Sir Apfelot Wochenschau KW 45, 2020

Die letzten Wochen des Jahres brechen an, es wird langsam kälter draußen. Aber trotzdem könnt ihr euch darauf verlassen, dass es an dieser Stelle zum Freitag wieder eine Sir Apfelot Wochenschau gibt. Dieses Mal zeige ich euch jene Apple- und Tech-Meldungen auf, die mir in der Kalenderwoche 45 des Jahres 2020 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind u. a. diese Themen: Google weist auf Windows-Schwachstelle hin, E-Autos auf der Überholspur, E-Bikes müssen Vorgaben entsprechen, Drohnen mit Flügeln, Teleskop-Kamera im Xiaomi-Smartphone und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 45 in 2020 mit dabei: Apple Event am 10.11., Windows-Schwachstelle, E-Autos, (illegale) E-Bikes, Vogel-Drohne, ausfahrbare Teleskop-Kamera im Smartphone und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 45 in 2020 mit dabei: Apple Event am 10.11., Windows-Schwachstelle, E-Autos, (illegale) E-Bikes, Vogel-Drohne, ausfahrbare Teleskop-Kamera im Smartphone und mehr.

Apple Event am 10. November 2020

Seit dem Oktober-Event wurde vermutet, dass die nächste Keynote aus Cupertino am 17.11.2020 stattfinden würde. Mittlerweile hat Apple aber einen offiziellen Termin verlautbart – und dieser steht schon eine Woche eher im Kalender. Am kommenden Dienstag werden wir also höchstwahrscheinlich die neuen Mac-, iMac- und / oder MacBook-Modelle mit Apple-eigenem ARM-Chip sehen. Details zur Ankündigung, zum Event-Stream und zu den Gerüchten bekommt ihr mit diesem Link. Und wenn ihr wissen wollt, wie das MagSafe Wallet für das Apple iPhone 12 im Test abschneidet, dann schaut mal hier rein: Apple MagSafe Wallet im Test – „Es ist ziemlicher Murks“.

Google weist auf Windows-Schwachstelle hin

Das Project Zero von Google fördert regelmäßig Schwachstellen in Systemen zutage und meldet diese dann an die entsprechenden Programmierer/innen. Nach einer gewissen Zeit werden die Informationen dann aber auch öffentlich gemacht. So ist es zuletzt im Hinblick auf das Microsoft-Betriebssystem Windows geschehen, wie ZDNet berichtet. Die Sicherheitsforscher/innen hatten in allen Versionen von Windows 7 bis Windows 10 eine von Hackern auch aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke gefunden. Diese wird in Verbindung mit dem Browser Google Chrome ausgenutzt. Ein Patch soll demnächst zur Verfügung stehen.

Elektro-Autos aktuell auf der Überholspur

In Europa wurden im September, einer Meldung von heise online nach, mehr Elektroautos zugelassen als Dieselverbrenner. Anhand der in der verlinkten Quelle aufgezeigten Grafik kann man zudem sehen, dass auch Benziner langsam aber sicher an Attraktivität verlieren. Was man zur Bereinigung der Statistik aber sagen muss, ist, was auch bei heise online zu lesen ist: „Zu den Elektroautos zählt das Unternehmen [Jato Dynamics] rein elektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride, Vollhybride und Mildhybride“. Trotz des steigenden Graphen in der Statistik werden also von den meisten zugelassenen Autos immer noch fossile Treibstoffe verbrannt.

E-Bikes: Vorher informieren, sonst greift die Polizei ein

Wenn die Polizei das Pedelec kassiert“, titelt Golem an dieser Stelle. In dem Beitrag findet ihr ein Interview mit Kay Biewald von der Berliner Fahrradstaffel. Darin geht es u. a. um E-Fahrräder, die mit in Deutschland nicht zugelassen hoher Geschwindigkeit (30 km/h und höher) fahren, dafür modifiziert wurden oder Marke Eigenbau sind. Ein interessanter Einblick, auch wegen solcher Anekdoten: „Wir hatten im vergangenen Jahr jemanden mit einem alten Pedelec-Damenrad, der neben dem Streifenwagen 50 km/h fuhr. Nach einem erfolglosen Fluchtversuch leugnete er das Tuning“.

Reevo: Teures E-Rad von Beno mit futuristischem Look

Gleichzeitig berichtet t3n hier über ein neues E-Bike, das ohne Nabe oder Speichen auskommt. Das leicht an die Bikes aus dem Film „Tron: Legacy“ erinnernde Fahrrad soll 2.000 US-Dollar kosten und technische Daten mitbringen, die ich noch nicht so optimal finde. Ein Eigengewicht von 25 kg etwa. Die Ladezeit von drei Stunden und die Reichweite von 60 Kilometern scheinen okay, vor allem, wenn man sich das Gerät „nur“ für den täglichen Weg zur und von der Arbeit zulegen will. Entsperrt werden soll das E-Bike per Fingerabdruck, eine Ortung per GPS soll ebenfalls möglich sein. Für Nutzer/innen in der EU soll es eine gedrosselte Version geben, die den hiesigen Vorgaben entspricht.

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Habicht-Drohne fliegt wie ein Vogel

Hier im Blog geht es immer wieder mal um Drohnen, vor allem um die sehr guten Kamera-Quadrocopter von DJI. Bei heise online habe ich nun aber einen Beitrag gefunden, in dem es um eine in Vogelform entwickelte Drohne geht, die vorne am „Schnabel“ einen Propeller für den Antrieb hat und für Aufsteigen, Absinken und Lenken sowohl die Flügel als auch den Schweif nutzt. Diese Elemente sind mit künstlichen Federn versehen und können eingezogen oder ausgefahren werden. Schnelles, wendiges Fliegen wird damit genauso möglich wie langsames, gemächliches Gleiten. Einsatzgebiete einer solchen Drohne könnten Such- und Rettungsaktionen sein. 

Microsoft bereitet Office-Software auf Apple-Prozessoren vor

Das berichtet iFun an dieser Stelle. Der Meldung nach soll zumindest eine aktuelle Excel-Beta für den Mac die ARM-Chips der kommenden Apple-Computer nutzen können. Die Informationen stammen direkt vom Entwickler Microsoft und es wird Bezug auf die Begleitnotizen zur Excel-Beta 16.43 genommen. „Der Hinweis lässt darauf schließen, dass Microsoft die Kompatibilität aller in den Office-Paketen enthaltenen Anwendungen mit den neuen Apple-Prozessoren im Blick hat […]“, heißt es zudem. Und das wäre ja auch nur logisch, da vor allem professionelle Anwender/innen in Büros, Ämtern, Agenturen, Home Office, etc. oft auf die Office-Programme setzen. 

Xiaomi Smartphone-Prototyp: Teleskop-Kamera für Zoom, Blende, etc.

Den Hinweis auf einen Xiaomi Smartphone-Prototypen mit ausfahrbarer Kamera auf der Rückseite habe ich hier bei Allround-PC gefunden. In dem Artikel wird auf ein Video eingegangen, das Xiaomi „im Rahmen der hauseigenen Entwickler-Konferenz MIDC 2020“ veröffentlicht hat. Neben der ausfahrbaren Kamera ist in dem Video auch deren Anwendung zu finden – beispielsweise in einer Kamera-App, die mit einem Regler für die Blendengröße ausgestattet ist. Eine Bildstabilisierung soll ebenfalls gegeben sein. Die größere Blende des Objektivs soll zudem 3-mal mehr Licht auf den Sensor lassen, was bei Nachtaufnahmen ein Vorteil sein kann.

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