Klang für kleines Geld

olixar BoomBrick Bluetooth Lautsprecher
Test: Olixar BoomBrick Akku-Bluetooth-Lautsprecher – guter Klang für kleines Geld

Das Team von mobilefun.de hat mir vor kurzem einen mobilen BT-Lautsprecher für Testzwecke zugeschickt. Das Modell heißt „BoomBrick“ und ist vom Hersteller „Olixar“. Ich habe mittlerweile ja schon die Gelegenheit gehabt, etliche BT-Lautsprecher in diversen Preisklassen auszuprobieren. In diesem Fall liegt der Funklautsprecher bei etwa 40 EUR – also eher im unteren Preissegment.

olixar BoomBrick Bluetooth Lautsprecher

So sieht er aus, der BT-Lautsprecher von olixar namens “BoomBrick” – eben in Form eines Backsteins (Fotos: JK).

Wozu brauche ich einen BT-Lautsprecher?

Für die Leser, die sich noch fragen, warum man einen mobilen Lautsprecher benötigt: Diese kleinen Geräte sind sehr praktisch, wenn man seine ganze Musik auf dem Smartphone mit sich herumträgt, aber mit dem Klang des Smartphones nicht zufrieden ist. Über Bluetooth kann man sehr schnell das iPhone mit dem BT-Lautsprecher koppeln und dann den besseren Klang über den Lautsprecher genießen. Ich nutze diese Möglichkeit zum Beispiel, um Musik auf dem Balkon, im Bad oder in der Küche zu hören, aber man kann natürlich auch im Garten, am See oder sonstwo seine neue Beschallung nutzen – durch den Akku-Betrieb ist man da recht unabhängig.

Neben der Verbindung über Bluetooth gibt es auch noch Funklautsprecher, die jedoch meist mit einer eigenen Funkübertragung arbeiten. Der Vorteil dieser Lautsprecher ist, dass sie oft eine höherer Reichweite haben, als es die BT-Übertragung ermöglichen könnte. Der Nachteil ist jedoch, dass man in der Regel bei einer “Basisstation” die Musik per Kabel einspeisen muss, was wiederum etwas umständlich ist und die Freiheit nimmt, die man durch die “Funktechnologie” ja eigentlich haben möchte.

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Technische Details zum BoomBrick

Der Musikstein von Olixar hat ungefähr die Abmessungen 18 x 5 x 6,5 cm. Das Gewicht von gut 430 Gramm dürfte zu einem großen Teil dem 1200 mAh-Akku geschuldet sein, der gut 8 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht und in knapp 3 Stunden wieder aufgeladen werden kann. Wie bei den meisten mobilen Lautsprechersystemen findet man auch beim BoomBrick einen 3,5 mm Klinkeneingang, um einen MP3-Player oder ein anderes Audiowiedergabegerät per Kabel anzuschließen. Dieses Kabel ist – genauso wie das [Micro-USB-Ladekabel->usb-ladekabel] – dem BoomBrick beigelegt.

Anschlüsse am olixar BoomBrick

Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse des olixar Bluetooth-Lautsprechers: eine Ladebuchse mit Micro-USB und ein Klinkeneingang für die Einspeisung von Audio über ein Kabel.

BoomBrick im Vergleich zum iPhone 6

Wenn man das iPhone 6 im Vergleich zum BoomBrick auf den Tisch legt, sieht man, dass er doch deutlich kleiner als ein Backstein ist.

Pairing und Bedienung des mobilen Lautsprechers

Das Pairing funktioniert recht flott. Nach dem Einschalten des BoomBrick ging er gleich in den Pairingmodus.  Ich habe dann an meinem iPhone unter “Einstellungen” -> “Bluetooth” direkt das Gerät namens “OlixarBoom” gefunden und das iPhone damit gekoppelt. Startet man nun die Musikwiedergabe am iPhone, wird das Audiosignal direkt auf den BoomBrick übertragen.

Bedienelemente Oberseite BoomBrick

Die Bedienelemente findet man auf der Oberseite des BoomBrick.

Auf der Oberseite des Gerätes findet man einige Bedienelemente, die zum Beispiel “Lied vor” und “Lied zurück”, sowie eine Lautstärkeregelung ermöglichen. Die Einstellung der Lautstärke ist dabei von der des iPhone getrennt. Das heißt, mit den Tasten wird kein Signal an das iPhone geschickt, lauter oder leise zu werden, sondern der Verstärker im BoomBrick selbst wird lauter und leiser geschaltet. Über das iPhone kann man die Lautstärke zusätzlich beeinflussen.

Durch das Mikrofon im BoomBrick kann man ihn auch als Freisprecheinrichtung nutzen, um eingehende Telefon-, Audio-Facetime- oder Skypeanrufe zu beantworten. Wie hierbei der Klang für den Anrufer rüberkommt, habe ich nicht ausprobiert.

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Fazit: Der Sound des Akku-BT-Lautsprechers von Olixar

Wie immer ist der Klang das entscheidende Kriterium bei Lautsprechersystemen. Von der Bedienung und den Funktionen lassen eigentlich fast alle BT-Lautsprecher keine Wünsche mehr offen. In der Regel haben auch fast alle die Freisprech-Möglichkeit. Beim Klang und Preis trennen sich allerdings die Geschmäcker. Natürlich kann man vom BoomBrick keinen Sound erwarten, den ein 200 EUR-BT-Lautsprecher erzeugt. Dafür ist der Preisunterschied und damit auch die Qualität in der verwendeten Materialien einfach zu unterschiedlich. Aus dem Grund kommt er aus meiner Sicht auch nicht an den Klang der Jawbone Big Jambox heran. Mit anderen günstigeren Bluetooth-Boxen wie dem Terratec Mobile Boost kann sich der BoomBrick allerdings durchaus messen.

Aus meiner Sicht ist die Bluetooth-Box also gut geeignet für die Musikberieselung im kleineren Stil. Auf dem Schreibtisch, im Bad oder auch in der Küche erfüllt er voll und ganz seinen Zweck. Mit einer Gartenparty, bei der auch lauter gesprochen wird, dürfte er schon an seine Grenzen stossen, da er bei höherer Lautstärke einfach nicht mehr genug Bass liefert. Bei geringerer Lautstärke ist dies allerdings kein Thema. Alles in allem also aus meiner Sicht ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Mein (hochpreisiger) Alternativ-Tipp für besseren Klang

Wer tatsächlich Lautsprecher mit mehr Bass und höherer Lautstärke benötigt, sollte sich nach höherpreisigen Modellen umschauen, die eventuell auch etwas größer sind. Mein Tipp für Leute, die nicht so sehr aufs Geld achten und bereit sind, für guten Klang etwas mehr zu investieren: Der Bose Sound Link Speaker III. Er ist etwas größer, kostet ca. 250 EUR und hat einen umwerfenden Klang, den man einem System dieser Größe einfach nicht zutraut. Er sollte auch für kleine Gartenparties reichen. 🙂

 

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Sir Apfelot
Sir Apfelot
Jens Kleinholz, den meisten Lesern des Blogs eher als "Sir Apfelot" bekannt, arbeitet seit über 20 Jahren mit Macs und hätte sich garantiert damals schon ein iPhone gekauft, wenn Steve Jobs es mal ein bisschen früher erfunden hätte. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er selbstständig und bringt mit seiner SEO-Agentur NET-TEC internet solutions die Homepages von Kunden auf die vordersten Plätze bei Google.

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