Sir Apfelot Wochenschau, KW 20 2019

Willkommen zur Sir Apfelot Wochenschau! An diesem Freitag zeige ich euch jene Apple- und Tech-News auf, die mir in der Kalenderwoche 20 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Nach dem Ende von WhatsApp für verschiedene Smartphones und Systeme von letzter Woche ist die Chat-App auch dieses Mal wieder mit dabei. Hinzu kommen Meldungen zu folgenden Bereichen: Google spielt Podcasts ab, Adobe-Updates für Lightroom-Apps, Disney übernimmt Hulu, Steam Link für Apple-Geräte, Bose Frames, Support von iOS 13, iPhone-Design-Leaks, Apple-eigene Modems fürs iPhone, Apple Pay, Monopolklagen gegen Apple, etc. Lasst gern eure Meinung zu den Meldungen als Kommentar da 😉

Die Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 20 in 2019 ist da – Themen sind unter anderem: Podcasts und Google, Steam und Apple-Geräte, Bose und Sonnenbrillen, iPhone und drei Kamerasensoren, Disney und Hulu, iOS 13 und unterstützte Modelle, usw.

Die Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 20 in 2019 ist da – Themen sind unter anderem: Podcasts und Google, Steam und Apple-Geräte, Bose und Sonnenbrillen, iPhone und drei Kamerasensoren, Disney und Hulu, iOS 13 und unterstützte Modelle, usw.

WhatsApp Sicherheitslücke ermöglichte Installation von Spionage-Software 

Über einen ganz normalen VoIP-Anruf per WhatsApp war es möglich, Spionage-Software auf iOS- und Android-Geräte zu bringen. Kurz nachdem dies bekannt wurde, hat Facebook (Betreiber von WhatsApp) für einen Patch gesorgt, welcher die Sicherheitslücke schließt. Um sicher vor einer Spyware-Attacke zu sein, solltet ihr auf dem iPhone das Update auf die WhatsApp Version 2.19.51 installieren. Weitere Informationen und Details habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Google zeigt abspielbare Podcasts in den Suchergebnissen

Dass sich zwischen Suchergebnissen und Werbeanzeigen nach einer Google-Suchanfrage in der entsprechenden Liste auch Bilder und Video-Vorschläge tummeln, das ist nichts neues. Wie aber iFun aufzeigt, können nun auch Podcasts direkt über die Ergebnisseite abgespielt werden. Das zeigt, dass der Podcast-Hype immer weiter voranschreitet und dass Google seinen Nutzern den Zugang zu den Audio-Medien erleichtern will. Aber nicht nur kann man auf einen Play-Button klicken, um die ausgewählte Podcast-Folge abzuspielen – es erscheint dabei auch ein Player mit Play, Pause, Vorspulen und Zurückspulen (jeweils 10 Sekunden) und sogar der Wiedergabegeschwindigkeit (0,5x, 1x, 1,2x, 1,5x, 2x, 3x). Wer also super-schnell Informationen konsumieren will, kann dies jetzt auch direkt über die Google-Suchergebnisse tun.

Adobe bringt Neues für Mac- und iOS-Apps heraus

Für Adobe Lightroom unter macOS und iOS gibt es MacRumors zufolge ein Update mit neuen Tutorials, Texturen-Werkzeugen und dergleichen. Neben Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es also zum Beispiel ein neues Werkzeug für Strukturen wie Haut, Haare und Rinde. Hinzu kommt ein Modul, das farbige Säume oder Fransen korrigiert, die sich aus Linsenproblemen ergeben und lila bzw. grüne Streifen im Bild hervorbringen. Alle Details und Neuerungen findet ihr im oben verlinkten Beitrag.

Disney übernimmt langsam aber sicher Hulu

Hulu ist eines von vielen Streaming-Angeboten, das Filme und Serien sowie auch Eigenproduktionen auf den Fernseher oder App-fähige Geräte bringt. Hierzulande ist es nicht ganz so bekannt wie Netflix, Amazon Prime Video oder Waipu. Jedoch ist Hulu groß genug, um für andere Anbieter als Konkurrenz wahrgenommen und aufgekauft zu werden. Und genau das macht Disney gerade in Form von Anteilskäufen, so berichten beispielsweise MacRumors und 9to5Mac. Disney soll demnach die Anteile, die Comcast gehörten, aufgekauft haben und nun die Kontrolle über Hulu haben: 30% eigene Anteile + 30% durch den Kauf von 21st Century Fox + 10% gekaufte Anteile von AT&T + 30% von Comcast = 100%.

Steam-Link doch unter iOS und tvOS verfügbar

Mit Steam-Link will der Spiele-Anbieter Valve das Desktop-Gaming auch auf iOS-Geräte und den Apple TV bringen. Nachdem der App vor einem Jahr noch der Zugang zum App Store verwehrt blieb, kann man sie nun ebenda herunterladen. Für die Nutzung muss ein Computer mit Steam (Windows, macOS oder Linux) im gleichen Netzwerk angemeldet sein wie das Apple-Gerät. Mit letzterem lässt sich dann ein Controller koppeln, um Spiele sozusagen gestreamt zu spielen. Details gibt’s in einem Artikel von 9to5Mac sowie in einem Testbericht von Appgefahren. Laut letzterem gibt es noch einige Kinderkrankheiten.

