Sir Apfelot Wochenschau KW 17, 2022

Die letzte Sir Apfelot Wochenschau für diesen Monat steht an. Dieses Mal dreht sich alles um die Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 17 des Jahres 2022 aufgefallen sind. Es sind heute wieder viele Apple-Themen dabei, auch und vor allem die Hardware betreffend. Überdies hat sich aber auch außerhalb der Apfel-Welt ein bisschen was getan. Unter anderem diese Meldungen findet ihr im Folgenden mit der jeweiligen Quelle: Elon Musk kauft Twitter, Telekom StreamOn und Vodafone Pass verstoßen gegen Netzneutralität, Apple mit neuem Rekordumsatz, Störgeräusche beim Mac Studio, umgebauter iMac statt Studio Display und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 17 des Jahres 2022 dabei: Elon Musk kauft Twitter, Telekom und Vodafone vs. Netzneutralität, Apple mit Rekordumsatz M1 Max Mac Studio mit Störgeräuschen, umgebauter iMac statt Studio Display, und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 17 des Jahres 2022 dabei: Elon Musk kauft Twitter, Telekom und Vodafone vs. Netzneutralität, Apple mit Rekordumsatz, M1 Max Mac Studio mit Störgeräuschen, umgebauter iMac statt Studio Display, und mehr!

Elon Musk kauft Twitter

Wie sich in den letzten Tagen und Wochen schon angekündigt hat, wurde Twitter nun vom reichsten Mann der Welt übernommen. Schade. Bevor ich ihm aber an dieser Stelle weiter eine Bühne gebe, verweise ich auf eine Quelle bei iFun und möchte anmerken, dass mehrere meiner Twitter-Freund/innen jetzt zu Mastodon gewechselt sind und diese Plattform durchaus empfehlen. Mastodon ist eine dezentrale Social-Media-Plattform, die in sogenannte „Instanzen“ als Interessensgruppen aufgeteilt ist. Zudem können Posts wesentlich bedachter abgesetzt werden. Ich selber hab mir das noch nicht angeschaut (ich war damit beschäftigt, meine Twitter-Accounts zu löschen). Vielleicht schreibe ich nach einem Blick auf die Plattform aber mal einen Beitrag drüber ;)

Telekom StreamOn und Vodafone Pass vs. Netzneutralität

Weil sie den Datenverkehr nicht gleichwertig behandeln, hat die Bundesnetzagentur nun die Vermarktung der Mobile-Daten-Angebote „StreamOn“ und „Pass“ der Telekom und von Vodafone untersagt. Bis zum 1. Juli dieses Jahres soll der Vertrieb eingestellt werden. Bestandsverträge können noch bis 2023 weiterlaufen. Darauf weist u. a. der iPhone-Ticker mit einer Meldung hin. Die sogenannte Netzneutralität beschreibt laut Wikipedia „[…] die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet und den diskriminierungsfreien Zugang bei der Nutzung von Datennetzen“. Mit dem neuen Verbot der Bevorzugung einiger Kund/innen wird erwartet, dass höhere Datenkontingente bzw. günstigere Daten-Flatrates zum Standard werden.

Apple verkündet mal wieder einen Rekordumsatz

In der offiziellen Pressemitteilung zum Thema, in der ihr auch den kompletten Bericht als PDF findet, heißt es einleitend: „Das Unternehmen verzeichnete einen Rekordumsatz in einem Märzquartal von 97,3 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 9 Prozent im Jahresvergleich […]“ Quellen, die sich mit den Details des Berichts auseinandergesetzt haben und auch einige Grafiken daraus fürs bessere Verständnis aufzeigen, sind u. a. iFun (deutsch) und MacRumors (englisch). MacRumors weist zudem in einem gesonderten Beitrag darauf hin, dass rund die Hälfte aller Käufer/innen eines Mac-Modells im zweiten Quartal des Apple-Geschäftsjahrs Neunutzer/innen waren. Der Neukund/innen-Zuwachs wird auch dem Umstieg auf Apple Silicon zugeschrieben.

