Sir Apfelot Wochenschau KW 1 und 2, 2023

Letzte Woche musste die erste Sir Apfelot Wochenschau des Jahres leider wegen Krankheit ausfallen. Heute bekommt ihr dafür aber die doppelte Ladung an Apple- und Tech-News. Die Meldungen aus den Kalenderwochen 1 und 2 des Jahres 2023 haben unter anderem die folgenden Überschriften: Aus für zwei einst wichtige Kommunikationswege, Jugendstudie zu Cybermobbing, Informationen zur Abwärmenutzung bei Rechenzentren, einfachere Regeln für Balkonkraftwerke erarbeitet, keine Updates mehr für Windows 8.1, Gerüchte zu neuen Apple-Geräten, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwochen 1 und 2 des Jahres 2023 habe ich u. a. diese Meldungen für euch: Das Aus für Post-Telegramme und Vodafone-MMS, Studie zu Cybermobbing unter Teenager/innen, einfachere Regeln für Balkonkraftwerke, Support-Aus für Windows 8.1, Gerüchte zu Apples MR-Headset, Apple Pencil, iPhone 16 Pro, Touchdisplay-Mac, und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwochen 1 und 2 des Jahres 2023 habe ich u. a. diese Meldungen für euch: Das Aus für Post-Telegramme und Vodafone-MMS, Studie zu Cybermobbing unter Teenager/innen, einfachere Regeln für Balkonkraftwerke, Support-Aus für Windows 8.1, Gerüchte zu Apples MR-Headset, Apple Pencil, iPhone 16 Pro, Touchdisplay-Mac, und mehr!

Wegfall zweier Kommunikationswege: Telegramm und MMS

Die deutsche Post hat als einer der letzten Anbieter für Telegramm-Services in Europa selbige eingestellt. Die im 19. und teils auch im 20. Jahrhundert viel genutzte Möglichkeit, kurze Nachrichten schnell zu übermitteln, wurde zuletzt kaum noch genutzt. Zudem wurde sie immer teurer – ein Mini-Telegramm mit bis zu 160 Zeichen kostete über 12 Euro, die Schmuckblatt-Variante fast 22 Euro. Wer schnell kurze Nachrichten übermitteln will, kann heutzutage aber viele Möglichkeiten nutzen: E-Mail, Messenger-Apps, SMS, bei Vodafone aber ab 17. Januar keine MMS mehr. Der Multimedia Messaging Service soll nach über 20 Jahren abgeschaltet werden, da es schnellere und günstigere Methoden gibt, Bilder und Videos per Mobilfunk zu versenden. Quellen: 1, 2

Neue Studie zeigt Verbreitung von Cybermobbing unter Teenager/innen

Eine von der BARMER-Krankenkasse in Auftrag gegebene SINUS-Studie hat interessante, wenn nicht Besorgnis erregende Zahlen zu Cybermobbing unter Teenager/innen zutage gefördert. Denn neben Fragen zur Corona-Pandemie und zum Klimawandel gab es auch Fragen dazu, wo und wie oft Mobbing über digitale Wege stattfindet, erlebt wird oder beobachtet werden kann. Dabei gaben 59% der Befragten an, schon einmal mit Cybermobbing Erfahrung gemacht zu haben. Lediglich 28% gaben zudem an, dass sie noch nie damit in Kontakt gekommen sind. Vor allem Beleidigungen, Gerüchte, der Ausschluss aus Gruppen, Belästigungen, Stalking und dergleichen kamen vor. Als Orte wurden WhatsApp, Instagram, TikTok und weitere Soziale Medien bzw. Messenger angegeben. Das ganze Dokument mit allen Auswertungen gibt’s hier als PDF.

Chancen und Hürden: Abwärme von Rechenzentren zum Heizen nutzen

Der Klimawandel und die Abhängigkeit von fragwürdigen Staaten hinsichtlich Heizmitteln sorgen in der EU dazu, dass alternative Heizkonzepte in Angriff genommen werden. Da das Internet und entsprechende Konzerne auf lange Sicht erhalten bleiben werden, kann man natürlich Rechenzentren und ihre Abwärme mit in die Gleichung aufnehmen. Welche Chancen und welche Hürden es bei diesem Thema gibt, das zeigt heise online in einem Artikel. Denn zwar könnte ein kleiner Anteil des Heizbedarfs durch Serverzentren gedeckt werden, diese dürften dann aber nicht zu weit weg von Siedlungen oder Bürogebäuden stehen. Außerdem ergibt sich der nötige Wärmegewinn nur durch zwischengeschaltete Wärmepumpen. Benötigt wird die Abwärme auch nicht durchgängig. Ein Hin und Her also – alle Infos in der verlinkten Quelle.

