Mac Apps Report 2021: Software und was Nutzer/innen von ihr wollen

Die Entwicklerfirma MacPaw, von der unter anderem das Software-Abo-Angebot SetApp stammt, hat eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, was Mac-Nutzer/innen allgemein zu Apps denken. Wie viele haben sie installiert, und wie viele nutzen sie davon täglich? Was darf eine App kosten, und sind Einzelkäufe beliebter als Abonnements? Diese und weitere Fragen wurden bei einer Befragung von 462 Leuten (aus den USA) beantwortet. Die wichtigsten Daten des „Mac Apps Report 2021“ habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Gestern hat MacPaw unter der Marke SetApp den „Mac Apps Report 2021“ veröffentlicht, der aufzeigen soll, welche App-Nutzung und welche Kaufkriterien bei Mac-Nutzer/innen vorherrschen.

Gestern hat MacPaw unter der Marke SetApp den „Mac Apps Report 2021“ veröffentlicht, der aufzeigen soll, welche App-Nutzung und welche Kaufkriterien bei Mac-Nutzer/innen vorherrschen.

Durchschnittlich 31 Apps, von denen 12 täglich genutzt werden

Wie viele Apps habt ihr unter macOS installiert? Laut der SetApp-Umfrage von MacPaw, die gestern als „Mac Apps Report 2021“ veröffentlicht wurde, haben Nutzer/innen durchschnittlich 31 Programme installiert. Zwölf davon werden auf täglicher Basis genutzt. Dabei lagen die durchschnittlichen Ausgaben für Mac-Apps bei den befragten Personen in den letzten zwölf Monaten bei 36 US-Dollar. Bei der Frage, welches Zahlungsmodell bevorzugt wird, gaben nur 14% an, dass sie Abonnements bevorzugen. Immerhin 36% haben sich klar für den Einzelkauf einer Vollversion-Lizenz ausgesprochen. „Es kommt drauf an“, meinten 38% der Leute. 

Bin ich produktiver, wenn ich einen Apple Mac nutze?

Bei der Gerätenutzung liegen die mobilen Computer-Lösungen von Apple ganz klar vorn. Das MacBook Pro und das MacBook Air wurden als bevorzugte Modelle angegeben, mit jeweils 42% und 33%. Interessant ist auch, dass die Nutzer/innen (laut Eigenangabe 56% weiblich und 44% männlich) native Apps bevorzugen, die speziell für macOS gemacht sind. Auf die Frage, ob der Mac mit seinen Apps sie besser in ihrer Arbeit mache, antworteten 24% mit „very close“ und 31% mit „close“. Nur 5% gaben mit „don’t identify at all“ an, dass das auf sie überhaupt nicht zutrifft. Nicht ganz unwichtig ist dabei vielleicht auch die Demografie: 18- bis 44-Jährige 32%; 45- bis 60-Jährige 47%; Über-60-Jährige 21%.

Kaufentscheidung: Was spricht für oder gegen den App-Kauf?

Natürlich machen sich die Entwickler/innen von MacPaw auch Gedanken dazu, was die Nutzer/innen zum Kauf einer App bzw. zum Abschluss eines Abos bewegt. Und natürlich gab es auch dazu die eine und die andere Frage. So stand für 50% der Befragten fest, dass der eigentliche Nutzen einer App, also ihre Grundfunktion, ein Hauptgrund für die Anschaffung ist. Weiterhin muss sie ins Budget passen. Insgesamt 38% gaben an, dass eine kostenlose Demo-Version die Kaufentscheidung positiv beeinflussen kann. Für 24% spielt auch die Empfehlung durch andere eine Rolle. Für 23% war ausschlaggebend, ob es Rabatte oder andere Vergünstigungen gibt. Wer das alles addiert, stellt fest: Mehrfachnennungen waren möglich.

Es wurden auch noch weitere Kriterien abgeklopft. Die Verteilung der Wichtigkeit der einzelnen Punkte hier in der Übersicht (auch hier sorgen Mehrfachnennungen für die Verteilung):

  • Sicherheit: 57%
  • Features: 47%
  • Nutzungserfahrung / Interface: 44%
  • Privatsphäre: 35%
  • Preis: 28%
  • Design: 27%
  • Ruf der Entwickler/innen: 15%
  • Anderes: 2%

Was ist für euch wichtig beim App-Kauf?

Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, ob ihr Software für den Apple Mac kauft? Und wann ist euch ein Abonnement für eine macOS-App recht? Lasst gern einen Kommentar zum Thema da! Und wenn ihr über 210+ Vollversionen zum kleinen Abo-Preis testen sowie dauerhaft nutzen wollt, dann könnte SetApp von MacPaw genau das richtige Angebot für euch sein. Hier könnt ihr euch die Details anschauen. Informationen zum neuen MacPaw Space in Kiew findet ihr überdies in diesem Beitrag: MacPaw Space – Apple-Museum mit 323 Produkten angekündigt.


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1 Kommentar

  1. Beatrix Willius sagt:

    Wie können den die Benutzer beurteilen, ob eine App sicher ist? Abgesehen vom offensichtlichem wie Codesign und Notarisierung.

    Mir ist wichtig, daß eine App weiter entwickelt wird. Also sollte die letzte Version nicht allzu alt sein. Sonst schaue ich sie mir gar nicht an.

    Eine App sollte einigermaßen benutzerfreundlich sein. Wenn ich Features suchen muß, ist das schon einmal schlecht.

    Auf die neuesten Apple-Gimmicks lege ich keinen Wert. Wie Dokument auf dem iPhone editieren und dann weitermachen auf dem Mac.

    Abonnements für Apps gehen gar nicht. Ich sehe nicht ein, warum ich für ein Programm, was vor ein paar Jahren noch 30$ gekostet hat nun 30$ im Jahr zahlen soll.

    Was ich an Apps hasse, ist, wenn sie wie der neueste Design-Müll von Apple aussehen: kein Kontrast zwischen Vordergrund und Hintergrund. Ich muß raten, was ich anklicken kann. Usw. Viele iOs-Apps leiden an dieser Krankheit.

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