Bayrisches Landesamt für Datenaufsicht informiert zu Apples Kamerafahrten

Apple hat, wie letzte Woche schon aufgezeigt, das „Umsehen“-Feature seines Kartendienstes nun auch in Deutschland eingeführt. Dass das vielleicht nicht allen gefällt, weil sie als Fußgänger/innen zu sehen sind oder weil man ihre Häuserfronten erblicken kann, ist logisch. Deshalb informiert die zuständige Datenschutzaufsicht in Bayern nun auf einer umfangreichen Webseite über Apples Kamerafahrten. Dabei wird auf deren technischen Ablauf, auf die Einführung des Look-Around-Features (zuvor benannte „Umsehen“-Funktion) sowie auf Widerspruchsmöglichkeiten eingegangen. Weiterhin wird eine Bewertung eines ähnlichen Dienstes, nämlich StreetView, verlinkt. Alle Infos findet ihr mit diesem Link: https://www.lda.bayern.de/de/thema_apple_kamerafahrten.html 

EU-Anliegen: Apple soll sein NFC-Modul freigeben

Apple bekommt in Europa (zum Glück) keine Ruhe. Neben der Vereinheitlichung von Ladegeräten, vornehmlich mit einem USB-C- statt Lightning-Anschluss, geht es nun um das NFC-Modul im iPhone. Dazu gab es von einigen deutschen Banken schon einmal die Forderung, dass Apple die Near-Field-Communication-Funktion seines Smartphones für Drittanbieter-Dienste öffnen soll. Auf EU-Ebene soll es seit 2020 Ermittlungen in diesem Bereich geben und bereits in der kommenden Woche könnte ein neues Kartellverfahren auf den Weg gebracht werden. Weitere Infos dazu bietet z. B. der iPhone-Ticker hier mit Bezug auf die Financial Times.

Hochfrequente Störgeräusche beim neuen Apple Mac Studio

Der relativ neue kompakte Rechner mit M1 Max oder M1 Ultra aus dem Hause Apple soll für höchste Performance in Studio-Umgebungen sorgen. Das derzeitig von mehreren Quellen zitierte Problem ist aber: der Rechner gibt Störgeräusche ab. Vor allem bei den Modellen mit M1 Max soll das Problem auftreten, heißt es u. a. in einer entsprechenden Zusammenfassung von Nutzer/innen-Meldungen bei MacRumors (die Modelle haben andere Heatsinks als die mit M1 Ultra). Eine Person berichtete gegenüber des Online-Magazins recht detailliert, dass die Geräusche im Bereich von 2.120 Hz von den Lüftern zu kommen scheinen und nicht von Spulen oder anderen Bauteilen. 

Was bringt das Software-Update für die Kamera des Studio Display?

Ebenfalls nicht wirklich begeistert waren ja bisher auch die Nutzer/innen des Apple Studio Display, wenn es um das Thema Webcam ging. Denn die FaceTime-Kamera zeigt vor allem ein verwaschenes Bild, welches nicht mit dem eines aktuellen iMac-Modells oder externen Webcams mithalten kann. Nun gibt es seit dieser Woche die 15.5 Beta des Betriebssystems für den Monitor und damit mehrere Vergleichsvideos, welche eine Verbesserung aufzeigen wollen. Eines davon findet ihr ebenfalls bei MacRumors: hier. Ich persönlich sehe keine sonderliche Verbesserung (und bin persönlich auch von der Kamera im MacBook Pro von 2021 enttäuscht, was aber ein anderes Thema ist…).

iPhone-News: Display-Panels des iPhone 14 geleakt und Reparatur-Kit von Apple angeschaut

Hier fasse ich mal zwei weitere Meldungen von MacRumors zusammen. Die erste dreht sich um ein Foto, welches die Displayumrandungen inklusive Kamera-Bereich bzw. Notch von iPhone 14, iPhone 14 Pro, iPhone 14 Max und iPhone 14 Pro Max zeigen soll. Bei den beiden Pro-Modellen zeigt sich scheinbar das Gerücht um das Verschwinden der Notch zugunsten einer ovalen und einer runden Aussparung bestätigt (Quelle). Die zweite dreht sich um das Reparatur-Kit fürs iPhone, das Apple nun auch Privatkund/innen zur Verfügung stellt. Dieses wiegt 19,5 kg und wird in einem großen, gepolsterten Koffer vermietet (Quelle).

Bastelprojekt: iMac umbauen statt Studio Display kaufen

Bei der letzten Meldung für diese Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau handelt es sich mal wieder um ein Bastelprojekt. Der Sparfuchs und Apple-Fan Luke Miani hat einen 5K-iMac von 2014 auseinandergenommen, ihn mit teilweise neuer Hardware ausgestattet und damit das verbaute Display-Panel genutzt, um eine rund 1.000 US-Dollar günstigere Alternative zum Studio Display zu schaffen. Dabei hat er sogar eine Webcam untergebracht, die besser ist als das weiter oben bereits beschriebene Original. Er zeigt dabei neben den Vorteilen auch die Nachteile auf, z. B. den fehlenden P3-Farbraum. Hier weist er aber darauf hin, dass man auch einen iMac aus 2015 oder 2017 nutzen kann, wenn man ihn günstig bekommt. Wie der Umbau funktioniert, seht ihr hier:



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