„Balkonkraftwerke“: Einfachere Regeln und mehr Leistung

Über ein Positionspapier des VDE Verband Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. berichtet zudem der iPhone-Ticker mit einer Meldung. In dem Dokument, das ihr euch mit diesem Link ansehen könnt, geht es um die Vereinfachung von Anschaffung und Installation der Solarpanele für den Balkon. Diese sollen zudem nicht mehr nur bis 600 W Leistung, sondern bis zu 800 W zugelassen werden. Die steckerfertigen Lösungen sollen weiterhin für eine einfache Anmeldung und Genehmigung sorgen. In dem Dokument geht es neben mehr Leistung und einfacher Installation auch um Sicherheitsvorgaben, welche bei solchen Anlagen und ihrer Einbringung in das Stromnetz zuhause ja nicht zu unterschätzen sind.

CES-Vorführung: Barrierefreie Controller für PS5 sowie PSVR2-Spiele

Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wurde im Rahmen der CES 2023 von Sony ein neues Konzept für barrierefreie Controller vorgestellt. Die kreisrunden Steuereinheiten mit verschiedenen am Rand angebrachten Tasten sowie Joysticks sollen dafür sorgen, dass auch bei Einschränkung der Motorik gezockt werden kann. Darauf sowie auf die ersten Titel des PSVR2, dem zweiten VR-Set für die PlayStation, geht heise online in einem Artikel ein. Denn das neue Virtual-Reality-Angebot soll am 22. Februar an den Start gehen. Dafür gibt es dann ein VR-Update für Gran Turismo 7 sowie bis zu 30 weitere Titel. Auch das beliebte Beat Saber ist mit dabei.

Das Aus für Windows 8: Updates für Version 8.1 eingestellt

Das auf Kacheln beruhende Windows 8, das 2012 für kompatible und von da an neue PCs und Laptops herauskam, war ein kompletter Flop. Längst ist Microsoft zum klassischen Design mit Desktop, Ordnern, Taskleiste und Startmenü zurückgekehrt, auch wenn dieses mit Windows 11 wieder ein bisschen angepasst wurde. Während die Komplettunterstützung für den 8er-Nachfolger Windows 8.1 zudem schon 2018 eingestellt wurde, gibt es nun auch keine Sicherheitsupdates mehr. Damit fällt der letzte Supportbaustein weg. Microsoft empfiehlt allen Nutzer/innen, die noch unter Windows 8.1 agieren, den Betrieb ihres PCs auf ein neueres System umzustellen, etwa Windows 10. Das offizielle Support-Dokument zum Thema mit ausführlichem FAQ findet ihr mit diesem Link. 

Dank Sicherheitslücke: Schriftart in iOS mit einfacher App geändert

Eine Sicherheitslücke, die mittlerweile schon von Apple mit iOS 16.2 geschlossen wurde, machte es möglich, dass vermittels einer kleinen App die Standardschriftart auf dem iPhone geändert werden konnte. Diese ist seit 2015 eigentlich „San Francisco“, konnte aber dank der Sicherheitslücke CVE-2022-46689, welche den Ausnutzenden bestimmte Kernelrechte gab, geändert werden. Was unter Android auf den meisten Geräten Standard ist, gefällt Apple gar nicht. Das Proof of Concept, für das es den Code weiterhin bei GitHub gibt, zeigt aber, wie man Apples Designvorgaben als Nutzer/in umgehen konnte. (Quelle)

Apple-Chips für Netzwerkkommunikation wohl ab 2025 einsatzbereit

Apple arbeitet nun schon länger an eigenen Chips für Bluetooth und WLAN, zum Beispiel für den Einbau im iPhone und iPad. Damit will sich der Technikriese unabhängig von Herstellern wie Qualcomm oder Broadcom machen. Das Gleiche passierte ja bereits hinsichtlich der zentralen Recheneinheiten bei Mac-Modellen, bei denen statt Intel-Prozessoren nun ein „Apple Silicon“-SoC zum Einsatz kommt. Wie der iPhone-Ticker in einer Meldung aufzeigt, könnte Apple bereits ab 2025 auf seine neue Technik setzen und sich noch unabhängiger machen. Allerdings könnten durch den neuen Hardwarebereich auch ungeahnte Probleme auf Apple zukommen.

