Sir Apfelot Wochenschau KW 15, 2022

Auch zum Osterwochenende bleibt der Freitag nicht frei von der Sir Apfelot Wochenschau. In diesem Beitrag zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 15 des Jahres 2022 besonders aufgefallen sind. Es ist diesmal wieder einiges zum Thema Apple dabei, u. a. Gerüchte zum kommenden M2-Chip für Apples Computer und Tablets. Aber auch um andere Bereiche der Technik-Welt drehen sich die folgenden Meldungen. Es geht um Conrad, das Recht auf Reparatur, Gratis-Streaming von Amazon und mehr. Habt ihr diese Woche noch etwas Spannendes gelesen, dann lasst gern einen Kommentar da.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 15 in 2022 findet ihr u. a. folgende Themen: Elon Musk will Twitter kaufen, Conrad schließt Filialen mit Fokus auf B2B, das Recht auf Reparatur kommt, Amazon will kostenlos streamen, M2 Chip wird getestet, und einiges mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 15 in 2022 findet ihr u. a. folgende Themen: Elon Musk will Twitter kaufen, Conrad schließt Filialen mit Fokus auf B2B, das Recht auf Reparatur kommt, Amazon will kostenlos streamen, M2 Chip wird getestet, und einiges mehr!

Elon Musk will anscheinend Twitter kaufen

Elon Musk ist erst vor kurzem der größte Anteilseigner der börsennotierten Social-Media-Plattform Twitter geworden. Aktuell hält er wohl rund neun Prozent des Unternehmens in Aktien und scheint sich auch über seinen eigenen Account auf Twitter vornehmlich mit der Veränderung der Plattform auseinanderzusetzen. Ich selbst habe davon keine Ahnung, weil ich nicht verfolge, was der Mann macht. Allerdings finden sich entsprechende Informationen in einem Artikel von heise online. Und darin werden auch die Überlegungen Musks angesprochen, Twitter komplett zu kaufen, von der Börse zu nehmen und die „Meinungsfreiheit“ auf der Plattform zu bewahren. Was das in US-Sprache heißt, konnte man ja bei Trump sehen… Neben Facebook könnte also auch Twitter bald eine zu löschende App sein.

Conrad will sich auf Onlinehandel und B2B konzentrieren

Ebenfalls in einem Beitrag auf der heise online Webseite habe ich gelesen, dass der Elektronikhändler Conrad alle bis auf eine Filiale schließen will. Noch im Laufe des Jahres soll der stationäre Handel – bis auf den Standort Wernberg-Köblitz – eingestellt werden. Wer dann noch bei Conrad einkaufen will, muss entweder nach Bayern fahren oder online bestellen. Zudem soll der Fokus neben dem Onlinehandel für private Kund/innen eher auf andere Unternehmen gerichtet werden. Mit Verweis auf die offizielle Mitteilung des Unternehmens Conrad wird auch das dortige Zitat von Ralf Bühler, CEO von Conrad Electronic SE, aufgeführt:

Natürlich fällt uns dieser Schritt sehr schwer. Wir haben unsere Beschäftigten daher frühzeitig informiert und sind in Gesprächen, um sozialverträgliche Regelungen zu finden und unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Mitarbeitende aus den Filialen haben selbstverständlich die Möglichkeit, sich auf offene Stellen innerhalb der Conrad Gruppe zu bewerben.“ – Weiterhin wird beschrieben, dass das Unternehmen bereits in den 1970er Jahren schon einmal die Filialen schloss, um sich dem Versandhandel zuzuwenden. Ob es irgendwann (etwa nach Abklingen der Covid-19-Pandemie) wieder mehr Conrad-Läden geben wird, kann man aber noch nicht sagen.

Dafür gestimmt: Recht auf Reparatur innerhalb der EU

Das sogenannte „Recht auf Reparatur“ wurde im EU-Parlament mit 509 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 13 Enthaltungen angenommen. Das zeigt u. a. iFun diese Woche in einem Beitrag auf. Ein Vorschlag der Europäischen Kommission wird damit angenommen. Die dafür notwendige Änderung in den Richtlinien für den Warenhandel soll wohl im dritten Quartal dieses Jahres vorgenommen werden, heißt es. Bei der Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten muss den aktuellen Ausführungen nach auch das Design mit einbezogen werden. Weiterhin sollen in der Produktion ethische Prinzipien eingehalten werden. Neben der Hardware wurde auch Software diskutiert. Updates sollen die Geräteleistung nicht einschränken und reversibel sein.

