Google Colab Abo kündigen – in wenigen Sekunden erledigt

Kündigung von Google Colab

Ich habe Google Colab seit einigen Monaten gebucht, weil ich viel mit der Disco Diffusion AI experimentiert habe, mit welcher man AI-Kunst produzieren kann. Wer sich für diese Art der künstlerischen Betätigung interessiert, dem würde ich aktuell Midjourney als Start empfehlen. Dieses Projekt läuft als Discord Bot, hat eine einfache Benutzeroberfläche und bringt erstaunliche Ergebnisse.

Midjourney ist auch der Grund, warum ich mein Google Colab Abo nicht mehr benötige. Und wie es immer bei Abos der Fall ist, so war es auch bei Google Colab: Der Weg der Kündigung war steinig, weil ich nicht wusste, wo ich den passenden Button finde.

Colab Kündigung flott erklärt

Um es euch einfacher zu gestalten, habe ich hier den Weg kurz beschrieben, damit ihr die Kündigung in wenigen Sekunden erledigt habt:

  1. Ruft diese Webseite auf pay.google.com
  2. auf dieser Seite wählt ihr den Reiter "Abos und Dienste"
  3. nun sucht ihr nach der Kachel "Abostatus" und klickt dort den Button "Abo kündigen"
  4. nun fragt Google nach, ob ihr wirklich kündigen möchtet, was ihr bestätigt

Einen anderen Weg, um zur Kündigung zu kommen, habe ich zufällig gefunden, als ich die Preise von Google Colab aufgerufen habe. Wenn man auf der Preisübersicht auf den kostenlosen Plan klickt, wird man ebenfalls auf die Kündigungsseite verwiesen, sofern man ein bezahltes Abo laufen hat.

Unter pay.google.com findet man den Bereich Abos und Dienste und kann dort die Kündigung anstoßen.

Unter pay.google.com findet man den Bereich Abos und Dienste und kann dort die Kündigung anstoßen.

Was ist Google Colab eigentlich?

Colab steht für "Collaborative Projects" (kollaborative Projekte) und ist eine cloudbasierte Umgebung für die gemeinsame Entwicklung von Projekten in vielen verschiedenen Disziplinen. Die in New York City gegründete Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch offene Treffen zwischen Künstlern verschiedener Disziplinen zu fördern. Zu diesem Zweck wurde die Website Google Colab eingerichtet.

Google Colab bietet eine kostenlose, webbasierte Umgebung zum Erstellen und Teilen von Jupyter-Notizbüchern. Die Nutzer können Python-Code auf dem Google-Server ausführen, der für Datenanalyse und maschinelles Lernen optimiert ist. Der Dienst nutzt auch die Google-Funktionen für die Zusammenarbeit. Ein kostenloses Konto bietet Zugang zu einer Reihe von Rechenressourcen, einschließlich einer GPU. Das Pro-Abo bietet erweiterte Rechenressourcen, ist aber immer noch mit einigen Einschränkungen verbunden. Wer das maximale herausholen möchte, der muss sich für den etwas teureren Pro+ Plan entscheiden. Einen detailierten Vergleich der drei Stufen findet ihr in meinem Beitrag über die Google Colab Preise.



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2 Kommentare

  1. Joachim M. Guentert sagt:

    Super-Info zu Midjourney, Jens – herzlichen Dank!! Dazu könnt Ihr gerne auch mal was bringen – das ist gerade für neugierige AI-Einsteiger interessant…

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Joachim! Ja, MidJourney habe ich gerade in Bearbeitung. Das Tool ist sehr interessant. Leider muss ich noch ein paar Geräte vorher testen, bevor ich mich an den Artikel zu Midjourney machen kann. Aber es lohnt sich, da mal reinzuschauen.

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