Die 6 Unterschiede zwischen den MacBook Pros von 2021 und 2023

Gestern hat Apple ohne allzu großes Aufsehen verschiedene Hardware vorgestellt. Als Grundlage für neue Geräte dienten dabei die Profi-Versionen des M2 Chips. Die neuen Versionen namens M2 Pro und M2 Max bringen mehr Leistung und eine bessere Effizienz mit als ihre Vorgänger. Verbaut sind sie in den gestern ebenfalls vorgestellten Modellen des Mac mini und der MacBook Pros mit 14-Zoll-Display oder 16-Zoll-Display. Und gerade bei letzteren gibt es nicht nur das Upgrade des Apple Silicon, sondern auch noch andere Veränderungen. Die 6 (zusätzlichen) Unterschiede zwischen den MacBook Pros von 2021 und 2023 findet ihr in diesem Beitrag.

Neben einer neuen Generation von Pro- und Max-Chips mit entsprechender Leistungssteigerung ergeben sich beim Vergleich der Apple MacBook Pros von 2021 und 2023 noch sechs weitere Unterschiede. Hier bekommt ihr sie alle erklärt.
Neben einer neuen Generation von Pro- und Max-Chips mit entsprechender Leistungssteigerung ergeben sich beim Vergleich der Apple MacBook Pros von 2021 und 2023 noch sechs weitere Unterschiede. Hier bekommt ihr sie alle erklärt.

HDMI 2.1 für 8K mit 60 Hz und 4K mit 240 Hz

Kurz nachdem die ersten „großen“ MacBook Pros mit Apple Silicon im Oktober 2021 veröffentlicht wurden, gab es seitens der Fachpresse und auch von Pro-Nutzer/innen ein paar Beschwerden. Denn zwar sorgen der M1 Pro und der M1 Max für viel Leistung bei vergleichsweise wenig Stromverbrauch. Doch die Leistung anderer Komponenten ließ immer noch zu wünschen übrig. 

Im Beitrag „MacBook Pro 2021 – Details zu SD-Slot und HDMI-Anschluss“ hatte ich damals aufgezeigt, dass der HDMI-Anschluss nur den 2.0-Standard hat, also lediglich 4K bis 60 Hz unterstützt. In den neuen Modellen kommt nun HDMI 2.1 zum Einsatz, was 4K bis 240 Hz sowie 8K mit bis zu 60 Hz ausgeben kann. Der UHS-II Standard des SD-Kartenslots scheint allerdings nicht auf UHS-III angehoben worden zu sein.

WLAN 6E mit 6 GHz Band

Die MacBook Pros von 2021 wurden von Apple bereits mit WLAN 6 ausgestattet. Die neuen MacBook Pros vom Jahresbeginn 2023 wurden nun mit WLAN 6E bedacht. Bei beiden lassen sich die Hochfrequenzfähigkeiten mit dem Standard 802.11ax angeben, da gibt es keinen Unterschied. Allerdings gibt es einen größeren Frequenzbereich, der abgedeckt wird. 

Es können also durch WLAN 6E zusätzliche Funkbänder respektive Kanäle genutzt werden, um Daten zu übertragen. Neben den bekannten Spektren rund um 2,4 GHz und 5 GHz kommen hier 24 Kanäle mit einer Breite von 20 MHz im Bereich von 5,925 GHz bis 6,425 GHz zum Einsatz (regionale Unterschiede möglich).

Bluetooth 5.3 als weiteres Funk-Upgrade der Apple-Laptops

Im Hinblick auf Bluetooth wurden sogar ein paar mehr Entwicklungsstufen übersprungen. Kam bei den Modellen des MacBook Pro aus 2021 noch Bluetooth 5.0 zum Einsatz, so ist es bei den Modellen des MacBook Pro in 2023 bereits das aktuelle Bluetooth 5.3. An der maximalen Datenrate von 50 MBit/s, der Outdoor-Reichweite von bis zu 200 m und der Indoor-Reichweite von bis zu 40 m ändert sich dabei nichts. 

Allerdings wurden mit Bluetooth 5.1 „Direction Finding“ für präzisere Richtungsangaben beim Auffinden von Bluetooth-Geräten sowie mit Bluetooth 5.2 LE-Audio (LE = Low Energy) eingeführt. Bluetooth 5.3 vereint diese Neuerungen mit besserer Zuverlässigkeit, höherer Energieeffizienz und hostseitigen Verschlüsselungsvorgaben. Für weitere Details kann ich den „Bluetooth“-Wikipedia-Artikel sowie dessen Quellen empfehlen.

Bis zu 96 GB Arbeitsspeicher; zuvor 64 GB als Maximum

Um die Leistung am Apple MacBook Pro so richtig ausreizen zu können, lässt sich der neue M2 Max Chip mit 12 CPU-Kernen und bis zu 38 GPU-Kernen konfigurieren. Der gemeinsam genutzte Arbeitsspeicher lässt sich zudem auf bis zu 96 GB aufstocken. Damit sind dann sogar mobil anspruchsvolle Grafik-Projekte, extrem große Render-Prozesse und konsolengleiches Gaming möglich. Zumindest wird das alles von Apple in den Pressemitteilungen von gestern behauptet. 

Längere Akkulaufzeit bei beiden neuen MBP-Größen

Hier darf man ob der Überschrift keine großen Sprünge erwarten. Die von Apple angegebene maximale Akkulaufzeit bei den einzelnen Modellen des MacBook Pro mit 14-Zoll- bzw. 16-Zoll-Display wurden um jeweils eine Stunde angehoben. Mit ein paar weiteren Tricks (verminderte Bildschirmhelligkeit, Ausschalten von WLAN und Bluetooth, etc.) lässt sich bestimmt noch mehr rausholen. Dies sind aber die von Apple angegebenen Werte für den Normalbetrieb:

14 Zoll MacBook Pro 

  • 2021: bis zu 17 Stunden Apple TV schauen bzw. bis zu 11 Stunden im Web surfen
  • 2023: bis zu 18 Stunden Apple TV schauen bzw. bis zu 12 Stunden im Web surfen

16 Zoll MacBook Pro 

  • 2021: bis zu 21 Stunden Apple TV schauen bzw. bis zu 14 Stunden im Web surfen
  • 2023: bis zu 22 Stunden Apple TV schauen bzw. bis zu 15 Stunden im Web surfen

Space Gray nun auch als Farbe des MagSafe-Steckers

Der wahrscheinlich unwichtigste Punkt betrifft das Design des MagSafe-Steckers am Ladekabel der neuen MBP-Versionen. Es handelt sich weiterhin um MagSafe 3, allerdings wurde der Stecker des USB-C-auf-MagSafe-Kabels beim „Space Gray“-Modell des Apple-Laptops nun farblich angepasst. Das graue Modell aus 2021 hat den gleichen „Silber“-Stecker erhalten wie das gleichnamige Farbmodell desselben Jahres. Vorher hab ich nicht so sehr darauf geachtet, aber da ich nun weiß, dass es farblich abgestimmte Stecker gibt, fällt mir der Unterschied bei meinem MBP aus 2021 noch mehr auf. Diese Marketingfüchse bei Apple haben es mal wieder geschafft…


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