Das Rosetta 2-Framework von macOS hilft dabei, für Intel-CPUs geschriebene Apps auf dem Apple Silicon nutzbar zu machen. Es hilft also dabei, den Code der Programme von der x86_64-Architektur in die arm64-Architektur zu übersetzen. Rosetta 2 wird zwar unter macOS 27 beibehalten, ab macOS 28 gibt es aber nur noch eine abgespeckte Version.

Rosetta-Framework bleibt in macOS 27 erhalten
Wie Apple in einem Support-Dokument für Developer aufzeigt, bleibt das Framework für die Übersetzung von x86-Apps auf die Prozessorarchitektur arm64 unter dem neuen macOS 27 erhalten. Das heißt, dass man sich von den Warnhinweisen, die seit macOS 26.4 bei der Ausführung von „veralteten“ Apps erscheinen, nicht zu sehr stressen lassen muss.
Ich habe diese in vergangenen Beitragen übrigens falsch interpretiert und geschrieben, dass der Rosetta-Support unter macOS 27 endet. Das stimmt nicht. Nach Einsicht des verlinkten Developer-Dokuments weiß ich (und wisst ihr) nun, dass für Intel-CPUs geschriebene Apps auch unter macOS 27 funktionieren werden. Ab Herbst 2027 sieht es unter macOS 28 aber tatsächlich anders aus.
Rosetta 2 nur für Intel-basierte Abandonware-Spiele unter macOS 28
Im gleichen Developer-Dokument heißt es nämlich: „Beyond this timeframe, we will keep a subset of Rosetta functionality aimed at supporting older unmaintained gaming titles, that rely on Intel-based frameworks.“
Auf Deutsch: Nach dieser Zeitspanne (macOS 26 und macOS 27) behalten wir einen Teilsatz der Rosetta-Funktionalität bei, mit dem Ziel, ältere und nicht mehr gepflegte Gaming-Titel, die sich komplett auf Intel-basierte Frameworks stützen, auszuführen.
Oder anders ausgedrückt: Die Mac Gaming Community wird unterstützt, indem Abandonware-Spiele auch ab macOS 28 noch ausführbar bleiben. Reguläre Apps hingegen müssen von Developer-Seite aktualisiert werden. Oder man muss sich als User eine Alternative suchen.
Die Geschichte des Rosetta-Frameworks am Apple Mac
Die erste Version von Rosetta kam beim Umstieg von PowerPC-Prozessoren auf Intel-CPUs zum Einsatz. Sie stammt also aus der Mitte der 2000er. Der Name geht dabei auf den Stein von Rosette (Rosetta Stone) zurück. Die Inschriften auf dem Artefakt sind in drei Sprachen verfasst, was in Archäologiekreisen erheblich zur Entschlüsselung von ägyptischen Hieroglyphen beigetragen hat.
Mehr zu dem Apple-Framework habe ich bereits 2022 geschrieben: Was ist Rosetta auf dem Apple Mac?
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.










Hallo Johannes, ich sehe diese Meldung bezüglich der Intel Apps auf meinem M1 iMac auch seit einiger Zeit und bemerkte diese speziell bei meiner App für einen EPSON IT 28,60 Drucker. Ich kontaktierte daraufhin den Support von EPSON. Die wussten angeblich nichts davon und sei mir einen Link zum Download von Windows Apps und auf Vorhalt, dann zu den angeblich aktuellen Mac Apps zum Beispiel zum Scannen diesen Epson. Drucker hab ich seit einem Jahr und ursprünglich konnte ich diesen EPSON Drucker auch über AirPrint steuern, wobei dieses allerdings nicht offiziell unterstützt wurde. Mit den aktuellen Neuinstallation Apps kann ich das nicht mehr und mache mir Sorgen bis dann ab 28 aussieht. Hast du da noch einen Tipp danke im Voraus -rüße Gunnar
Hallo Gunnar,
sollte Epson da nicht einlenken und ab macOS 28 keine eigenen Treiber mehr anbieten, kannst du ggf. auf freie Treiber anderer Anbieter umsteigen.
Ein Universaltreiber für verschiedenste Drucker am Mac ist Gutenprint: https://gimp-print.sourceforge.io/index.php
Es gibt aber noch andere. Leider bin ich selbst nicht so tief im Thema drin. Aber vielleicht weiß ja noch jemand anderes Rat und lässt einen Kommentar da :)
MfG
Johannes