Teuer statt kostenlos: Apple toleriert Abzock-Modelle im App Store

Bezugnehmend auf Tweets des Entwicklers Jeff Johnson berichten verschiedene Seiten, wie etwa iFun (deutsch) oder 9to5Mac (englisch), darüber, dass einige Apps im Apple App Store mehr oder minder betrügerische Kostenmodelle aufweisen. Als Beispiel wird „GCalender“ aufgeführt, damit einhergehend aber auch andere Apps von Fokusek Enterprise. Diese werden alle als kostenlos mit In-App-Käufen beworben, zeigen aber beim Start an, dass für die Nutzung direkt ein Kauf zum Vollpreis nötig ist. „Das Muster, nachdem die Entwickler hier ihre zudem mit fraglichem Wert für den Anwender ausgestatteten Apps vermarkten, zielt eindeutig darauf, die Nutzer zu überrumpeln anstatt zu überzeugen“, wird das ganze bei iFun zusammengefasst.

IMDb TV soll in Deutschland als „Amazon Freevee“ angeboten werden

Amazon soll verschiedenen Medienberichten zufolge planen, einen kostenlosen Streaming-Dienst in Deutschland anzubieten. In den USA sowie in Großbritannien existiert das werbefinanzierte Angebot von Filmen und Serien bereits unter dem Namen „IMDb TV“, hierzulande soll es als „Amazon Freevee“ angeboten werden. Das geht damit einher, dass es allgemein einen neuen Namen bekommen soll. Unter anderem die FAZ berichtet online in einem Artikel, dass das Streaming-Angebot mit Werbeeinblendungen vor allem die hauseigenen Produktionen von Amazon enthalten soll. Bleibt abzuwarten, wie viel Werbung zwischen oder gar während der ausgewählten Filme und Serien abgespielt wird.

Energieeffiziente Lieferketten: Apple zeigt aktuelle Pläne auf

In einer aktuellen Pressemitteilung von Apple heißt es, dass sich mehr als 200 Zulieferer dazu verpflichten, „nur noch saubere Energie zu verwenden; sie werden dazu beitragen, fast 16 Gigawatt zu erzeugen.“ Apples Ziel ist es, bis 2030 eine klimaneutrale Lieferkette zu haben. Bis jetzt hätten sich entsprechend schon 213 Unternehmen dazu verpflichtet, die gesamte für Apple ablaufende Produktion in 25 Ländern mit erneuerbaren Energien zu betreiben. „Zusätzlich zu den Selbstverpflichtungen zu sauberer Energie von 213 Zulieferern, investiert Apple direkt in Projekte für erneuerbare Energien auf der ganzen Welt. Darunter sind fast 500 Megawatt an Solaranlagen und andere Projekte für erneuerbare Energien in China und Japan, die einen Teil der vorgelagerten Emissionen decken“, heißt es weiterhin. Noch mehr Details gibt’s mit diesem Link.

Im Test: Neun Mac-Modelle mit vier verschiedenen M2-Chips

Apple hat im März verlautbart, dass der M1 Ultra, welcher im Mac Studio zum Einsatz kommt, die letzte Version des 2020 zum ersten Mal vorgestellten M1-Chips ist. Entsprechend ist anzunehmen, dass kommende Modelle von iMac, MacBook Air, MacBook Pro, Mac mini, Mac Studio und Mac Pro mit einem M2-Chip ausgestattet sein werden. Wie nun mehrere Quellen berichten (z. B. MacRumors hier), testet Apple bereits vier verschiedene M2-Varianten in neun verschiedenen Mac-Modellen. Dabei sollen auch und vor allem Drittanbieter-Apps zum Test herangezogen werden. Denkbar ist, dass es bei der bisherigen Nomenklatur bleibt und in den kommenden Monaten ein M2 (Einstiegsmodell), ein M2 Pro und M2 Max (Pro-Modelle) sowie ein M2 Ultra (Studio-Modell) kommen werden.

Wurde der neue Mac mini in Studio-Display-Firmware geleakt?

Ganz kurz zusammengefast: In einer neuen Firmware für das Apple Studio Display wurde die Modell-Identifizierung „Macmini10,1“ entdeckt. Diese passt zu keinem aktuell erhältlichen Gerät. Deshalb wird gemunkelt, dass es sich um den ersten M2-Mac handeln könnte. Hier die Quelle. Und dazu passend unser Beitrag zu Mac-Modellnamen, -Seriennummern und -Identifikationen: Modell und Seriennummer von Apple Mac, iMac und MacBook bestimmen.

Niantic mit neuem AR-Angebot: „Peridot“ sorgt für virtuelle Haustiere

Niantic, die Firma hinter App-Hits wie etwa Pokémon GO, hat ein neues Projekt vorgestellt, das auf dem altbekannten Prinzip fußt. Mit Peridot sollen die Nutzer/innen sich virtuelle Haustiere per AR in die Umgebung zaubern können. Dazu wird selbige mit der Smartphone-Kamera gefilmt und die digitalen Tierchen in Echtzeit eingesetzt sowie auf dem Display des Geräts angezeigt. Noch ist das Spiel nicht erhältlich, man kann sich aber für einen Newsletter anmelden, wenn man es nicht verpassen will – hier die offizielle Meldung. Und hier der erste Trailer zur Peridot App von Niantic:



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