Native App-Store-Apps vs. Web-Apps auf Apple-Geräten (Sponsor)

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In der Ära der Digitalisierung, in der mobiles Surfen und Arbeiten zum Alltag gehören, treffen wir vermehrt auf Web-Apps. Doch was genau ist das und wie unterscheiden sie sich von nativen Apps auf dem iPhone und iPad aus dem App Store? Hier erfahrt ihr es.

Zu iPhone 4 Zeiten waren Web-Apps noch nicht so stark vertreten (Foto: Marius Berthelsen / Pixabay).
Zu iPhone 4 Zeiten waren Web-Apps noch nicht so stark vertreten (Foto: Marius Berthelsen / Pixabay).

Definitionen

Bevor wir uns näher mit dem Thema befassen und uns einige gute Beispiele anschauen, sollten wir zunächst die beiden App-Varianten erklären, damit du weißt, worüber wir sprechen.

Native App-Store-Apps

Dies sind Anwendungen, die speziell für Apples Betriebssystem entwickelt und auf die Hardware von Apple zugeschnitten sind. Sie sind ausschließlich über den App Store beziehbar und müssen heruntergeladen und installiert werden.

Web-Apps

Dies sind internetbasierte Anwendungen, die über einen Webbrowser aufgerufen werden. Sie benötigen keine Installation auf dem Gerät, sondern werden über das Internet gehostet.

Beispiele für gute Web-Applikationen

Obwohl Web-Apps im Prinzip „nur“ Internetseiten sind, zeichnen sie sich doch durch eine Besonderheit aus: Sie wirken wie eine vollwertige App, sind grafisch eher wie ein Programm aufgebaut und haben ein anderes Erscheinungsbild, als eine klassische Internetseite. Das wird schnell deutlich, wenn man sich einige Anwendungsbereiche für Web-Apps anschaut, die mit gutem Beispiel vorangehen:

Produktivitäts-Tools: Google Docs oder Microsoft’s Office für das Web sind führende Beispiele in dieser Kategorie. Diese Web-Apps ermöglichen es den Nutzern, Dokumente, Tabellen und Präsentationen direkt in ihrem Browser zu erstellen, zu bearbeiten und zu teilen, ohne dass eine Installation erforderlich ist. Der größte Vorteil liegt in der nahtlosen Synchronisation und der Möglichkeit zur Zusammenarbeit in Echtzeit.

Social Media-Plattformen: Während viele soziale Netzwerke auch native Apps anbieten, haben sie praktisch ausnahmslos auch solide Web-App-Versionen ihrer Dienste. Twitter und Instagram zum Beispiel bieten Web-Versionen an, die den Nutzern neben dem Zugriff auf ihre Feeds auch die Interaktion mit anderen und das Posten von Updates ermöglichen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Funktionsumfangs praktisch nicht von der nativen App.

iGaming und Entertainment: Die Gambling-Industrie hat erkannt, wie wertvoll Web-Apps sein können. Moderne Spielautomaten oder Live-Spiele sind von nativen Apps nicht zu unterscheiden und häufig grafisch sehr aufwändig gestaltet. Auch Rudolf Brust – ein Experte in der Gambling-Industrie – weiß um die hohe Bedeutung der Web-Applikationen für die Branche. Apple Pay Casinos sind für iPhone-Nutzer die beste Option und bei Android ist es entspechend Google Pay. Beides funktioniert auch direkt über den Browser unproblematisch, sodass Casinoseiten ein rundes Erlebnis liefern und ein gutes Beispiel für fortschrittliche Web-Apps bieten können.

3D-Anwendungen: Da moderne Smartphones immer leistungsfähiger werden und mittlerweile Standard-Schnittstellen zu bestimmten Interfaces geschaffen wurden, lassen sich sogar 3D-Anwendungen und VR-Applikationen direkt im Browser ausführen. So kannst du beispielsweise mit einem Google Cardboard einfach dein iPhone nutzen, um VR-Anwendungen direkt aus dem Browser zu genießen.

News und Medienportale: Web-Apps von Nachrichtenagenturen wie Spiegel, der New York Times oder der FAZ sind heute so aufgebaut, dass sie sich wie ein digitales Magazin lesen. Es stehen viele Funktionen zur Verfügung, Videos werden eingebettet und es gibt einen Kundenbereich, in dem man sich einloggen kann.

 

Vor- und Nachteile von Web-Apps und nativen Apps

Je nach App und Anwendungsbereich haben die beiden Varianten ihre Vorteile und Nachteile. Welche das sind, können Sie den folgenden Abschnitten entnehmen.

Vorteile von Native App-Store-Apps auf Apple-Geräten

Native Apps, die speziell für iOS entwickelt wurden, bieten eine bessere Performance, da sie direkt auf das Betriebssystem und die Hardware der Geräte zugeschnitten sind. Das führt zu kürzeren Ladezeiten, es sind bessere grafische Darstellungen möglich und das gesamte Benutzererlebnis ist auf das Gerät zugeschnitten.

Zudem haben Entwickler bei nativen Apps den Vorteil, auf eine breite Palette von Funktionen und Sensoren des Apple-Geräts zugreifen zu können. Ein weiterer Vorteil ist der Offline-Zugriff, da die Apps auf dem Gerät installiert werden. Auch im Bereich der Push-Benachrichtigungen und der Rechte, die eine solche App auf dem Gerät hat, sind native Apps überlegen.

Nachteile von Native App-Store-Apps

  • Kosten: Die Entwicklung für mehrere Plattformen kann teuer sein.
  • Aktualisierungen: Nutzer müssen regelmäßig Updates herunterladen und installieren.
  • App-Store-Richtlinien: Jede Veröffentlichung oder Aktualisierung muss den Richtlinien des jeweiligen App-Stores entsprechen, was für viele eine Hürde darstellt.

Vor- und Nachteile von Web-Apps auf Apple-Geräten

Web-Apps bieten eine besonders hohe Flexibilität. Sie sind plattformunabhängig und können auf jedem Apple-Gerät sowie auch auf Android-Geräten gleichermaßen über den Webbrowser ausgeführt werden. Eine zentrale Aktualisierung der Web-App sorgt dafür, dass alle Nutzer sofort auf die neueste Version zugreifen können, ohne ein Update installieren zu müssen. Da Web-Apps direkt im Browser ausgeführt werden, ist zudem keine Installation der App erforderlich, was Speicherplatz spart.

Nachteile von Web-Apps

  • Performance: Web-Apps können langsamer sein als native Apps – insbesondere bei datenintensiven Aufgaben.
  • Begrenzter Zugriff: Sie können nicht auf alle Gerätefunktionen zugreifen.
  • Offline-Zugriff: Web-Apps funktionieren nur mit einer aktiven Internetverbindung.

Fazit

Die Entscheidung zwischen einer nativen App-Store-App und einer Web-App für Apple-Geräte hängt beim Entwickler von den spezifischen Anforderungen und Zielen ab. Für dich als Nutzer bieten Web-Apps eine Erweiterung des App-Store-Portfolios, die dank starker Performance moderner Geräte immer besser und umfangreicher werden.

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