Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW 13, 14 & 15 2018

Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW 13, 14 & 15 2018

Endlich wieder Freitag und endlich wieder eine Sir Apfelot Wochenschau! Da aufgrund von Ostern und anderen Vorkommnissen die Apple- und Tech-News in den letzten zwei Wochen ausgefallen sind, gibt es nun heute einen Sammelbeitrag mit allem, was mir in der Zwischenzeit aufgefallen sowie im Gedächtnis geblieben ist. Habt ihr auch noch interessante Meldungen aus der Welt von Technik, Apple, Internet und Co.? Dann lasst gern einen Kommentar mit entsprechenden (seriösen) Quellen da 😉 Vorab aber schon einmal viel Spaß bei meinen Erkenntnissen der Kalenderwochen 13, 14 und 15 in 2018.

Making of zum Apple HomePod-Werbung

Bereits vor einigen Wochen habe ich euch an dieser Stelle den „Welcome Home“-Werbespot von Apple gezeigt, welcher den HomePod als ideales Produkt für Musikliebhaber darstellt. Die Werbung ist sehr effektreich, aber nicht im Sinne von CGI, sondern mit tatsächlich beweglichen Sets und In-Camera-Effects, was ein bisschen an Virtual Insanity von Jamiroquai erinnert… Wie viel Aufwand der vierminütige Apple-Spot im Vorfeld bedeutet hat, das seht ihr in diesem Making Of:

Ab 2020 Apple-eigene CPUs im Mac?

Noch verfügen Apple Mac-, iMac- und MacBook-Computer über Intel-Chips, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Laut nicht näher benannten Insidern soll der Technikriese aus Cupertino aber mit Hochdruck daran arbeiten, dies zu ändern. Eigene CPUs sollen tendenziell ab 2020 oder nur wenige Jahre später für die Unabhängigkeit von Intel respektive ähnlichen Herstellern sorgen. Details haben dieser Mac & i Artikel sowie dieser 9to5Mac Beitrag für euch.

Drittanbieter-Displays sorgen beim iPhone 8 unter iOS 11.3 für Probleme

Wie unter anderem Computer Base berichtet, so werden iPhone 8 Smartphones von Apple unbrauchbar, sobald bei einer Reparatur ein Drittanbieter-Display verbaut wird. Dazu heißt es in dem Beitrag unter anderem:

Apple soll einen eigenen Mikrochip einsetzen, der an das verbaute Display gekoppelt ist. Sobald Mikrochip und Display nach einem Austausch nicht wieder aufeinander abgestimmt werden, soll es seit iOS 11.3 zu den gesperrten Displays kommen […] Noch ist unklar, ob es sich hierbei um ein von Apple gewolltes Verhalten handelt oder lediglich um einen Fehler in iOS 11.3.

Das neue Apple iPad 9.7″ 2018 unterstützt den Apple Pencil

Wie schon im Beitrag zum neuen iPad 2018 aufgezeigt, so unterstützt die neue Standard-Version des Apple-Tablets nun auch den Apple Pencil, was bisher nur den entsprechenden Pro-Modellen vorbehalten blieb. Das Tablet mit 9,7 Zoll Display kommt mit iOS 11 daher, hat einen A10 Fusion Chip (64-Bit) mit M10 Coprozessor und weitere gute technische Daten. Details findet ihr im verlinkten Beitrag.

Beeindruckende Beispiele für Apple ARKit-Anwendungen

Die Augmented Reality (AR) sorgt auf mobilen Endgeräten dafür, dass auf dem Display mit Hilfe der Kamera und der passenden Software ein Abbild einer „erweiterten Realität“ angezeigt wird. Dafür wird das Kamerabild mit digitalen Inhalten ergänzt, um verschiedenste Aufgaben zu erfüllen. Neben Spielen, Unterhaltung, Bau-Hilfen und ähnlichen Dingen kann das ARKit auf dem iPhone auch beim Einkaufen oder bei der Orientierung in der Stadt helfen, wie die folgenden Videos zeigen (über die Notwendigkeit / Sinnhaftigkeit lässt sich natürlich streiten):

Schwachstelle in QR-Code-Software von iOS

Wie bei iMore berichtet, so kann euch der QR-Code-Leser der iOS-Kamera-App auf dem Apple iPhone / iPad zu schädlichen Webseiten führen. Die Schwachstelle liegt dabei in der Kürzung von URLs für die Nachfrage, ob man die entsprechende Seite tatsächlich besuchen möchte. Enthält die schädliche Webseite beispielsweise den Namen einer bekannten und als unschädlich bewerteten Internetseite, aber ist in ihrer ganzen Länge dafür ausgelegt, euch auf eine ganz andere Seite zu führen, dann ist ein solcher Fall gegeben. iMore bezieht sich dabei auf eine Bug-Meldung von Infosec.

Firefox und Facebook: Datenschutz-Container und Bilder-Erweiterung

Wie Engadget berichtet, so gibt es im Webbrowser Firefox nun einen eigenen „Facebook-Modus“, genannt Facebook Container. Die Erweiterung muss vom Nutzer manuell installiert werden und soll der Datensammlung durch soziale Netzwerke Einhalt gebieten. Zur Erklärung des Plugins heißt es: 

Beim […] Besuch auf Facebook wird die Webseite dann in einem blau markierten Tab dargestellt. Sobald man dann einen externen Link innerhalb von Facebook anklickt, wird der in einem neuen, nicht blau markierten Tab geöffnet und geladen. Alle Aktivitäten, die im Netzwerk selber stattfinden […] werden im blauen Tab angezeigt. Diese Daten werden von Facebook nach wie vor gespeichert. Welche externen Links angeklickt werden, soll Facebook so jedoch nicht mehr tracken können. 

