Apple erhöht die Preise von Abos und Versicherungen

Apple hat letzte Woche die Preise einiger seiner Services angehoben. In Deutschland sind dabei die Preiserhöhungen für Apple Music und AppleCare+ angekommen. In anderen Ländern und Regionen wurden aber auch die Kosten für iCloud+ und Apple One angehoben. Eine Übersicht der Preisaufstockungen habe ich in diesem Beitrag für euch.

Die nunmehr höheren Kosten fürs Musikstreaming (Apple Music) und die Geräteversicherung (AppleCare+) könnten eine noch größere Welle an Preiserhöhungen bei Apple ankündigen.
Die nunmehr höheren Kosten fürs Musikstreaming (Apple Music) und die Geräteversicherung (AppleCare+) könnten eine noch größere Welle an Preiserhöhungen bei Apple ankündigen.

Preise für Apple Music-Abonnements angehoben

Wie bereits am Freitag berichtet, ist Apple Music nun unter anderem in Deutschland teurer. Einzelpersonen müssen jetzt einen Euro mehr pro Monat zahlen. Das Gleiche gilt für Studierende. Das Familien-Abo wurde um drei Euro teurer gemacht.


Alter PreisNeuer Preis
Studierende5,99 €6,99 €
Einzelperson10,99 €11,99 €
Familie16,99 €19,99 €

AppleCare+ für Mac- und iPad-Modelle ist teurer geworden

Während ein paar befristete Policen sowie Monatsabos für die Versicherung von Apple-Geräten günstiger gemacht wurden, sind letzte Woche fast alle iPad-Angebote von AppleCare+ teurer geworden. Zudem wurde die Apple-Versicherung für Mac-Modelle um durchschnittlich fünf Euro im Preis angehoben.

Im iPad-Bereich sind die befristeten Policen um zehn Euro teurer geworden. Die Monatspolicen wurden um 50 Cent pro Monat angehoben. Für iPhones sind die Preise vorerst gleich geblieben. Wer sich selbst einen Überblick verschaffen will, kann u. a. diese Apple-PDFs zurate ziehen: Alte Preise und neue Preise.

In mehreren Ländern wurde iCloud+ teurer gemacht

Dass Apple in Deutschland noch weitere Services teurer machen wird, ist wahrscheinlich. Als nächstes könnte iCloud+ dran sein, wie die aktuellen Preiserhöhungen in Japan, Neuseeland, den Philippinen, Indonesien, Vietnam, Nigeria, Ägypten und der Türkei zeigen.

Je nach Land und genauem Abo gab es Preiserhöhungen von 11 bis 55 Prozent. Zwar wird davon ausgegangen, dass die Preise in den genannten Ländern wegen veränderten Wechselkursen angepasst wurden. Apple könnte die Anpassungen an den US-Dollar aber mittelfristig zum Anlass nehmen, allgemein die Preise zu erhöhen.

Dollar-Preise für Apple One in den USA angehoben

In der Meldung zur Preissteigerung bei Apple Music habe ich am Freitag erwähnt, dass das „Apple One“-Abo noch nicht teurer geworden ist. Es lohnt sich also derzeit umso mehr, das Kombi-Angebot zu buchen, wenn man neben Apple Music auch Apple TV, Apple Arcade und zusätzlichen iCloud-Speicher nutzen will.

Es könnte hier aber bald ebenfalls eine Aufstockung der monatlichen Kosten geben, wie ein Blick in die USA zeigt. Dort bleibt zwar vorerst das Abo für Einzelpersonen unverändert bei 19,95 Dollar. Jedoch wurde das Familien-Abonnement von 25,95 auf 27,95 Dollar angehoben. Das Premium-Paket wurde von 37,95 auf 39,95 Dollar angehoben.

Wir behalten die Preisentwicklungen der Apple-Abos für euch im Auge.

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