homee – Smart-Home-Systeme mit einem Gerät zusammenführen

homee, so heißt eine kleine, würfelförmige Hardware der Codeatelier GmbH aus Güglingen in Baden-Württemberg. Die Firma, die Softwareentwicklung, App-Design, Smart-Home-Lösungen und weitere Leistungen anbietet, hat mit homee ein Gerät für private Nutzer und Firmen auf dem Markt, mit dem sich verschiedene Smart-Home-Systeme mit einem Gerät zusammenführen lassen. Von Philips Hue und dem Devolo Smarthomesystem über AVM FRITZ!Box Produkte hin zum Nuki Türschloss oder der Netatmo Wetterstation ist vieles dabei. Die Steuerung ist per Alexa oder Google Assistant möglich. Die Unterstützung von Apple HomeKit und Siri ist seit Anfang 2018 in Arbeit.

homee ist der Name einer Smart-Home-Zentrale, die modular aufgebaut ist und auf verschiedenste Smarthomesysteme und Funk-Standards zugreifen kann. So lassen sich alle Systeme per homee App zentral ansprechen - auch per Alexa und Google Assistant!

homee ist der Name einer Smart-Home-Zentrale, die modular aufgebaut ist und auf verschiedenste Smarthomesysteme und Funk-Standards zugreifen kann. So lassen sich alle Systeme per homee App zentral ansprechen – auch per Alexa und Google Assistant!

homee – Brain Cube und Zubehör für zentralisierte Systeme

Für die Einrichtung und Ausstattung des Smart Home gibt es zahlreiche Möglichkeiten – und dabei auch viele verschiedene Anbieter. Wer unterschiedliche Hersteller und deren Produkte nutzt, um das Zuhause schlau sowie automatisch agierend zu machen, der muss sich meist auch mit verschiedensten Apps oder Bediengeräten herumschlagen. Damit soll vermittels der homee Hardware und der homee App Schluss sein. Im Folgenden habe ich euch Details zur Hardware zusammengetragen. Danach geht es um die App für iOS und Android, um die Web-Lösung sowie um die HomeKit-Ambitionen der Entwickler.

homee Brain Cube

Der homee Brain Cube ist sozusagen die Steuerzentrale, mit der sich verschiedene Smart-Home-Systeme mit einem Gerät zusammenführen lassen. Der kleine Würfel ist kompatibel mit netatmo, Nuki, AVM Fritz! und Belkin WeMo. Die Steuerung und Überwachung der von diesen Marken eingebundenen Geräten ist zentral mit der App für den Würfel sowie über eine Web-Plattform möglich. Weitere Würfel (s. u.) sorgen für noch mehr Kompatibilität. Der homee Brain Cube kostet 129,00 Euro bei Amazon. 

Kleiner Würfel als Smart-Home-Zentrale
154 Bewertungen
Kleiner Würfel als Smart-Home-Zentrale
Mit dem homee Brain Cube lassen sich Smart-Home-Elemente von netatmo, Nuki, AVM Fritz! und Belkin WeMo in einer App steuern. Erweiterbar um weitere Würfel für die Funk- und Kommunikationsstandards Z-Wave, ZigBee und EnOcean. Verschiedene Kombinationen als Sparpaket mit Prime-Versand auf der Produktseite wählbar.

Würfel für Z-Wave, Zigbee und EnOcean

Während die Smart Home Produkte der oben genannten Hersteller und Marken vor allem über das WLAN agieren und darüber auch vom homee Brain Cube angezapft werden können, agieren andere Systeme über eigene Funkstandards. So braucht es neben der Zentrale in Weiß den orangenen homee ZigBee Cube, wenn man Philips Hue, IKEA Tradfri, Osram Lightify und dergleichen damit nutzen will. Der lila homee Z-Wave Cube bindet u. a. die Produkte von Fibaro, Aeon, NodOn, Popp und Devolo ins zentralisierte Smart Home ein. Der türkisfarbene homee EnOcean Cube führt der App u. a. Smart Home Produkte der Marken Afriso, Hoppe, Eltako und NodOn zu.

Neben dem homee Brain Cube, der Steuerzentrale also, gibt es noch Erweiterungen für jene Marken, die Z-Wave, Zigbee oder EnOcean nutzen. Einfach stapeln und alle Smart-Home-Geräte zusammenführen...

