Makro-Fotografie – Versteckte Funktion im iPad Pro mit M1-Chip

Die Entwickler/innen des Studios Lux, welches unter anderem die Halide App hervorgebracht hat, schaut sich die Kamera-Hard- und -Software von mobilen Apple-Geräten immer ganz genau an. Entsprechend hat gestern der Entwickler Sebastiaan de With einen Beitrag veröffentlicht, in dem er ganz genau auf die Specs und Eigenheiten des Kamerasystems der neuen iPad Pro Modelle von Apple eingeht. Neben dem Ultraweitwinkel-Objektiv auf der Vorderseite kommt dabei auch die Möglichkeit für Makro-Fotos mit der Hauptkamera zum Tragen. Wo ihr beim iPhone eine externe Makro-Linse benötigt, da bringt das iPad Pro mit M1-Chip alles mit, was ihr braucht.

Mit den aktuellen Modellen des Apple iPad Pro lassen sich – ganz ohne weiteres Zubehör – Makro-Fotos anfertigen. Die Makrofotografie erklärt ein Entwickler von Lux im entsprechenden Blog. (Bilderquelle: lux.camera)

Mit den aktuellen Modellen des Apple iPad Pro lassen sich – ganz ohne weiteres Zubehör – Makro-Fotos anfertigen. Die Makrofotografie erklärt ein Entwickler von Lux im entsprechenden Blog. (Bilderquelle: lux.camera)

Die Superkraft der iPad-Kamera: Makro-Fotos ohne Zubehör

In dem oben verlinkten Beitrag wird eindrucksvoll geschildert sowie an Foto-Beispielen aufgezeigt, wie gut sich sowohl das aktuelle 11-Zoll- als auch das derzeitige 12,9-Zoll-Modell des Apple iPad Pro für Makroaufnahmen eignet. In einem Stillleben wurden beispielsweise eine Feder und Getreideähren aus der Nähe fotografiert. Selbst kleine Blüten an einem Baum konnten mit dem iPad nahe und damit groß dargestellt abgelichtet werden. Mit dem iPhone sind so nahe Aufnahmen nicht möglich. Im Beitrag von Sebastiaan de With werden noch weitere Beispiele aufgezeigt, welche die „Superkraft“ der Tablet-Kameras zeigen.

Eine Getreideähre und eine Feder in der Detailansicht. Im verlinkten Beitrag von Lux, den Machern der Halide App, findet ihr noch viele weitere Beispiele für gelungene Makrofotos mit dem iPad Pro. (Bilderquelle: lux.camera)

Eine Getreideähre und eine Feder in der Detailansicht. Im verlinkten Beitrag von Lux, den Machern der Halide App, findet ihr noch viele weitere Beispiele für gelungene Makrofotos mit dem iPad Pro. (Bilderquelle: lux.camera)

In dem Beitrag heißt es hinsichtlich der Ermöglichung von Makro-Aufnahmen mit dem iPad bzw. iPhone, dass für das Smartphone nicht so schnell mit der Funktion zu rechnen sei. Frei übersetzt liest sich das so: „Ich war ziemlich erstaunt. Jede Menge Details, trotz der kleineren Sensoren des iPads. Einer der Gründe, warum iPads vielleicht näher fokussieren als das iPhone, ist, dass Apple sich keine Sorgen machen muss, ob das Gerät in die Tasche passt. Diese Flexibilität bei der Anordnung des Kameramoduls könnte der Unterschied sein, der diese großartige kleine Superkraft ermöglicht. Leider bedeutet dies auch, dass wir vermuten, dass diese Technik in absehbarer Zeit nicht für das iPhone kommen wird.

Leseempfehlung: Halide App jetzt auch für das iPad Pro


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