Sir Apfelot Wochenschau KW 43, 2019

Schon wieder ist eine Woche fast vorbei, was an dieser Stelle heißt, dass euch eine neue Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau ins Haus steht. Dieses Mal zeige ich euch jene Apple- und Tech-News auf, die mir in der Kalenderwoche 43 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Themen: Rosenkranz mit Sicherheitslücke, Zerschlagung von Amazon, US-Waffensysteme ohne Diskettenlaufwerk, NordVPN gehackt, HDR-YouTube-Videos auf neuen iPhones und einiges mehr. Auch zu Apple Pay in Deutschland gibt es ein kleines Update. 

Nur noch bis 31. Oktober: Amazon-Gutscheine für AUKEY-Produkte

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 43 in 2019: Rosenkranz mit Sicherheitslücke, Zerschlagung von Amazon, US-Waffensysteme ohne Diskettenlaufwerk, NordVPN gehackt, HDR-YouTube-Videos auf neuen iPhones und einiges mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 43 in 2019: Rosenkranz mit Sicherheitslücke, Zerschlagung von Amazon, US-Waffensysteme ohne Diskettenlaufwerk, NordVPN gehackt, HDR-YouTube-Videos auf neuen iPhones und einiges mehr.

eRosenkranz ließ Sünde zu: Vatikan-Gadget mit schwerer Sicherheitslücke

Man mag es nicht glauben, aber für digital-interessierte Katholik*innen gibt es tatsächlich einen IoT-Rosenkranz, der unter anderem über das italienische Amazon gekauft werden kann. Das Angebot des Vatikan wird hier von WinFuture thematisiert – und zwar, weil es eine Sicherheitslücke hatte. Der Katholeak hat dazu geführt, dass Nutzerdaten ausgespäht werden konnten. So heißt es im Beitrag: „Die britischen Experten von Fidus Information Security haben kurz nach dem Erscheinen der zu eRosary gehörenden App einen Exploit gefunden und entwickelt, der eine komplette Übernahme des jeweiligen Kontos ermöglicht.“ Sachen gibt’s…

Institut der deutschen Wirtschaft fordert Trennung von Amazon und Marketplace

Amazon soll auf seiner Verkaufsseite keinen Marktplatz mehr für kleine und mittelständische Unternehmen und / oder dort nicht mehr selbst als Anbieter agieren. Diese Forderung resultiert aus der Annahme, dass der Platzhirsch unter den Online-Versandhändlern Kundendaten der auf seinem Marketplace agierenden Händler selber nutzt – beispielsweise, um wettbewerbswidrig eigene Angebote zu bewerben. Das und weitere Details zum Thema berichtet beispielsweise Golem (hier) mit Bezug auf das Handelsblatt (hier). Dass Retail und Marketplace von Amazon getrennt werden, dafür sprechen sich den Berichten zufolge auch Politiker von SPD und Grünen aus.

US-Atomwaffensteuerung: Jetzt auch SSD statt Diskette

Wie unter anderem heise online aufzeigt, läuft wohl eines der Steuerungssysteme für US-Atomwaffen noch mit veralteter Technik. Die Computer aus den 1970er Jahren sollen noch mit 8-Zoll-Disketten arbeiten, nun aber auf moderne Elektronik umgerüstet werden. Speicher wie Kassetten, CDs und HDDs werden dabei wohl übersprungen und direkt SSDs eingesetzt. Natürlich hat jedes System seine Vor- und Nachteile. So heißt es zum seit über 40 Jahren verwendeten IBM Series/1-System: „Was keine IP-Adresse hat, kann auch nicht gehackt werden“. Das ist der Vorteil. Ein Nachteil ist, dass neues Personal speziell auf die veraltete Technik geschult werden muss.