Bose Frames: Audio-AR und Sonnenbrille in einem

Ab Ende Mai 2019 soll es die Bose Frames, eine hochmoderne Sonnenbrille mit Bluetooth und Audio-Ausgabe, auch in Deutschland zu kaufen geben. Unter anderem Appgefahren schreibt darüber. Per AR-Feature, das erst später per Update auf die beiden Brillen-Modelle kommen soll, werden kontextabhängige Inhalte ermöglicht – z. B. Navigation, Reiseführer-Ansagen oder Spiele-Sounds. Ansonsten dient die auf die Träger hin ausgerichtete Audioausgabe auch der Nutzung von Musik, Sprachassistenten, Anrufen und dergleichen. Ob sich diese Art Wearable für rund 230 Euro durchsetzt, das wird sich zeigen müssen.

Sind iPhone 6 und iPhone SE bei iOS 13 raus?

Wie ebenfalls Appgefahren berichtet, könnte das mit der WWDC 2019 zu erwartende und im Herbst auf Nutzergeräte kommende iOS 13 Betriebssystem das iPhone 6, das iPhone SE und ältere Modelle in die Riege der nicht mehr unterstützten Apple-Smartphones bringen. Aber nicht nur diese iPhones werden aussortiert, sondern anscheinend auch das iPad mini 2 und das erste iPad Air. Ein weiteres Gerücht aus dem Beitrag: die 2019er Modelle des Apple-Smartphones sollen andere Geräte per Qi kabellos aufladen können. So ließen sich unterwegs beispielsweise die Apple AirPods / Apple AirPods 2 mit dem entsprechenden Case per Handy aufladen; ganz ohne Kabel.

Gerüchte zum iPhone-Design verhärten sich weiter

Mittlerweile sollen nun auch schon die Rückseiten-Designs der kommenden drei iPhone-Modelle für den Herbst 2019 bekannt sein. Wie 9to5Mac hier aufzeigt, gibt es neue Bilder von den Rückseiten, auf denen die Doppel- bzw. Triple-Kamera angedeutet zu sehen ist. Mit Bezug auf einen Tweet von Mark Gurman (Apple-Experte bei Bloomberg) werden Bilder gezeigt, nach denen zwei der drei Modelle drei im Dreieck angeordnete Sensoren aufweisen; eines hat zwei Sensoren, was auf eine XR-Version mit Update hinweist. Die Bumps, also Erhebungen, die sich durch die Kameras ergeben, sind rechteckig bzw. quadratisch mit abgerundeten Ecken. Außerdem will Gurman noch die Farben für die neue XR-Version herausgefunden haben: Lavendel, Grün, Gelb, Schwarz und Weiß. 

Apple-eigene Modems fürs iPhone nicht vor 2025

Bis 2025 könnte die Entwicklung von eigenen Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Modems von Apple dauern, wie MacRumors aufzeigt. Vor allem Mobilfunk-Chips mit Hinblick auf 5G-Frequenzen sollen auf sich warten lassen. Im verlinkten Beitrag wird auch aufgezeigt, wie die Deals mit Intel und Qualcomm aussehen, dass Apple den Mobilfunk-Modem-Sektor von Intel aufkaufen könnte, etc. Es werden auch brenzlige Situationen der zurückliegenden Entwicklungs- bzw. Bezugsgeschichte aufgezeigt. Bei den Schilderungen bezieht man sich auf Quellen, die den entsprechenden Unternehmen nahestehen.

Apple Pay bald in 16 weiteren Ländern verfügbar

Mit Bezug auf eine Information des mobilen Banking-Anbieters „Monese“ zeigt MacRumors auf, in welchen Ländern Apple Pay demnächst eingeführt werden soll. Kurz und knapp sind das die folgenden: Bulgarien, Kroatien, Zypern, Estland, Griechenland, Litauen, Liechtenstein, Lettland, Malta, Portugal, Rumänien, Slowakei und Slovenien. Gemeinsam mit den Niederlanden, Ungarn und Luxemburg – drei weitere Kandidaten für einen kommenden Apple Pay Launch – macht das insgesamt 16 Länder, in denen bald mit dem Dienst aus Cupertino kontaktlos bezahlt werden kann.

Kunden können in den USA Monopolklage gegen Apple einlegen

Das oberste Gericht der USA, der US Supreme Court, hat nun beschlossen, dass iPhone-Nutzer Apple wegen Wettbewerbsschädigung verklagen können. Das Corpus Delicti ist dabei der App Store – der nun schon seit 2011 per Klage umstritten wird. Der App Store für iOS-Software sei ein Monopol, wird angebracht. Dieses schädige den Wettbewerb und führt zudem zu höheren Preisen, da die Entwickler für den Verkauf die 30% Provision einberechnen müssen, die Apple für die Nutzung seiner Plattform verlangt. Mit dem Urteil wird aber gegen diese Anschuldigungen noch nicht vorgegangen; es wurde erst einmal nur geklärt, ob Nutzer überhaupt eine Monopolklage gegen Apple angehen dürfen. Das berichtet unter anderem das heise-Magazin.

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