Neben dem homee Brain Cube, der Steuerzentrale also, gibt es noch Erweiterungen für jene Marken, die Z-Wave, Zigbee oder EnOcean nutzen. Einfach stapeln und alle Smart-Home-Geräte zusammenführen…

Einzeln kosten die Zubehör-Würfel, welche den Brain Cube ergänzen und einfach auf diesen sowie aufeinander gestapelt werden können, 99,00 Euro. Beim Einzelkauf ergeben sich mit der weißen Zentrale also Kosten von 228,00 Euro. Wer sparen möchte, sollte vielleicht gleich zu einem Kombi-Angebot greifen. Auf den oben verlinkten Amazon-Produktseiten habt ihr die Möglichkeit, den Brain Cube jeweils mit einem Würfel für ZigBee, Z-Wave oder EnOcean zu kombinieren. Das Paket kostet dann „nur“ 199,00 Euro, was immerhin eine kleine Ersparnis ist. Dafür ist die homee App gratis 😉

homee App für iOS und Android

Natürlich bringt es nichts, alle Geräte der unterschiedlichsten Hersteller, Marken und Funkstandards mit einem zentralen Device anzusprechen, wenn man nicht darauf zugreifen kann. Das geht mit der kostenlosen homee App, die ihr für iOS im Apple App Store herunterladen und auf dem Android-Smartphone bzw. -Tablet aus dem Google Play Store installieren könnt. In der homee App lassen sich die einzelnen Funktionen der eingebundenen Systeme nutzen sowie auch steuern und überwachen. Zudem sind Kombinationen untereinander möglich – steigt z. B. der CO2-Gehalt in einem Raum, was durch den Sensor des Herstellers A festgestellt wird, kann mit dem Lüftungssystem des Herstellers B frische Luft zugeführt werden.

homee
homee
Entwickler: Codeatelier GmbH
Preis: Kostenlos

Web-Plattform mit Demo-Funktion für Interessierte

Besucht man die Webseite https://my.hom.ee, so sieht man vorerst eine Login-Maske, mit der man ohne ein Nutzerkonto nicht viel anfangen kann. Klickt man jedoch auf den grauen „Demo Modus“-Knopf, dann bekommt man einen Einblick in die Möglichkeiten, die sich bei der Nutzung des Systems auftun. Hier ein paar Screenshots der Demo (Anklicken zum Vergrößern):

 

Hier lässt sich der Demo-Modus starten.

Hier lässt sich der Demo-Modus starten.

Keine Ahnung, wer Max ist - aber er hat ein umfangreich ausgestattetes sowie mit homee zusammengeführtes Smart Home :D

Keine Ahnung, wer Max ist – aber er hat ein umfangreich ausgestattetes sowie mit homee zusammengeführtes Smart Home 😀

Alle Informationen in einem Video

Die vielen Informationen, Markennamen und Produktlinks haben euch noch nicht dabei geholfen, das System für die Zusammenführung aller möglichen Smart-Home-Systeme zu verstehen? Dann schaut euch dieses kleine Video zum Thema an. Darin beschreiben die Macher von homee noch einmal anschaulich sowie mit Anwendungsbeispielen wie alles funktioniert:

homee und HomeKit – Noch in 2018?

Bereits Anfang 2018 wurde für das System eine HomeKit-Unterstützung angestrebt. Mit dieser wäre es möglich, über die Home App von Apple auch solche Gerätschaften und Systeme anzusprechen, die bisher nicht mit HomeKit funktionieren. Auch könnte man dadurch eben jene bisher nicht HomeKit-kompatiblen Devices per Siri über iPhone, iPad, HomePod und Co. steuern. Über das Jahr gab es auch eine Beta für eingetragene Beta-Tester, die seit Februar die HomeKit-Möglichkeiten von homee testen können. Allerdings sieht es aktuell so aus, als ob Apple vielleicht doch keine Lizenzierung durchwinkt.

Einem Bericht von August 2018 zufolge wäre eine Ablehnung der HomeKit-Kompatibilität von homee seitens Apple dahingehend nachvollziehbar, als dass dadurch allen möglichen Geräten Tür und Tor zur Apple Home App geöffnet würden. Eine Qualitätskontrolle durch Apple könnte somit nicht mehr wirklich stattfinden – oder müsste irgendwie auf alle verfügbaren, mit homee kompatiblen Systeme ausgeweitet werden. Also entweder Kontrollverlust oder Mehrarbeit – beides ist wohl nicht im Sinne von Apple. Wann bzw. ob homee und HomeKit also noch 2018 oder vielleicht in 2019 zusammenkommen, das weiß man aktuell nicht.

Lesetipp: Apple HomeKit – Was es ist und wie es funktioniert

Fazit

Die Kombination und Zentralisierung verschiedener Smart-Home-Systeme mit verschiedenen Kommunikations- und Funk-Standards scheint mit homee super leicht zu sein. Zudem können über den kleinen Würfel, dessen App und Web-Plattform alle eingebundenen Gerätschaften angesprochen und kombiniert werden. Hinzu kommt aktuell die Verwendung per Sprachassistenten wie Google Assistant oder Amazon Alexa. Ob Apple, HomeKit und Siri noch hinzukommen, das lässt sich derzeit schwerlich sagen. Es ist aber nicht komplett unmöglich.

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