Doch nicht so anonym: NordVPN und weitere VPNs gehackt

VPN-Dienste werden seit Jahren als DIE Rettung für Leute verkauft, die anonym und sicher im Internet unterwegs sein wollen. Datenschutz sowie auch das Austricksen von Länderbeschränkungen oder etwa der „Great Firewall“ in China sind einige Verkaufsargumente. Doch gerade der aktuell stark werbende Anbieter NordVPN macht gerade in eine andere Richtung Schlagzeilen; er wurde gehackt. Und dazu noch weitere Anbieter, wie heise online hier berichtet. Mittlerweile gibt es Stellungnahmen einzelner Anbieter; beispielsweise von NordVPN hier und von TorGuard hier. Aus dem Bericht und den Stellungnahmen geht hervor, dass die Sicherheitslücken schon länger ein Thema sind.

South Park als Stream: Netflix und Apple steigen aus Verhandlungen aus

Einige Staffeln der US-amerikanischen Zeichentrickserie South Park kann man sich aktuell beim Streaming-Dienst Netflix anschauen. Dass irgendwann mal alle Staffeln zur Verfügung stehen werden, ist aber nach derzeitigen Meldungen nicht der Fall. Wie zum Beispiel Golem darstellt, soll sich Netflix aus den Verhandlungen um die Streamingrechte zurückgezogen haben. Laut der Meldung soll Apple ebenfalls nicht mitbieten. Als Grund für den Technik-Riesen aus Cupertino wird das Verbot von South Park in China angegeben. Was aber ebenfalls zutreffen kann: die Serie passt einfach nicht ins politisch korrekte, saubere und familienfreundliche Portfolio 😉

HDR-Videos auf YouTube können mit iPhone 11 wiedergegeben werden

Die Möglichkeit, auf YouTube zur Verfügung stehende HDR-Inhalte (High Dynamic Range) übers iPhone anzuschauen, gibt es bereits seit 2018 für die Modelle XS und XS Max. Für die 2019er Modelle iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max war dies damit nicht per se möglich. Erst ein Anbieter-seitiges Update der YouTube-App hat nun dazu geführt, dass auch auf den aktuellen Modellen HDR-Videos in der damit zur Verfügung stehenden Qualität mobil geschaut werden können. Eine entsprechende Meldung dazu gab es bei MacRumors, nachdem Nutzer im zur Seite gehörenden Forum über das Update diskutierten.

Dark Mode von iOS 13 (und Apps) verlängert Akku-Laufzeit bei OLED-Geräten

Weil die einzelnen LEDs in OLED-Displays individuell mit Strom versorgt werden und schwarz bleibende Pixel damit einen niedrigeren Verbrauch bedeuten, kann der Dark Mode helfen, um Energie zu sparen. Unter anderem in iOS 13 fürs iPhone gibt es einen eigenen Dunkelmodus, der im Zusammenspiel mit entsprechenden Displays dafür sorgen kann, das der Akku länger durchhält. Einen Testbericht, der das belegt und in Zahlen gut nachvollziehbar aufzeigt, gibt es nun von PhoneBuff. Einen Text dazu findet ihr hier von MacRumors, das Video zum Test gibt’s hier.

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Sparkasse und Apple Pay noch in 2019 (Girocard ab 2020)

Um zu sehen, welche Banken aktuell Apple Pay unterstützen und ob eure Bank nun auch bald dabei ist, solltet ihr auf https://www.apple.com/de/apple-pay/ schauen. Neben den bereits aktiven Partnern steht da unter der Überschrift „In 2019“ als Ausblick auch die Sparkasse – nebst Openbank, Sodexo und Norisbank. Auch Hersteller und Händler, bei denen man mit Apple Pay bereits bezahlen kann, sind auf der Seite aufgelistet. Zur Girocard gibt’s noch keine Infos dort; aber bei Appgefahren kann man lesen: „Wie die Sparkasse bestätigt hat, will man Apple Pay 2020 sogar ausweiten und auch mit der Girocard ermöglichen.“

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