Falltests und Gürtel-Akku: Gerüchte zum MR-Headset von Apple

Die Meldungen und Gerüchte zum lange erwarteten Mixed-Reality-Headset von Apple reißen nicht ab. Sollte es eigentlich in diesem Monat vorgestellt werden, so heißt es nun, dass die Präsentation erst im Frühling oder Sommer 2023 stattfinden wird. Eventuell erst zur WWDC23 im Juni. Einer der Gründe sollen Falltests sein, welche aufzeigen, dass bestimmte mechanische Bauteile noch verbessert bzw. sicherer verbaut werden müssen – Quelle. 

Bezugnehmend auf einen Artikel von The Information berichtet iFun in einer Meldung von weiteren Bauteile-Details. So soll der externe Akku (mit max. 2 Stunden Laufzeit) des Apple MR-Headsets am Gürtel respektive Hosenbund getragen werden. Weiterhin soll ein H2-Chip die Verbindung mit den AirPods managen. Das Sichtfeld soll 120° betragen und zur Bedienung am Gerät soll eine „Digital Crown“ wie bei der Apple Watch zum Einsatz kommen.

Farberkennung als neues Feature: Gerücht zum neuen Apple Pencil

Der an verschiedenen iPad-Modellen nutzbare Stylus, der Apple Pencil, steht bereits in zwei Generationen zur Verfügung. Eine kommende Generation könnte dabei ein wichtiges Feature für alle mitbringen, die sich in den Bereichen Fotobearbeitung, Grafikerstellung, Design und dergleichen betätigen: die Farberkennung. Dazu soll es laut einem Artikel von heise online einen entsprechenden Patentantrag von Apple geben. Bezug wird dabei auf den Blog Patently Apple genommen, wo die angestrebte Farbsensor-Technologie erklärt wird. Auf der Seite gibt es zudem Screenshots der Patentzeichnungen. Wenn ihr euch den Patentantrag mit allen Texten und Bildern selber anschauen wollt, dann findet ihr dort zudem den Link zum Dokument mit der Nummer US 20220413636 A1.

Face ID unterm Display: Gerüchte zum iPhone 16 Pro

In der vergangenen sowie in dieser Woche gab es noch weitere Gerüchte zu zukünftigen Apple-Geräten. Das iPhone 16 Pro, welches voraussichtlich im Herbst 2024 auf den Markt kommen wird, soll demnach keine Dynamic Island mehr besitzen (oder zumindest eine wesentlich kleinere Version davon nutzen), sondern die für „Face ID“ benötigte Technik unter dem Display verbaut haben. Darum geht es in einem weiteren Artikel von heise online. Im Folgejahr, also 2025, sollen dann auch die Standardmodelle des iPhone 17 mit Face ID unter dem Display ausgestattet werden. Das erste iPhone mit der FaceTime-Kamera unter dem Display soll dann in 2026 das iPhone 18 Pro sein.

OLED und Touch-Display: Gerüchte zu neuen Mac-Modellen

Unter Steve Jobs sowie auch lange Jahre danach undenkbar: iMac- oder MacBook-Modelle mit Touchdisplay. Aber der 2011 verstorbene Apple-Cogründer war ja auch gegen einen Stylus für Mobilgeräte, und nun haben wir den Apple Pencil. Entsprechend machen gerade, neben kommenden OLED-Displays für MacBooks, Meldungen zu möglichen Touch-Displays beim Mac die Runde. Eine kurze Meldung dazu findet sich z. B. bei iTopNews. Bezugnehmend auf Informationen, die Mark Gurman bei Bloomberg veröffentlicht hat, sollen erste Geräte der beschriebenen Art im Jahr 2025 vorgestellt werden.


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