Eine weitere Erweiterung für Webbrowser nennt sich „Textile“. Textile sorgt dafür, dass die kryptisch benannten Ordner, die ihr bekommt, wenn ihr eure persönlichen Daten (und vor allem die von euch veröffentlichten Bilder) von Facebook gesammelt herunterladet, wieder ordentlich benannt werden. Die Software sorgt dafür, dass die Ordner mit den Namen ausgestattet werden, die sie auf Facebook auch als Gallerien bzw. Alben in eurem Profil tragen. Eine ausführliche Beschreibung bietet iFun. Die Software gibt’s auf https://fb.textile.photos.

Dashcam: Offiziell kein Beweismittel, aber von vielen gewollt

Eine Dashcam ist eine Kamera, die auf dem „Dashboard“, also dem Armaturenbrett des Autos bzw. wie ein Navi an der Windschutzscheibe angebracht wird und den Verkehr vor dem Auto filmt. In einigen Ländern (z. B. Russland) kommen diese Kameras bereits umfangreich zum Einsatz – vor allem zur Beweisführung bei Streitfällen und für die Versicherung. Wie iFun berichtet, so sprechen sich aber in Deutschland viele Leute für den Einsatz von Dashcams und deren Aufnahmen als Beweismittel aus, nämlich 74%. In dem Beitrag wird auch ein repräsentatives Verfahren aufgeführt, dass vor den Bundesgerichtshof ging. In einer entsprechenden Pressemitteilung kann man lesen, wie die Entscheidung ausgegangen ist: Aus Datenschutzgründen negativ für den Dashcam-Nutzer.

Seit 1. April: Streaming ohne Geoblockade in der EU möglich

Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Serien, Dokumentationen und dergleichen müssen laut einer Verordnung der EU ihre Angebote für zahlende Kunden über die Ländergrenzen des Staatenbundes hinaus bereitstellen. Das heißt, ihr könnt auch auf Reisen, im Urlaub oder anderen Auslandsaufenthalten Netflix schauen, Sky Go nutzen oder iTunes-Filme ansehen. Nicht verpflichtend ist die Aufgabe von Geoblockern in der EU für öffentlich-rechtliche Mediatheken, wie iPhone Ticker (leider nicht ohne den populistischen Hinweis, dass man ja als Deutscher die Sender trotzdem mit finanziert) berichtet.

DJI Skyport-Adapter für multifunktionale Drohnen

Wie man unter anderem bei Golem lesen kann, so sollen einige DJI-Drohnen modularer und damit flexibler einsetzbar werden. Unter anderem der Wärmebildsensor Zenmuse XT2 soll dabei zum Einsatz kommen können. Aber auch andere Sensoren oder eine Vorrichtung für den Lastentransport soll möglich sein. Als weitere Einsatzmöglichkeit wird im Artikel die Kopplung der Drohne mit einem Geigerzähler genannt, was bei der unbemannten Erkundung von radioaktiv verseuchten Gebieten helfen kann. 

Gay-Dating-App Grindr gibt HIV-Status von Nutzern weiter

Grindr ist eine Dating-App für Homosexuelle, in der die Nutzer freiwillig ihren HIV-Status angeben können (was im Grunde auch bei allen anderen Dating-Angeboten Sinn ergeben würde). Was gut gemeint anmutet, das hat sich laut Futurezone als Geschäftsmodell herausgestellt. Denn die Macher der App haben die sensiblen Angaben ihrer User mit externen Firmen und Werbeunternehmen geteilt. Begründet wurde diese Weitergabe mit der Optimierung des Angebots. Details lest ihr im verlinkten Artikel.

Tiangong 1 ist über dem Meer eingetreten

Sicher habt ihr von Tiangong 1 gehört, der chinesischen Raumstation, zu der es seit März 2016 keinen Funkkontakt mehr gab. Diese ist nun zwischenzeitlich, wie prognostiziert, in die Erdatmosphäre eingetreten und teilweise verglüht. Die nicht verglühten und pulverisierten Teile sind im Meer niedergegangen. Menschen waren, auch laut diesem Zeit-Artikel, nicht in Gefahr und beim Niedergang wurde wohl niemand verletzt. 

Dokumentation: Elon Musk will vor Google Deepmind warnen

Elon Musk ist die treibende Kraft hinter Tesla und SpaceX. Doch so sehr sich der ambitionierte Geschäftsmann und Technik-Freak für moderne Lösungen einsetzt, so sehr steht er einigen Entwicklungen auch kritisch gegenüber; zum Beispiel der Künstlichen Intelligenz (KI). Deshalb hat er auch Geld in die Hand genommen, damit man die Dokumentation „Do You Trust This Computer?“ kostenlos im Internet ansehen kann, wie Futurezone berichtet. Im Beitrag wird auch die Hauptaussage zur KI, besonders zu Googles Deepmind, transportiert – nämlich dass sich aus ihr ein neuer, globaler Diktator ergeben könnte, der u. a. den dritten Weltkrieg auszulösen vermag. Hier der Trailer zur Doku (Webseite: http://doyoutrustthiscomputer.org):

Falls ihr Lust habt, euch nicht nur der realen Entwicklung gegenüberzusehen, sondern das Thema auch (mehr oder minder) fiktional betrachten wollt, dann empfehle ich euch den Film „Matrix“ und das Buch „Equality Land“ – beides eine gute Beschäftigung für das Wochenende 😉

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